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Fulltext:
Universität Bremen
Fachbereich Mathematik Wintersemester 06/07
Einladung zum
MATHEMATISCHEN KOLLOQUIUM
Am Dienstag, dem 16.1.2007
spricht
Prof. Dr. Ulrich Mansmann
Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie,
Ludwigs-Maximilians-Universität, München
über
Die Verwendung globaler Tests und großer Hypothesenbäume in der
funktionellen Genomik
Biotechnologische Instrumente - Microarrays - erlauben die simultane Messung der Genaktivität aller Gene eines
Genoms. Hieraus erhofft sich die biomedizinische Forschung ein tieferes Verständnis zellulärer Prozesse und
somit von Krankheitsursachen und neuen Therapieansätzen. Der Vergleich der Genexpression zwischen
verschiedenen biologischen Bedingungen oder Entitäten ist die Grundstrategie der durchgeführten Experimente
und Untersuchungen. Dabei richtet sich das Augenmerk der Analysen verstärkt auf Gengruppen. Die "Gene
Ontology" (GO) versucht, solche Gruppen hinsichtlich ihrer Bedeutung für biologische Prozesse, zelluläre
Komponenten oder molekulare Funktion zu ordnen und liefert damit ein Gerüst, das zur Formulierung präziser
Fragen an die Genexpressionsstudien verwendet werden kann. Diese Ontologie strukturiert molekularbiologisches Wissen in Form eines Baumes und macht es somit für eine algorithmische Bearbeitung zugänglich.
Der Vortrag führt in die Statistik hinter den Verfahren der differentiellen Genexpression ein und konzentriert
sich auf konfirmatorische Ansätze, die sich des strukturierten Wissens der GO bedienen. Die beiden generellen
Strategien "Gene Set Enrichment" und "globale Tests" werden vorgestellt. Es werden konzeptionelle Vor- und
Nachteile beider Verfahren diskutiert und an Beispielen verdeutlicht. Der Vortrag gibt dann einen vertieften
Einblick in zwei Ansätze des multiplen Testens, mit denen sich komplexe Fragenstellungen im Rahmen der GOStruktur beantworten lassen. Es zeigt sich, dass die vorgestellten Verfahren auch Anwendung bei der Analyse
von "Whole Genone SNP Scans" und in der (Variablen-) Modellselektion bei hochdimensionalen
Regressionsproblemen finden.
Der Vortrag findet statt um 17 Uhr c.t. im Raum 7260, 7. Ebene des
Mehrzweckhochhauses (MZH) der Universität Bremen, Bibliothekstraße.
Zuvor gibt es Kaffee/Tee und Gebäck im Raum 7140.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Marc Keßeböhmer als Kolloquiumsbeauftragter.
Invitation_with_Abstract_20070116 Einladung_mit_Abstract_20070116

 



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