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Online-Jobbörsen– Strukturwandel im Anzeigengeschäft und die Veränderung von Marktprozessen



Datum: 14.12.2005
Uhrzeit: 17:15-19:00

MZH 5210


Vortragende(r): Dr. Dr. Castulus Kolo (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Rubrikenanzeigen, u.a. zu Stellen, Immobilien und KFZ tragen entscheidend zu den Erlösen von Printverlagen bei, spielen allerdings in der wissenschaftlichen Bearbeitung im Gegensatz zur Werbung von Markenartiklern bislang nur eine untergeordnete Rolle. Das ist insofern erstaunlich, als Anzeigenmedien in ihrer Rolle als Informations-Broker durch das Zusammenführen einer stark fragmentierten Angebots- und Nachfrageseite erheblich die Markttransparenz und damit auch die Dynamik der zugrundeliegenden Güter- und Dienstleistungsmärkte wie etwa den Arbeits- und Immobilienmarkt beeinflussen.
Heute stehen spezifische Onlinedienste in allen Kategorien von Rubrikenanzeigen (z.B. Jobbörsen) im Wettbewerb zu den traditionellen Akteuren. Sie versprechen ein besseres Matching von Angebot und Nachfrage zu niedrigeren Preisen und eine Effizienzsteigerung des gesamten Marktprozesses durch die Vermeidung von Medienbrüchen. In den letzten Jahren haben den Wettbewerb zunächst Zeitungshäuser durch Einbussen in den Erlösen zu spüren bekommen, die deren Geschäftsmodell in Bedrängnis bringen.
Der Vortrag zeigt nach einer quantitativen Analyse der Substitutionsdynamik „Online versus Print“ mit einem Schwerpunkt auf das Arbeitsmarktgeschehen bzw. den damit verbundenen Recruiting-Prozess („e-Recruiting“) auf, welche Effekte der Strukturwandel im Anzeigengeschäft darüber hinaus auf die zugrundeliegenden Marktprozesse insgesamt hat bzw. haben könnte, wie die jeweilige Substitutionsdynamik mit den Charakteristika der entsprechenden Märkte zusammenhängt, sowie welche Treiber seitens der Anzeigenkunden (z.B. Arbeitgeber) und der Nutzer digitaler Medien dahinter stecken.



Ansprechpartner(in) / Einladende(r):
Prof. Dr. Andreas Breiter





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