Die Informatik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Verwaltung des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Informatik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Mathematik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Universität Bremen


INHALT & PFAD:
Startseite Textformat


Für den Fall, dass Ihr Computer das entsprechende Format nicht angezeigen kann, können Sie sich hier das Dokument als unformatierte Textausgabe ansehen.

(Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass gewisse Dokumente nicht als Textalternative zur Verfügung stehen.)


Download:
Download Prüfungsordnung Medical Biometry/Biostatistics MSc (application/pdf 43.6 KB)


Textalternate  Prüfungsordnung Medical Biometry/Biostatistics MSc
Fulltext:
Seite 1
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang
“Medical Biometry/Biostatistics“ der Universität Bremen
vom 03. Mai 2006
Der Rektor der Universität Bremen hat am 14. Juni 2006 nach § 110 Abs. 2 des Bremischen
Hochschulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Juli 2003 (BremGBl.
S. 295), zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. März 2004 (BremGBl. S. 182), die
fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Medical Biometry/Biostatistics“
in der nachstehenden Fassung genehmigt:
Die fachspezifische Prüfungsordnung gilt zusammen mit dem Allgemeinen Teil der
Prüfungsordnung für Masterstudiengänge der Universität Bremen vom 13. Juli 2005.
§ 1
Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.
§ 2
Studienumfang und Studienaufbau
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs Medical Biometry/Biostatistics
sind insgesamt 120 Kreditpunkte (CP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS)
zu erwerben.
Das Studium besteht im Pflichtbereich aus den Modulbereichen:
− Biometrie (50 CP)
− Anwendungsfelder und biometrische Grundlagen (28 CP)
− Masterarbeit (30 CP)
Die Modulbereiche setzen sich aus den folgenden Modulen zusammen:
“Biometrie”
− Biometrische Methoden (6 CP)
− Statistische Modellierung (10 CP)
− Komplexe statistische Modellierung (6 CP)
− Grundlagen der Epidemiologie (4 CP)
− Daten-Management I (6 CP)
− Daten-Management und Biometrie (6 CP)
− Biometrische Methoden: Spezialgebiete (12 CP)
“Anwendungsfelder und biometrische Grundlagen”
− Klinische Studien und ethische Aspekte ( 6 CP)
− Klinische Studien, Gesetze und Leitlinien (6 CP)
− Medizinische Grundlagen (6 CP)
− Pharmakologie (4 CP)
− Spezielle Gebiete der Medizin (6 CP)
(2) Ein verpflichtendes betriebliches Praktikum muss zwischen dem 2. und 3. Semester
absolviert werden. Dabei werden die erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten unter den
Seite 2
Bedingungen der biometrischen Berufspraxis angewendet und im Alltag umgesetzt. Die
Studierenden können das Praktikum in Behörden, Firmen und auch in Forschungsprojekten
innerhalb oder außerhalb der Universität durchführen. Für das mindestens dreiwöchige
Praktikum werden 4 CP vergeben. Eine Verlängerung des Praktikums bis höchstens 6
Wochen kann mit maximal 4 CP auf die im Wahlpflichtbereich insgesamt zu erbringenden 8
CP angerechnet werden.
(3) Im Wahlpflichtbereich können im Umfang von 8 CP Schwerpunkte z.B. in folgenden
Bereichen gesetzt werden:
− Spezielle Gebiete der Epidemiologie
− Statistik
− Informatik
− Public Health
− Sozialmedizin
− Health Technology Assessment
Die Studienkommission weist zum Ende des vorhergehenden Semesters die
Lehrveranstaltungen aus, die im Wahlpflichtbereich im folgenden Semester angeboten
werden. Auf Antrag kann der Prüfungsausschuss weitere Lehrveranstaltungen anerkennen.
(4) Das Curriculum ist in Module gegliedert, die in den Anlagen 1 und 2 festgelegt sind. Der
Fachbereich 3 und das Kooperationszentrum Medizin der Universität Bremen sorgen im
Rahmen der Lehrveranstaltungsplanung für die Realisierung des Planes. Die im Studienplan
vorgesehenen Pflicht- und Wahlpflichtmodule werden in zweijährigem Turnus angeboten.
(5) Ein verbindliches oder fakultatives Auslandsstudium ist nicht vorgesehen.
(6) Lehrveranstaltungen werden hauptsächlich in deutscher und teilweise in englischer
Sprache gehalten.
§ 3
Prüfungsvorleistungen
(1) Prüfungsvorleistungen können in folgenden Formen durchgeführt werden:
1. Protokolle
2. Praktikumsaufgaben
3. Übungsaufgaben
4. Mündlicher Vortrag von mindestens 15 und höchstens 25 min. Dauer
Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag eines Prüfers weitere Prüfungsformen
zulassen.
(2) Die Formen der Prüfungsvorleistungen innerhalb eines Moduls dürfen nicht die gleichen
sein wie die der Modulprüfung.
(3) Prüfungsvorleistungen werden mit „bestanden“ bzw. „nicht bestanden“ bewertet und nicht
benotet.
(4) Werden Prüfungsvorleistungen in Form von Übungsaufgaben verlangt, so wird eine
Gesamtsumme an Punkten festgelegt, durch die das erfolgreiche Bestehen von
Übungsaufgaben erreicht werden kann. Wird die Prüfungsvorleistung nicht bestanden, so
werden als Wiederholungsmöglichkeit weitere Übungsaufgaben angeboten, mit denen die
Seite 3
erforderliche Punktzahl erreicht werden kann. Weitere Wiederholungsmöglichkeiten sind erst
möglich, wenn das Modul erneut angeboten wird.
(5) Nicht bestandene Prüfungsvorleistungen in Form von Protokollen, mündlichen Vorträgen
und Praktikumsaufgaben können einmal im gleichen Semester einschließlich der folgenden
veranstaltungsfreien Zeit wiederholt werden. Die Wiederholung kann auch in einer anderen
Form als die der ursprünglichen Leistung erfolgen.
(6) Prüfungsvorleistungen werden studienbegleitend erbracht. Die Kreditpunkte für das
Modul werden erst vergeben, wenn neben der Prüfungsleistung auch die
Prüfungsvorleistung erbracht ist.
§ 4
Prüfungen
(1) Prüfungen können in folgenden Formen durchgeführt werden:
1. mündliche Prüfungen von etwa 30 und höchstens 45 Minuten Dauer. Bei einer
Gruppenprüfung erhöht sich die Dauer der Prüfung entsprechend.
2. Seminarvorträge von 60 min mit schriftlicher Ausarbeitung von 10 bis 15 Seiten.
3. Klausuren von mindestens 60 und höchstens 120 Minuten Dauer
4. Praktikumsbericht
(2) Zu jedem Modul wird nur eine Prüfung verlangt.
(3) Anmeldungen zu Modulprüfungen müssen spätestens bis zwei Wochen vor der
jeweiligen Prüfung erfolgen. Nach der Anmeldung ist ein Rücktritt nur auf Antrag und mit
Genehmigung des Prüfungsausschusses möglich.
(4) Sofern in den Anlagen zu dieser Ordnung die Prüfungsformen nicht festgelegt sind, so
kann der Lehrende bzw. der Prüfer in Abstimmung mit der Studienkommission eine
Prüfungsform gemäß Abs. 1 festlegen. Formen und Fristen sind den Studierenden zu Beginn
des Moduls bekannt zu geben. Prüfungen müssen so terminiert werden, dass eine
abschließende Bewertung der Prüfung (ohne Wiederholungen) innerhalb des letzten
Modulsemesters sichergestellt ist.
(5) Nicht bestandene Prüfungen können zweimal wiederholt werden. Die erste
Wiederholungsprüfung muss spätestens im folgenden Semester stattfinden. Auf Antrag des
Studierenden und mit Zustimmung des Prüfungsausschusses muss auch die zweite
Wiederholungsprüfung spätestens im Folgesemester nach Abschluss des Moduls angeboten
werden.
(6) Prüfungen können als Gruppenprüfungen mit max. 3 Teilnehmern durchgeführt werden.
Die Dauer der Prüfung erhöht sich entsprechend der Teilnehmerzahl.
§ 5
Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen
Prüfungsleistungen, die an Partneruniversitäten erbracht wurden, mit denen
Kooperationsvereinbarungen im Rahmen des Erasmus-/Sokrates-Programmes bestehen,
werden ohne inhaltliche Prüfung anerkannt.
Seite 4
§ 6
Prüfungsanforderungen der Masterprüfung
(1) In den einzelnen Modulen sind gemäß Anlagen 1 und 2 Prüfungsvorleistungen zu
erbringen.
(2) Die Prüfungsanforderungen sind in den Anlagen 1 und 2 aufgeführt.
(3) Das Modul „Daten-Management II“ setzt den erfolgreichen Abschluss des Moduls „DatenManagement I“ voraus.
(4) Für Module, die Studierende im Rahmen des Wahlpflichtbereichs in einem anderen
Studiengang belegen, gelten die Regelungen der jeweiligen Prüfungsordnungen.
§ 7
Masterarbeit und Kolloquium
(1) Die Anmeldung zur Masterarbeit setzt den Erwerb von mindestens 60 CP in den
Modulbereichen „Biometrie“ und „Anwendungsfelder und biometrische Grundlagen“ voraus.
Sie soll spätestens in der 7. Woche des 3.Semesters erfolgen.
(2) Die Masterarbeit kann mit Genehmigung des Prüfungsausschusses auch als
Gruppenarbeit mit bis zu drei Kandidaten erstellt werden. Der Beitrag der Einzelnen muss
abgrenzbar und einzeln bewertbar sein.
(3) Die Masterarbeit sollte in englischer Sprache angefertigt werden.
(4) Die Bearbeitungszeit der Masterarbeit beträgt sechs Monate. In begründeten Fällen kann
diese Frist auf Antrag um maximal zwei Monate verlängert werden. Über die Verlängerung
entscheidet der Prüfungsausschuss.
(5) Über die Masterarbeit findet ein Kolloquium statt. Die Note des Kolloquiums und die der
Masterarbeit gehen zu einem Verhältnis von 40% zu 60% in eine gemeinsame Note ein. Für
die Masterarbeit einschließlich des Kolloquiums werden 30 CP vergeben.
(6) Das Kolloquium dauert ca. 30 Minuten und umfasst eine 20-minütige Präsentation und
eine anschließende 10-minütige Diskussion über Fragestellung, Methoden und Ergebnisse
der Arbeit.
§ 8
Gesamtnote der Arbeit
Die Gesamtnote der Masterprüfung wird aus den mit ihren CP gewichteten Noten der
Module und der gemeinsamen Note von Masterarbeit und Kolloquium gebildet. Dabei fließt
die gemeinsame Note von Masterarbeit und Kolloquium mit 40 % in die Gesamtnote ein.
Seite 5
§ 9
Zeugnis und Urkunde
Aufgrund der bestandenen Prüfung wird der akademische Grad
„Master of Science“ (abgekürzt: MSc.)
verliehen.
§ 10
Geltungsbereich und Inkrafttreten
Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor mit Wirkung zum
1. Oktober 2006 in Kraft und wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht.
Sie gilt erstmals für Studierende, die ab dem Wintersemester 2006/07 im Masterstudiengang
„Medical Biometry/Biostatistics“ an der Universität Bremen immatrikuliert wurden.
Bremen, den 14. Juni 2006 Der Rektor
der Universität Bremen
Seite 6
Anlage 1
Modulbereich A: Biometrie (Pflichtveranstaltungen)
Modultitel Modulinhalt Veranstaltung Art
Prüfungsvorleistung
Art der
Prüfung
Credit
Points
(CP)
Benotung
Veranstaltungswochenstunden (SWS)
Vorlesung + Übung
+Seminar
Semester
Biometrische
Methoden
Biometrische
Methoden
Biometrische Methoden V/Ü ja
Mündliche
Abschlusspr
üfung
6 ja 3+1 1
Statistische
Modellierung
Grundlagen der
stochastischen
Modellierung
Statistische Modellierung I
Statistische Modellierung II
V/Ü ja
Mündliche
Abschlusspr
üfung für
das
Gesamte
Modul
10 ja
2 Semester
je 2+1
1-2
Daten-Management
I
Praktische
Einführung in das
Datenhandling
Daten-Management I P nein
Mündliche
Abschlusspr
üfung auf
der Basis
der
Protokolle
6 ja 4 1
Daten-Management
II
Praktische
Einführung in das
Programmieren
statistischer
Analysen
Daten-Management und
Biometrie
P ja
Mündliche
Abschlusspr
üfung auf
der Basis
der
Protokolle
6 ja 4 2
Grundlagen der
Epidemiologie
Grundlagen epidemiologischer
Studien
Grundlagen der
Epidemiologie
S nein
Seminarvortrag
4 ja 3 2
Komplexe
statistische
Modellierung
Grundlagen der
Medizinischen
Biometrie
Statistische Modellierung III V/Ü ja
Mündliche
Abschlusspr
üfung
6 ja 2+2 3
Multiple Test-Probleme V nein 2
Überlebenszeitanalyse V/Ü 2+1
Nicht parametrische
Methoden
S nein 2
Biometrische
Methoden:
spezielle Gebiete
Vermittlung von
Methoden für
spezielle
Datensätze und
Probleme
Probleme der
biometrischen Forschung
(Methodik)
S nein
Klausur in
einem Kurs
des Moduls
12 ja
2
3
Seite 7
Anlage 2:
Modulbereich B: Anwendungsfelder und biometrische Grundlagen (Pflichtveranstaltungen)
Modultitel Modulinhalt Veranstaltung Art
Prüfungs
vorleistu
ng
Art der
Prüfung
Credit
Points
(CP)
Benotu
ng
Veranstaltung
swochenstunde
n
(SWS)
Vorlesung+
Übung
+Seminar
Semester
Klinische
Studien und
Ethik
Klinische
Prüfungen und
Ethik
Klinische Studien
Ethische Aspekte
V/Ü
V
ja Klausur 6 ja
2+1
2
1
Klinische
Studien,
Gesetze und
Richtlinien
Klinische
Prüfungen,
Gesetze und
Richtlinien
Klinische Studien
Gesetze und
Richtlinien
V/Ü
V
ja Klausur 6 ja
2+1
2
2
Medizinische
Grundlagen
Medizinische
Grundlagen
Medizinische
Grundlagen
Medizin I
V/Ü
V
ja Klausur 6 ja
2+1
2
1
Pharmakologie
Grundlagen
der
Pharmakologie
Pharmakologie
Medizin II
V/Ü ja Klausur 4 ja 2+1 2
Medizin III
(Molekulare Medizin)
V 2
Medizin IV, z. B.:
Chirurgie, Onkologie
V 2Spezielle
Gebiete der
Medizin
Spezielle
Gebiete der
Medizin Probleme aus der
biometrischen
Forschung
(Medizin)
S
nein Klausur 6 ja
2
3
Seite 8
Titel Art der Prüfung
Credit Points
(CP)
Benotung Semester
Betriebliches Praktikum Praktikumsbericht
min. 4 bzw. max. 8
1) ja nach dem 2. Semester
1)
Das 3-wöchige Pflichtpraktikum (4 CP) kann um maximal 3 Wochen verlängert werden. Es wird dann mit maximal 8 CP bewertet, wobei 4 CP
auf den Wahlpflichtbereich angerechnet werden.
Wahlpflichtbereich insgesamt 8 CP
Modultitel Modulinhalt Veranstaltung Art
Prüfungsvorleistun
g
Art der
Prüfung
Credit
Points
(CP)
Benotun
g*
Veranstaltung
swochenstunde
n
(SWS)
Vorlesung
Semest
er
Wahlpflicht
Veranstaltungen aus
den Bereichen (wie in
§ 2 Abs. 3
beschrieben):
Z.B.:
• Spezielle Gebiete
der Epidemiologie
• Statistik
• Informatik
• Public Health
• Sozialmedizin
Health Technology
Assessment
V
Nach
Vorgaben
der
jeweiligen
Prüfungsor
dnung
Nach
Vorgaben der
jeweiligen
Prüfungsordn
ung
Min. 4
max. 8
1)
Nach
Vorgaben
der
jeweiligen
Prüfungs
ordnung
3 im
2.Semester
4 im 3.
Semester
2 und 3
Prüfungsordnung Medical Biometry/Biostatistics MSc Prüfungsordnung Medical Biometry/Biostatistics MSc

 



zurück  




Seitenanfang  -  Impressum Zuletzt geändert durch: schalt [b]   26.07.2006 Admin-Login