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» Informatik-Professor Rolf Drechsler wird Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen

Frischer Wind im Rektorat der Universität Bremen:
Am heutigen Dienstag, den 15. Januar 2008 bestellte Rektor Professor Wilfried Müller Professor Rolf Drechsler zum Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Er tritt die Nachfolge von Angelika Bunse-Gerstner an, die nach zwei Jahren ab 30. März aus dem Amt scheidet. Der Akademische Senat (AS) der Universität Bremen hatte bei der Sitzung am 19. Dezember Rektor Müller einstimmig empfohlen, Rolf Drechsler zum Konrektor für Forschung zu ernennen. Seit der Änderung des Bremischen Hochschulgesetzes werden die Konrektoren nicht mehr direkt vom AS gewählt. Allerdings kann der AS als das „Uni-Parlament“ Empfehlungen für den Rektor aussprechen. Die Amtszeit von Drechsler wurde auf zweieinhalb Jahre bestimmt und läuft bis zum 30. September 2010.

Den Mitgliedern des AS hatte Rolf Drechsler am 19. Dezember 2007 ausführlich Rede und Antwort gestanden. Er werde alles dafür tun, den sehr guten Ruf der Bremer Universität als eine der Spitzenuniversitäten im Norden durch gezielte Profilierung über Wissenschaftsschwerpunkte zu festigen. Dies sei ein dynamischer Prozess, bei dem Vernetzung und Interdisziplinarität besonders wichtig sind. Auch wenn er selbst von Hause aus Informatiker ist, möchte Drechsler die Schwerpunktbildung in den Geistes- und Erziehungswissenschaften besonders fördern, da deren Sichtbarkeit von Seiten der Forschung noch wesentlich verbessert werden solle. Dem bewährten Instrument der zentralen Forschungsförderung der Universität falle dabei eine Schlüsselrolle zu. Der zukünftige Konrektor betonte bei seiner Vorstellung im AS die Einheit von Lehre und Forschung. Nur so könne sicher gestellt werden, einerseits attraktiv für Studierende zu sein und andererseits Spitzenforschung zu betreiben. „Exzellente Lehre ist eine wesentliche Voraussetzung für herausragende Forschung.“ Drechsler möchte sich in diesem Zusammenhang auch für einen Abbau von Verwaltungsaufgaben für Hochschullehrer einsetzen. Die „administrativen und organisatorischen Abläufe“ müssen vermehrt so gestaltet werden, dass sich die Professorinnen und Professoren den Kernaufgaben – der Lehre und Forschung – widmen können. Der Unterstützung beim Einwerben von Drittmitteln gelte angesichts der prekären Finanzlage der Universität sein besonderes Engagement. „Last but not least“ plädiert Drechsler für eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit, um „die hohe Qualität der Universität Bremen in Lehre und Forschung zu kommunizieren und der Universität die Anerkennung zuteil werden zu lassen, die sie verdient.“

Angaben zum Lebenslauf

Rolf Drechsler, Jahrgang 1969, studierte Mathematik und Informatik an der Goethe-Universität in Frankfurt und schloss sein Studium 1992 mit dem Informatik-Diplom ab. 1995 promovierte er und vier Jahre später veröffentlichte er seine Habilitationsschrift zum Thema „Automatische Synthese und Verifikation im computergestützten Schaltkreisentwurf“. Die Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere führten ihn an die Universitäten in Saarbrücken, Frankfurt und Freiburg. 2000 wurde er Mitarbeiter der Zentralabteilung Technik (Corporate Technology), Fachzentrum Entwicklungsautomatisierung der Siemens AG in München. Die Universität Bremen berief Drechsler im Jahre 2001 auf die Professur „Rechnerarchitektur“ im Fachbereich Mathematik / Informatik. Die von ihm aufgebaute Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur entwickelte sich sehr erfolgreich und umfasst heute 14 Wissenschaftler. Der Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Konzeption, Entwicklung und Anwendung von problemspezifischen Datenstrukturen und effizienten Algorithmen. Gemeinsam mit Professor Jan Peleska gründete Drechsler an der Uni Bremen das Doktorandenkolleg „Eingebettete Systeme“ (GESY). Rolf Drechsler hat bereits mehr als 150 wissenschaftliche Publikationen mitverfasst und ist Autor bzw. Mitautor von mehr als zehn Büchern.


Kontakt:
Prof. Dr. Rolf Drechsler

Herkunft:
Pressemitteilung Nr. 012 / 15. Januar 2008 SC - Universität Bremen

Erfassungsdatum: 15.01.2008 | Nr. 28





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