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Fulltext:
ErstsemesterInfo
Informationen für
Studienanfänger/innen
im Studiengang
Bachelor of Science Mathematik
im Wintersemester 2005/06

2
Informationen für die Studienanfänger
Jetzt studierst du also (u.a.) Mathematik ...
aber mal ehrlich, was genau das bedeuten soll ,,Mathematik studieren", weißt du noch nicht
wirklich, oder? Helfen kann da ein Blick ins Internet, denn auf den MATHE-SEITEN findest du
unter www.math.uni-bremen.de jede Menge nützliche Informationen. Hier kannst du
beispielsweise einen Blick in das Vorlesungsverzeichnis, die Studienordnung oder auch die
Prüfungsordnung für deinen Studiengang riskieren. Doch schon beim Lesen tauchen wieder
neue Probleme auf ... das ganze wäre ja schon viel einfacher, wenn man wüsste, was man
sich eigentlich unter einer Vorlesung, einer Übung, einem Seminar oder einem Projekt
vorzustellen hat, wofür Begriffe wie ,,Modul" und ,,Credit Point" stehen, wann man welche
Veranstaltung besuchen darf oder muss und an wen man sich in welcher Situation wenden
kann ... und genau deswegen sollst du nun (erste) Antworten auf diese Fragen bekommen.
Für alle weiteren Probleme sind hinten Kontaktpersonen aufgelistet, die dich gerne weiter
beraten.
Lehr- und Lernformen
... oder wie lernt man hier eigentlich Mathe?
Vorweg schon mal so viel: alle Veranstaltungen sind dafür da, dir das Mathelernen zu
erleichtern: man hat sich die Mühe gemacht, den normalerweise noch viel unübersichtlicheren
Stoff in kleine Häppchen zu zerteilen, und weil diese für die meisten dann aber immer noch
nicht mundgerecht sind, werden sie außerdem in vielfältiger Form angeboten.
Anders als in der Schule musst du dich jetzt allerdings selber darum kümmern, dass du die
Angebote auch wahrnimmst. Vielleicht bist du ein Superhirn und verstehst alles beim ersten
Lesen, doch wahrscheinlich zählst du ­ wie fast alle deiner Kommilitonen ­ zu den ganz
normalen, aufgeweckten Mathematikstudenten und brauchst daher jede Hilfe, die du kriegen
kannst ... Mathe ist nämlich schwer (macht aber auch Spaß).
Die Vorlesung
... ist eigentlich ein Vortrag des Professors und soll im Wesentlichen der systematischen
Vermittlung fachwissenschaftlicher Kenntnisse dienen. Der Vortragende stützt sich dabei auf
ein Skript, auf Lehrbücher oder auf andere Begleitmaterialien und versucht, das jeweilige
Stoffgebiet zusammenhängenden darzustellen. Innerhalb von knapp zwei Stunden füllen sich
zu diesem Zweck dann je nach persönlichem Geschmack mehrere Tafeln, Folien oder
Bildschirme und die Studenten versuchen ihrerseits zu folgen. Als Normalsterblicher versteht
man allerdings selten alles, sondern mal mehr, mal weniger und meistens mehr weniger ...
ACHTUNG ... wenn man nicht aufpasst, kann man sich richtig daran gewöhnen, gerade mal
wieder nichts zu verstehen!
Einige Professoren sind übrigens so hilfsbereit, zu ihren Vorlesungen ein Skript auszugeben.
Das erspart stupides Mitschreiben und sorgt außerdem dafür, dass du die Vorlesung nicht mit
einem Stenokurs für Fortgeschrittene verwechselst. Allerdings birgt es auch Gefahren: gerade
wenn man ein solches Skript in der Tasche hat und morgens um 8:00 Uhr die Uni ruft, ist die
Verlockung nämlich groß, einfach weiterzuschlafen ... und das ist der Eintritt in den
Teufelskreis der Disziplinlosigkeit! Denn der Stoff geht weiter und schnell kommt man in das
,,naja, ich weiß nicht, was wir letztes mal gemacht haben, da versteh ich dann heute eh nichts
und brauch deshalb gar nicht erst hingehen"-Fahrwasser und ehe man sich versieht, ist das
Semester um.

3
Also ­ Vorlesungen nur schwänzen, wenn man aus einem Buch, dem Skript oder von den
Mitschriften der anderen nicht nur besser lernen könnte, sondern es tatsächlich auch tut. Aus
Faulheit schwänzen geht nicht auf, es ist mehr Arbeit!
Die Übung
... ist die Gelegenheit, Mathe zu verstehen, denn was in der Vorlesung noch nur vorgetragen
wurde, darf ­ oder besser muss - man jetzt selbst an Beispielen oder ähnlichen Themen
ausprobieren! Dafür bereitet der Professor jede Woche ein Übungsblatt vor, das du dann zum
Teil während der Übung und andernteils als Hausaufgabe bearbeitest. Die Übungen werden
übrigens nicht vom Professor selbst, sondern von sog. Tutoren ­ das sind meistens Studenten
höherer Semester - betreut. Die Tutoren sind dafür da, dir so wenig wie möglich (aber wenn
du Glück hast auch so viel wie nötig) bei der Bearbeitung der Aufgaben zu helfen. Außerdem
sammeln sie die Übungszettel wöchentlich ein und geben sie dir in der nächsten Woche
korrigiert zurück, damit du siehst, was du besser machen könntest, was falsch war usw. Neben
dieser ,,Punkte-Sammelei" geht es in den Übungen allerdings auch darum, mit anderen ­
Kommilitonen, Tutoren bis hin zu Professoren ­ über Mathematik zu sprechen. Deswegen
solltest du nicht nur versuchen, die Aufgaben zu lösen, sondern es wird auch Wert darauf
gelegt, dass du lernst, deine Überlegungen und Lösungswege in der Übung vorzustellen. Eine
gute Vorbereitung hierfür ist, zu mehreren an die Übungszettel heranzugehen und in der
Gruppe über Lösungsideen und offene Fragen zu diskutieren. Schau dich am besten nach
Leuten um, die nicht wesentlich schneller, aber auch nicht viel langsamer arbeiten als du:
Denn auch, wenn ihr die Aufgaben zusammen macht, soll sie schon jeder einzelne verstehen
und vor allem auch selbständig aufschreiben können. Erspar dir und deinem Tutor das
Abschreiben, denn spätestens in der Klausur fällst du mit dieser Taktik auf die Nase und dann
war die ganze Arbeit umsonst ­ oder besser vergebens!
Das Seminar
... ist in Mathematik im Prinzip genau wie die Vorlesung eine Folge von Vorträgen. Diese
werden zur Abwechslung jetzt aber mal nicht vom Professor, sondern von den Studenten
selbst gehalten. Verglichen mit den anderen Veranstaltungsformen wird von dir im Seminar
also ein höheres Maß an Selbständigkeit erwartet. Du übst dich im wissenschaftlichen
Arbeiten und lernst mit Fachliteratur umzugehen und komplizierte Zusammenhänge mündlich
und schriftlich darzustellen.
In der Elementarmathematik und der Mathematikdidaktik können Seminare allerdings auch
ganz anders und sehr unterschiedlich verlaufen. Wie, das werden dir die Lehrenden zu Beginn
des Semesters erklären.
Das Schulpraktikum
... ist die Veranstaltung, in der du dich intensiv mit der Tätigkeit ,,Mathematiklehren"
auseinandersetzen kannst. Dabei analysierst du, wie sich Lernprozesse vollziehen, probierst
dich im Vorbereiten und Halten von Unterricht und erwirbst beispielhafte Erfahrungen mit
ausgesuchten Lerninhalten.
Das Projekt
... ist zu verstehen als anwendungsorientiertes Einüben von Prozessen, bei denen es ums
Entwerfen, Planen und Auswerten geht. Du arbeitest an einem Teilproblem und trägst so
theoretisch und praktisch zur Lösung der übergeordneten Projektaufgabe bei.

4
Die neuen Bachelor-Studiengänge
... oder wofür stehen die Begriffe ,,Modul" und ,,Creditpoint"?
Ab dem Wintersemester 2005/06 gibt es am Fachbereich 3 in Mathematik zwei neue
Studiengänge, die im Prinzip die bis dato angebotenen Lehramtsstudiengänge ablösen:
Mathematik als Haupt- oder Nebenfach im Bachelor of Science mit dem
hauptsächlichen Ziel Lehramt an Gymnasien oder Gesamtschulen (5-13)
Elementarmathematik als eines von zwei gleichberechtigten Fächern im Bachelor of
Arts für fachbezogene Bildungswissenschaften mit dem Ziel Lehramt an GrundHaupt- und Realschulen (in Bremen sind Haupt- und Realschulen zu sogenannten
Sekundarschulen zusammengefasst)
Diese Bachelor-Studiengänge werden durch sog. Module strukturiert, die sich über ein oder
zwei Semester erstrecken können. Jedes dieser Module schließt mit einer benoteten Prüfung
ab, wobei deren Form von den jeweiligen Lernzielen des Moduls abhängt. Es kann sich
hierbei zum Beispiel um Klausuren, mündliche Prüfungen oder auch um schriftliche
Ausarbeitungen handeln. Im Rahmen des sog. Abschlussmoduls im letzten Studiensemester
musst du dann eine schriftliche Bachelor-Arbeit anfertigen, die ebenfalls benotet wird.
Für erfolgreich absolvierte Module erhältst du sog. Kreditpunkte (engl. Credit Points,
deswegen abgekürzt CP), die bemessen, welche Studienbelastung von den jeweiligen
Modulen ausgegangen ist. Ein CP entspricht dabei einem Zeitaufwand (,,workload") von etwa
30 Stunden. Gibt es für eine Veranstaltung, die du jede Woche einmal 90 Minuten lang
besuchst also beispielsweise 3 CP, dann ist unter dem zugehörigen ,,workload" von 90
Stunden folgendes zu verstehen: du bist 14 Wochen lang immer 90 min. = 21 h anwesend und
dazu kommen 69 h, in denen du das, was in der letzten Veranstaltung passiert ist,
nacharbeitest, dich auf die nächste Woche vorbereitest und für die abschließende Prüfung
lernst. (Jawohl, so viel mehr individuelle Arbeit als Anwesenheit in der Uni ist vorgesehen!)
Außerdem entscheidet am Ende deines Studiums die zum jeweiligen Modul gehörige CPAnzahl darüber, in welchem Maße die Note, die du hier erreicht hast, in deine Abschlussnote
eingeht.
Im Internet findest du übrigens zu jedem Modul eine aktuelle und ausführliche Beschreibung,
was Voraussetzungen, Inhalte, Dauer, Ziele und CPs betrifft. Auf der nächsten Seite kannst
du schon mal die Beschreibung eines Mathe-Moduls aus dem ersten Studienjahr durchlesen
und dich so mit der Struktur vertraut zu machen.
Das ,,Zentrum für Lehrerbildung" informiert unter www.zfl.uni-bremen.de außerdem Fächer
übergreifend darüber, welche Veranstaltungen du im Rahmen welcher Module im ersten
Semester besuchen solltest.
Jetzt noch ein Wort zu den so genannten ,,Semesterferien":
Da in den Bachelor-Studiengängen viel Wert auf schulpraktische Erfahrungen gelegt wird,
musst du in drei der fünf vorlesungsfreien Zeiten ein Praktikum absolvieren. Hierbei handelt
es sich zum einen um das Orientierungspraktikum (nach dem 1. Semester), außerdem um das
Praktikum mit erziehungswissenschaftlichem Schwerpunkt (i.d.R. nach dem 4. Semester) und
schließlich noch um das fachdidaktische Praktikum (i.d.R. nach dem 5. Semester). Genaueres
hierzu kannst du den Prüfungs- und Studienordnungen deiner beiden Fächer und der
Erziehungswissenschaft entnehmen, die du natürlich wiederum am besten (aktuellsten) im
Internet bekommst.

5
Exemplarische Modulbeschreibung:
Modulbezeichnung/
Titel Lineare Algebra und analytische Geometrie
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/
Pflicht)
Pflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 8 Wochenstd. (8 x 28 = 224 Std.)
Hausarbeit: 8 Wochenstd. (8 x 28 = 224 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 92 Std.)
Gesamt: 18 ECTS ( 540 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung, interaktive Plenarübung
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Lineare Algebra und analytische Geometrie I
Lineare Algebra und analytische Geometrie II
Dauer des Moduls 2 Semester
Inhalt des Moduls Algebraische Grundbegriffe (Gruppen, Ringe, Körper);
Vektorräume, Basissysteme, Dimension; lineare Abbildungen,
Matrizen; lineare Gleichungssysteme, Determinanten;
Eigenwerte, Jordansche Normalform; Bilinearformen,
Skalarprodukt, Euklidische Geometrie; Spektralsatz
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Analytisches und strukturiertes Denken; Verstehen
mathematischer Beweise und Erlernen von Beweistechniken;
Grundkenntnisse der linearen Algebra; selbständiges Lösen
mathematischer Probleme
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Keine (außer Immatrikulation)
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen Übungsaufgaben,
schriftliche oder mündliche Prüfung am Ende des Moduls
Literatur zum Modul H.W. Fischer, J. Gamst, K. Horneffer: Skript zur Linearen
Algebra Band 1, Band 2,. 14 Auflage, Bremen.
K. Jänich: Lineare Algebra, Springer Verlag.
W. Klingenberg: Lineare Algebra und Geometrie Springer
Verlag.
E. Oeljeklaus, R. Remmert: Lineare Algebra I, Springer Verlag.

6
Der Studiengang Bachelor of Science
... oder was ist mit dem Lehramtsstudium für die Sekundarstufe 2 passiert?
Früher gab es in Bremen einen Lehramtsstudiengang mit Ziel Staatsexamen für die
Sekundarstufe 2, dieser wird nun abgelöst durch den Bachelor, der langfristig auf das
Gymnasium (jetzt Klasse 5-13) vorbereitet.
Dein Studium zum Bachelor of Science dauert im besten Fall nur drei Jahre. Nach dieser Zeit
bist du allerdings noch nicht vollständig zum Lehrer oder zur Lehrerin an Gymnasien
ausgebildet. Denn du erfährst hier nur den ersten Teil der nötigen theoretischen Ausbildung.
Diese besteht einerseits aus fachinhaltlichen Anteilen im Hauptfach und zum anderen wird
eine ausbaufähige Grundlage gelegt, was die fachlichinhaltliche Ausbildung im Nebenfach,
die Didaktik (hier geht es grob gesagt um die Frage, welche Inhalte Schüler wie lernen sollten
und können) und die Erziehungswissenschaft angeht. Im zweijährigen Master of Education
kannst du dieses Wissen dann vertiefen und dich so dem Ziel ,,Lehramt an Gymnasien" weiter
nähern. Anschließend bietet sich der Einstieg ins Referendariat an.
Pro Studienjahr musst du 60 CP sammeln, um insgesamt auf 180 CP zu kommen. Über das
ganze Studium gesehen, sollen dabei etwa 50% der CP im Haupt- und 25% im Nebenfach
erbracht werden. Die restlichen 25% erhältst du im sog. Professionalisierungsbereich, der
wiederum aus der Erziehungswissenschaft, der Fachdidaktik des Hauptfachs und dem Bereich
,,Schlüsselqualifikationen" (z.B. Computerkenntnisse, Rhetorik etc.) besteht.
Solltest du Mathematik im Nebenfach studieren, dann zeigt dir die folgende Liste, wie dein
Studium am Fachbereich 3 aussehen wird:
1. Studienjahr: Modul M1 ,,Lineare Algebra und analytische Geometrie I und II" (18 CP)
2. Studienjahr: Modul M2 ,,Analysis I und II (18 CP)
3. Studienjahr: Modul M3 ,,Stochastik" oder Modul M4 / 7 ,,Wahlpflichtmodul I / II (9 CP)
Sicher hast du durch ,,schnelles Überschlagen" schon gemerkt, dass 25% von 60 CP
eigentlich nur 15 CP sind und wunderst dich jetzt über die etwas höhere Belastung in den
ersten beiden Studienjahren. Zu deiner Beruhigung sei deshalb noch mal deutlich darauf
hingewiesen, dass die zusätzlichen CPs im dritten Studienjahr natürlich verrechnet werden
und du dann nur noch 9 CP erbringen musst. Diese kleine ,,CP-Verschiebung" entsteht
übrigens, weil in den Modulen ,,Lineare Algebra und analytische Geometrie" und ,,Analysis"
das Basiswissen für jede Art von ,,Mathematiker" vermittelt wird.
Der Tabelle auf der nächsten Seite kannst du entnehmen, wie dein Studium eventuell verläuft,
wenn du Mathematik als Hauptfach gewählt hast. Wahrscheinlich fragst du dich bereits,
warum gerade im ersten Studienjahr - das sowieso schon mit 2 CPs mehr aufwartet als
unbedingt nötig ­ eine zusätzliche Veranstaltung angeboten wird, deren Besuch freiwillig ist.
Für die Teilnahme am Modul ,,Schnittstellen zur Schulmathematik" spricht vor allem eines:
nämlich, dass ansonsten erst ab dem 2. Studienjahr Module angeboten werden, die sich direkt
mit deinem künftigen Berufsfeld beschäftigen. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass solche
Extra-Lernangebote die Arbeit eher erleichtern, als eine zusätzliche Belastung zu liefern, weil
man besser versteht, wie die einzelnen Studienteile zusammenwirken.
Solltest du (übrigens entgegen der Empfehlungen des Fachbereichs) das Studium zum
Bachelor of Science in Mathematik ohne den Wunsch Lehrer oder Lehrerin an Gymnasien zu
werden, antreten, dann verläuft dein Studium ein wenig anders. Denn du wirst weder das
Orientierungspraktikum noch die fachdidaktischen und erziehungswissenschaftlichen Module
studieren, sondern ein zweites Nebenfach im Umfang von 36 CP. Dieser Unterschied wirkt
sich natürlich auch auf die Begrifflichkeiten aus: anstelle von Professionalisierungsbereich
spricht man nun von General Studies.

7
Studienverlauf mit Mathematik als Hauptfach:
Hauptfach Nebenfach
Professionalisierungsbereich
Mathematik Schlüsselqualifikationen
Mathematikdidaktik
Erziehungswissenschaften
1. Semester
Orientierungspraktikum
6 CP
2. Semester
Modul M1
Lineare
Algebra
und analytische
Geometrie
18 CP
Modul M2
Analysis
18 CP
15 CP
Modul D0
Schnittstellen
zur Schulmathematik
(optional)
3. Semester
Modul M3
Stochastik
9 CP
Modul S1
Computerpraxis
3 CP
4. Semester
Modul M5
Geometrie
6 CP
Modul M4
WahlpflichtModul I
9 CP
15 CP
Modul S2
Präsentationstechniken
3 CP
Modul D1
Theoretische,
empirische
und
konzeptionelle
Grundlagen
des Lehrens
und Lernens
7 CP
5. Semester
Modul M6
Angewandte
Mathematik
6 CP
Modul M7
WahlpflichtModul II
9 CP
Modul D2
Mathematische
Lernprozesse
analysieren
und gestalten
8 CP
6. Semester
Abschlussmodul M8
15 CP, bestehend aus
Seminar (3 CP) und
Bachelor-Arbeit (12 CP)
15 CP
Modul SW
Wahlpflicht
modul
Schlüsselqualifikatio
nen
3 CP
15 CP
in Erziehungswissenschaften
Die Module des 3. bis 5. Semesters sind zeitlich innerhalb dieses Zeitrahmens verschiebbar,
um eine möglichst große Breite des Studienangebots und Effizienz der Lehrkapazität zu erreichen. Das Seminar zur Bachelorarbeit kann bereits im 5. Semester absolviert werden.

8
Stundenplan fürs erste Semester
... oder wie und wo verbringe ich die nächsten Wochen?
An dieser Stelle sind die Veranstaltungen aufgelistet, die du im ersten Semester in
Mathematik und Erziehungswissenschaft besuchen musst. Wenn kein Raum angegeben ist,
findet diese Veranstaltung aufgrund der erwartungsgemäß hohen Teilnehmerzahl zeitgleich an
verschiedenen Orten statt. Die genauen Raumangaben kannst du am besten im jeweiligen
Online-Vorlesungsverzeichnis unter www.uni-bremen.de/veranstaltungen/semesteruebersicht
nachlesen, denn die gedruckte Fassung vom Vorlesungsverzeichnis ist leider selten aktuell.
Alle Angaben, die den Beginn einer Veranstaltung betreffen, sind übrigens als ct-Zeiten zu
verstehen; die Veranstaltungen fangen also erst eine Viertelstunde später an und hören 15
Minuten früher auf (z.B. 13-15 Uhr entspricht einer Dauer von 13:15 Uhr bis 14:45 Uhr)!
Mathematik als Hauptfach
· Informationsveranstaltung für Mathematik-Erstsemester
V: Mo (17.10) 10-12 Uhr HS 1010
· Lineare Algebra und analytische Geometrie (im Modul M1)
V: Mo 10-12 Uhr MZH 1400, Do 10­12 Uhr NW2 H1 (C0290)
Pl: Do 13­15 Uhr MZH 7260
Ü: Mo, Di oder Fr 13­15 Uhr oder Mi 10-12 Uhr
· Analysis (im Modul M2)
V: Di 8­10 Uhr HS 1010; Fr 8­10 Uhr HS 1010
Pl: Mi 13-15 Uhr NW1 H1 (H0020)
Ü: Mo, Di oder Fr 13­15 Uhr oder Mi 10­12 Uhr
· Schnittstellen zur Schulmathematik (Modul D0. Optional, aber wichtig!)
Bl: Mo (3.4.) ­ Fr (7.4) 9-18 Uhr MZH 5210
· Erziehung als Antwort: Eine Einführung in die Erziehungswissenschaft (im Modul
EW1)
V: Mo 15­17 Uhr NW1 H1 (H0020)
Ü: Mo, Mi oder Do 8­10 Uhr, Fr 13-15 Uhr oder 15­17 Uhr
· Orientierungspraktikum in SQ
Bl: Mo (13.2.) 10-16 Uhr, Mo (27.3.) 8-12 Uhr oder:
Orientierungspraktikum in EW
Bl: Mo (9.1.) 10-12 Uhr SH D1020, Mo (13.2.) 11-17 Uhr, Di (28.3.) 10-14 Uhr
ACHTUNG: du musst dich (ab ca. Anfang November) beim ZfL zum OP anmelden!
Bitte beachte die Hinweise unter www.zfl.uni-bremen.de oder den Aushang im GW2
gegenüber von Raum A2250. (Du benötigst hierfür einen Internet-Account der Uni!)
· weitere Module im Nebenfach (bitte dort erkundigen)

9
Mathematik als Nebenfach
· Informationsveranstaltung für Mathematik-Erstsemester
V: Mo (17.10) 10-12 Uhr HS 1010
· Lineare Algebra und analytische Geometrie (im Modul M1)
V: Mo 10-12 Uhr MZH 1400, Do 10­12 Uhr NW2 H1 (C0290)
Pl: Do 13­15 Uhr MZH 7260
Ü: Mo, Di oder Fr 13­15 Uhr oder Mi 10-12 Uhr
· Erziehung als Antwort: eine Einführung in die Erziehungswissenschaft (Modul EW1)
V: Mo 15­17 Uhr NW1 H1 (H0020)
Ü: Mo, Mi oder Do 8­10 Uhr, Fr 13-15 Uhr oder 15­17 Uhr
· Orientierungspraktikum in SQ
Bl: Mo (13.02.06) 10-16 Uhr, Mo (27.03.06) 8-12 Uhr oder
Orientierungspraktikum in EW
Bl: Mo (9.1.) 10-12 Uhr SH D1020, Mo (13.2.) 11-17 Uhr, Di (28.3.) 10-14 Uhr
ACHTUNG: du musst dich (ab ca. Anfang November) beim ZfL zum OP anmelden!
Bitte beachte die Hinweise unter www.zfl.uni-bremen.de oder den Aushang im GW2
gegenüber von Raum A2250. (Du benötigst hierfür einen Internet-Account der Uni!)
· weitere Module im Hauptfach (ungefähr 7-8 CP)
Wissenswertes
... oder wer hilft wobei und wann?
Im Internet kannst du unter der Adresse
www.zsb.uni-bremen.de/studienberatung/Neuland_Uni_Infos_zum_Studienbeginn.pdf
die Broschüre ,,Neuland Universität. Informationen zum Studienbeginn" herunterladen. Hier
findest du von A, wie Abkürzungen, bis Z, wie Zweitstudium, sämtliche Informationen, die
dir helfen können, dich an der Uni und in Bremen zurechtzufinden. Die (aus FB3-Sicht) aller
wichtigsten Hinweise und Adressen sind allerdings jetzt schon mal zusammengestellt:
Universität Bremen
Adresse Bibliotheksstraße 1
28334 Bremen
Postfach 330440
Telefon: 0421-218-1
Internet: www.uni-bremen.de
Sekretariat für Studierende (sfs)
Adresse: VWG, Raum 0090 ­ 0130
Telefon: 0421-218-9999
Fax: 0421-218-9022
E-mail: sfs@uni-bremen.de
Internet: www.sfs.uni-bremen.de
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 9:00 ­ 12:00 Uhr; Mi 14:00 -16:00 Uhr

10
Zentrale Studienberatung (zsb)
Adresse: VWG, Raum 0090 ­ 0130
Telefon: 0421-218-9595
Fax: 0421-218-4769
E-mail: zsb@uni-bremen.de
Internet: www.zsb.uni-bremen.de
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 9:00 ­ 12:00 Uhr; Mi 14:00 -16:00 Uhr;
Do 16:00 ­ 18:00 Uhr
(nur nach tel. Anmeldung und nur für Berufstätige und Auswärtige)
Allgemeiner Studierenden Ausschuss (asta)
Adresse: SH, Raum A2210
Telefon: 0421-218-2511 / -3315
Fax: 0421-218-2514
E-mail: asta@uni-bremen.de
Internet: www.asta.uni-bremen.de
Öffnungszeiten: Mo - Do 10:00 ­ 16:00 Uhr; Fr 10:00 -14:00 Uhr
Psychologisch-Therapeutische Beratungsstelle des Studentenwerks Bremen (ptb)
Adresse: Zentralbereich (unter der Mensa)
Telefon: 0421-2201-129
Fax: 0421-2201-183
E-mail: ptb@studentenwerk.bremen.de
Internet: www.studentenwerk.bremen.de
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 9:00 ­ 13:00 Uhr; Mi 14:00 -16:00 Uhr
BAföG-Amt des Studentenwerks Bremen
Adresse: Studentenhaus, Ebene 0 (Zugang über Glashalle)
Telefon: 0421-2201-0
Fax: 0421-2201-205
E-mail: bafoeg@studentenwerk.bremen.de
Internet: www.studentenwerk.bremen.de
Öffnungszeiten: Mo, Do 10:00 ­ 13:00 Uhr; Mi 14:00 -17:30 Uhr
BAföG-Hotline: Mo-Fr 8:00 ­ 20:00 Uhr unter 08000-2236241 (gebührenfrei!)
BAföG-Rechner: www.bafoeg.bmbf.de
Zentrum für Netze (zfn)
Adresse: MZH, 4. Ebene
Telefon: 0421-218-4710
Fax: 0421-218-2883
E-mail: info@zfn.uni-bremen.de
Internet: www.zfn.uni-bremen.de
Anmeldung: Mo-Fr 10:00 ­ 12:00 Uhr (gegenüber von Raum 4320)
Computer des Fachbereichs 3
Adresse: MZH, 0. Ebene
Telefon: 0421-218-4771
E-mail: zentral-t@informatik.uni-bremen.de
Internet: www.informatik.uni-bremen.de/t/info/
Anmeldung: alle Studierenden am FB 3 bekommen Zugangskarte (10 Pfand)
Fachbereich 3 ­ Mathematik und Informatik

11
Dekan
Prof. Dr. Hans-Eberhard Porst
Adresse: MZH, Raum 7056
Telefon: 0421-218-2276
E-mail: porst@math.uni-bremen.de
Stellvertr. Studiendekan und Leiter der Studienkommission Mathematik
Prof. Dr. Dieter Denneberg
Adresse: MZH, Raum 6150
Telefon: 0421-218-3534
E-mail: denneberg@math.uni-bremen.de
Geschäftsstelle Mathematik
Petra Seyer
Adresse: MZH, Raum 7130
Telefon: 0421-218-2437
E-mail: seyer@math.uni-bremen.de
Studiengangsausschuss Mathematik (StuGA)
Adresse: MZH, Raum 6450
E-mail: stuga@math.uni-bremen.de
Internet: www.stuga.math.uni-bremen.de
Ansprechpartner: Björn Gohla (b.gohla@gmx.de)
Studienfachberatung
Mathematik (Bachelor of Science; Lehramt S2)
Dr. Stefan Halverscheid (Vertretungsprofessor)
Adresse: MZH, Raum 6080
Telefon: 0421-218-3550
E-mail: sth@math.uni-bremen.de
Sprechzeit: siehe Internet
Prof. Dr. Rudolf Eberhard Hoffmann
Adresse: MZH, Raum 7270
Telefon: 0421-218-2476
E-mail: rehoffma@uni-bremen.de
Sprechzeit: nach Vereinbarung

12
So, nun solltest du eigentlich schon eine etwas genauere Vorstellung davon haben, was es
bedeutet, an der Universität Bremen im Fachbereich 3 Mathematik zu studieren und du weißt
außerdem, wem du welche Fragen stellen kannst ... und das ist doch beruhigend, oder?
Alle übrigen Probleme klären sich hoffentlich schon während der Orientierungswoche oder in
den ersten Vorlesungswochen und wenn nicht, kannst du dich auch einfach an Studenten
höherer Semester oder deine Lehrenden wenden. Sie werden dir zumindest sagen können, wer
dir im Einzelfall weiterhelfen kann.
Jetzt bleibt nur noch eines zu sagen:
Wir wünschen dir einen
unkomplizierten Uni-Start und
viel Erfolg im Studium!

OWo2005-BA2Fach-ErstiInfo OWo2005-BA2Fach-ErstiInfo

 



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