
 Studiengang Systems Engineering (Bachelor)
Viele technische Produkte sind heute in so hohem Maße mit elektrotechnischen bzw. regelungstechnischen Komponenten ausgestattet und die Bedeutung der Steuerungssoftware nimmt so stark zu, dass eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der ingenieurwissenschaftlichen Gebiete Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik geradezu zwingend erforderlich ist; derartige technische Systeme müssen von Beginn an als integrierte Systeme geplant werden (software/hardware co-design). So entsteht nicht nur der Bedarf an Zusatzqualifikationen für Absolventen der einzelnen Fächer, um in der Kooperation erfolgreich zu sein, sondern an einer eigenen generalisierten Qualifikation in der fachübergreifenden Systementwicklung.
Studierende des Studiengangs "Systems Engineering" sollen über eine solide Ausbildung in den drei Grunddisziplinen verfügen, die jedoch nicht denselben Tiefgang entwickelt wie in klassischen Studiengängen. Stattdessen müssen die Studierenden in Form von speziellen Vorlesungen, Praktika, Laboren und Projekten die Möglichkeit erhalten, ihre fächerübergreifenden Denk- und Arbeitsweise ausbilden zu können und zu lernen, konventionelle Lösungen zu überdenken und durch oft kostengünstigere und leistungsfähigere integrierte Systeme zu ersetzen. Neben der Breite und dem integrativen Charakter des Studiums soll jede/r Studierende auch Kenntnisse in einem Spezialisierungs- bzw. Vertiefungsgebiet nachweisen.
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