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» Bessere Testqualität in der „digitalen Fabrik“

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert neues Forschungsprojekt von Informatikern der Universität Bremen

Die Planung und Entwicklung von Fertigungsanlagen, Industrierobotern oder auch Ampelanlagen erfolgt heutzutage vorab virtuell am Computer. In der so genannten „digitalen Fabrik“ kann dadurch bereits ein neues Produkt virtuell in Betrieb genommen werden, ohne einen real existierenden extrem teuren Prototyp bauen zu müssen. Mit Hilfe von Tests analysieren und überprüfen Fachleute dabei auch dessen Sicherheitseigenschaften. Hier setzt ein neues Forschungsprojekt der Universität Bremen an, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den nächsten drei Jahren gefördert wird.

In ihrem Projekt SANITAS (Sichere Systeme auf Basis einer durchgängigen Verifikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette) entwickelt die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur unter der Leitung von Informatikprofessor Rolf Drechsler neue Methoden, mit denen man eine bessere Testqualität erreicht, um die Sicherheitseigenschaften eines neuen Prototyps zu überprüfen. Dabei betrachten die Wissenschaftler insbesondere die Übergänge zwischen Hardware und Software. Ziel ist es, Tests automatisch zu erzeugen. Darüber hinaus werden Maßzahlen ermittelt, die Angaben bezüglich der Vollständigkeit erlauben. Dieser in diesem Zusammenhang neue Aspekt knüpft an Arbeiten an, die der Projektkoordinator Dr. Daniel Große im Rahmen seiner Doktorarbeit entwickelt hat. Zu den Projektpartnern aus der Industrie zählen unter anderem Bosch, Infineon und Siemens Industry.


Kontakt:
Prof. Dr. Rolf Drechsler
Dr. Daniel Große

Herkunft:
Pressemitteilung der Universität Bremen | Nr. 353 / 5. November 2009 MM

Erfassungsdatum: 05.11.2009 | Nr. 50





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