Die Informatik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Verwaltung des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Informatik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Mathematik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Universität Bremen


INHALT & PFAD:
Startseite Detail
 
Link zu externer Seite Zu den Lehrveranstaltungen


Studiengang Informatik (Diplom)


Informatik ist die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Analyse, Entwicklung und Anwendung informationstechnischer Systeme, zumeist kurz Computer genannt, befasst.

Angeboten werden derzeit die Studienabschlüsse Diplom (9 Semester) oder Bachelor of Science (6 Semester) und ein auf dem Bachelor-Abschluss aufbauender Master of Science (4 Semester).
Ab dem Wintersemester 2009/2010 werden für den Studienabschluss Diplom keine Studienanfänger/-innen mehr aufgenommen.

Das Studium mit Abschluss Diplom dient der wissenschaftlichen Vorbereitung der Studierenden auf die Berufspraxis in allen Bereichen der Entwicklung und Anwendung informationstechnischer Systeme und als Basis für eine wissenschaftliche Forschungstätigkeit.

Das Studium mit Abschluss Bachelor of Science vermittelt vor allem berufsqualifizierende fachliche Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten. In Kombination mit einem anschließenden Studium mit Abschluss Master of Science ist die Qualifikation vergleichbar mit dem Diplom-Abschluss.

Im Folgenden werden das Diplom- und das Bachelorstudium gemeinsam beschrieben. Auf Unterschiede wird explizit hingewiesen.

Allgemeines


In der Informatik geht es nicht allein um die effiziente Berechnung von Funktionen, sondern auch darum, was da eigentlich berechnet werden soll, wozu das berechnet wird, welcher Nutzen und welcher Schaden daraus entsteht, wie wir mit dem Computer umgehen, und wie wir uns dadurch verändern. Es geht um die Modelle und Formalisierungen, die dem Rechnen erst einen Sinn
geben. Und es geht um die Benutzung, um die Interaktion mit dem Rechner.

Informatikerinnen und Informatiker entwickeln und untersuchen Betriebssysteme, Programmiersprachen, Benutzungsoberflächen, Text-, Bild- und Multimediaanwendungen, Prozesssteuerungen, neuronale Netze, Zeichenerkennungssysteme, Auskunftssysteme, Datenbanken und vieles mehr.

Das Studium bezieht sich auf die theoretischen, praktischen und technischen Grundlagen der Informatik, auf deren Anwendung zur Lösung konkreter Problemstellungen sowie auf die gesellschaftlichen Zusammenhänge dieser Entwicklungs- und Anwendungsprozesse. Dies sind gleichzeitig die Fragestellungen
für die Forschungsprojekte im Studiengang, die ein sehr breites Spektrum, von technisch-mathematischen Grundlagen über Konzepte und Realisierungen informationstechnischer Systeme bis zu Fragen sozialer Folgen und Rahmenbedingungen umfassen. Neben dieser deutlichen Anwendungsorientierung
ist für die Bremer Informatik-Studiengänge vor allem das
Projektstudium zu nennen, in dem Themen von praktischer Relevanz über mehrere Semester in Gruppen bearbeitet werden.

Wem Mathematik nicht liegt, wer mit Englisch auf Kriegsfuß steht und wer sich um die historischen, gesellschaftlichen, psychologischen, ökonomischen und politischen Voraussetzungen und Wirkungen großer Softwaresysteme nicht kümmern will, sollte gut überlegen, ob er oder sie wirklich Informatik
studieren will. Wer aber die Herausforderung annehmen möchte, in unbekanntem Terrain nach Formalisierungen zu streben, deren Grenzen zu erkennen und innerhalb dieser Grenzen Software zu gestalten, der oder die sollte es gerne mit der Informatik versuchen.


Link zu externer Seite  Zu den Lehrveranstaltungen


Download:


zurück  




Seitenanfang  -  Impressum Zuletzt geändert durch: jungmann [b]   12.04.2013 Admin-Login