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» NOWETAS-Stiftung fördert wissenschaftliche Kooperationsprojekte im Nordwesten

19 wissenschaftliche Kooperationsprojekte zwischen den Universitäten im Nordwesten fördert jetzt die NOWETAS-Stiftung mit insgesamt 350.000 €. Es lagen für vier Förderlinien 31 Anträge aus allen Wissenschaftsbereichen vor, über die vom Vorstand der NOWETAS-Stiftung entschieden wurde. Die Förderung dient als Anschub, um bestehende Kooperationen zu vertiefen oder die Zusammenarbeit neu zu beginnen. Die geförderten Projekte sollen in die Lage versetzt werden, gemeinsam Drittmittel erfolgreich einzuwerben – dazu dienen Workshops, Pilotstudien, gemeinsame Experimente und zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Antragsvorbereitung.

Die Bandbreite der Vorhaben reicht von der naturwissenschaftlichen Fachdidaktik und der Lehr-Lern-Forschung über die Linguistik und die Entscheidungsforschung hin zu neurowissenschaftlichen Fragestellungen und der Informatik – um nur einige Projekte zu nennen (eine vollständige Liste findet sich unten). Das Ergebnis zeigt, wie lebendig und breit verankert die wissenschaftliche Kooperation in der Region mittlerweile ist – aber auch, dass es neben den schon etablierten Kooperationen noch manches Potenzial für eine stimulierende Zusammenarbeit gibt. Eine weitere NOWETAS-Ausschreibung für Kooperationsprojekte in vergleichbarem Umfang und Format wird im Herbst 2009 stattfinden.

Hintergrund: Die NOWETAS-Stiftung
In der NOWETAS-Stiftung kooperieren Wissenschaftseinrichtungen im Nordwesten: die Universität Bremen, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die Jacobs University Bremen und das Hanse-Wissenschaftskolleg. NOWETAS steht für „Nord West Universitas“. Das gemeinsame Ziel: exzellente Forschung und hervorragende Studienbedingungen in der Region.

NOWETAS fördert – auch mit großzügiger Unterstützung regionaler Partner – Kooperationsprojekte der beteiligten Hochschulen in Lehre und Forschung und stimmt Strukturplanungen ab, um die Nachhaltigkeit der geförderten Projekte zu sichern. Den Vorstand der NOWETAS-Stiftung bilden die Leitungen der vier genannten Einrichtungen.

Die Kooperation der Universitäten im Nordwesten ist bereits jetzt so weit fortgeschritten wie kaum sonst wo in Deutschland. Gemeinsame Forschungsprojekte, Fächerkombinationen über Standorte hinweg, gemeinsame Studiengänge und die Zusammenarbeit beim wissenschaftlichen Nachwuchs: all das gibt es schon und soll nun weiter ausgebaut werden. Die NOWETAS-Stiftung ist Klammer, Motor und nach außen sichtbares Zeichen der gelingenden Kooperation der Universitäten in Nordwesten.

Die Gründung der NOWETAS-Stiftung unterstützen die Landessparkasse zu Oldenburg und die Bremer Landesbank. Der Stifterverband engagiert sich ebenfalls für dieses Vorhaben: Die jetzigen Förderungen wurden möglich mit dem Preisgeld für die Universität Oldenburg aus dem Wettbewerb „Profil und Kooperation“ des Stifterverbandes – hier war die Universität Oldenburg im Dezember 2007 mit ihrem Antrag und dem NOWETAS-Konzept erfolgreich. Das Land Niedersachsen hat die Preissumme aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der Volkswagen-Stiftung verdoppelt, und die anderen beteiligten Universitäten beteiligen sich ebenfalls finanziell.

Weitere Informationen:
Dr. Achim Wiesner
NOWETAS-Stiftung c/o Koordinationsstelle
Wissenschaft NordWest
wiesner.achim@uni-oldenburg.de - 0441-798-2306 achim.wiesner@uni-bremen.de - 0421-218-60306

Die geförderten Projekte

Profilprojekte

Naturwissenschaftliche Zusatzangebote für Schulen mit Ganztagsprogrammen C. Hößle, M. Komorek, I. Parchmann, I. Eilks, H. Schecker (Oldenburg, Bremen)

Steuerung sensorischer Eigenschaften metallischer Nanopartikel durch molekulare Wechselwirkungen in organischen Matrizen - NanoMol-Sens K. Al-Shamery u.a. (Oldenburg, Bremen) – Förderung ggf. ab Herbst 2009

Initialprojekte

Musik, Gesundheit und demographischer Wandel G. Kreutz, V. Busch (Oldenburg, Bremen)

Demokratiebilder von Schülern und Studenten - der Wandel von Staatlichkeit im Bürgerbewusstsein D. Lange, A. Klee (Oldenburg, Bremen)

Räumlich-zeitliche Dynamik kognitiver Kontrolle C. Thiel, M. Herrmann, C.C. Hilgetag (Oldenburg, Bremen, Jacobs)

Epistemologische Überzeugungen Lehrender: Welche Rolle spielen Überzeugungen über die Natur des Wissens und des Lernens bei der Vermittlung von Lerninhalten im Erwachsenenleben? B. Moschner, C.S. Roßnagel (Oldenburg, Jacobs)

Prozess trifft Technologie (Logistik) A. Hahn, BIBA (Oldenburg, Bremen)

Aktivierungsanalyse an Linearbeschleunigern B. Poppe, H. Fischer (Oldenburg, Bremen)

Entscheidungsprozesse in politischen Gremien: Interessenheterogenität, Machtverteilung, Mehrheitsbildung und Verbindlichkeitsherstellung B. Kittel, F. Nullmeier, S. Traub (Oldenburg, Bremen)

Tandemprojekte

Gibt es Spuren oszillatorischer Mechanismen in den Reaktionszeiten auf multisensorische Reize ? (A Reverse Correlation Approach Toward Revealing Oscillatory Mechanisms in Reaction Times to Multisensory Stimulation) H. Colonius, A. Diederich (Oldenburg, Jacobs)

Kontaktmorphologie: Das Verhalten von Flexions- und Derivationsmorphologie unter den Bedingungen mehrsprachiger Kontexte S. Haberzettl, T. Stolz (Oldenburg, Bremen)

TAEXT-Akademie - Lesekompetenz in der Digitalen Kultur M. Oetken, U. Dettmar, H. Schelhowe (Oldenburg, Bremen)

Contactless micromanipulation by magnetic levitation T. Wich, B. Jayawardhana (Oldenburg, Groningen)

Qualitätsorientierter Entwurf von Systemen mit rekonfigurierbaren Komponenten W. Nebel, R. Drechsler (Oldenburg, Bremen)

Fokusprojekte

Kodewechsel und Entlehnung in „gemischten“ Sprachvarietäten aus Kontaktsprachen im Bereich des Slawischen und Germanischen G. Hentschel, E. Ruijendijk (Oldenburg)

Katalysator-Screening und Scale-up mit einem Mikroreaktorsystem F. Rößner, N. Räbiger (Oldenburg, Bremen)

NordWest-Perspektiven Regionalwissenschaften, Raumplanung und Geographie I. Mose u.a. (Oldenburg, Bremen, Groningen)

Forschungsnetzwerk 'Ambulatorium für Rehabilitation' G. Schulze u.a. (Oldenburg, Groningen)

Schriftgrammatischer und schriftvermittelter Sprachkontakt: Hochdeutsche und niederdeutsche Verschriftung N. Fuhrhop, J. Peters (Oldenburg)

Die Förderlinien:

In der Förderlinie ‚Profil-Projekte’ wird die Verdichtung der kooperativen Verbundforschung in Feldern mit tendenziell etablierten Kooperationsbeziehungen und -themen (Profilfeldern) unterstützt. In der Förderlinie ‚Initial-Projekte’ wird die Anbahnung gemeinsamer Verbundprojekte gefördert, bei der die Identifikation der kooperativ zu bearbeitenden Themen, der Aufbau von persönlichen Kooperationsbeziehungen und die für eine gemeinsame Antragstellung wesentlichen frühen Vorarbeiten im Mittelpunkt stehen. In der Förderlinie ‚Tandem-Projekte’ wird im Unterschied zu I. und II. die ‚gemeinsame Einzelforschung’ anstelle der koordinierten Verbundforschung gefördert, soweit diese Einzelforschung ebenfalls standortübergreifend stattfindet. In der Förderlinie ‚Fokus-Projekte’ werden Aktivitäten jeglicher Art unterstützt, die geeignet sind, mit begrenzten Mitteln in kürzerer Zeitspanne einen punktuellen Beitrag zur Intensivierung der Forschungskooperation zu leisten. In begründeten Fällen kann hier auch eine Förderung von Aktivitäten an nur einem Standort erfolgen.


Kontakt:
Prof. Dr. Rolf Drechsler

Herkunft:
Interne Mitteilung der Universität Bremen | Nr. 052 / 16. Februar 2009 SC

Erfassungsdatum: 19.02.2009 | Nr. 36





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