Die Informatik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Verwaltung des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Informatik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Mathematik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Universität Bremen


INHALT & PFAD:
Startseite Textformat


Für den Fall, dass Ihr Computer das entsprechende Format nicht angezeigen kann, können Sie sich hier das Dokument als unformatierte Textausgabe ansehen.

(Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass gewisse Dokumente nicht als Textalternative zur Verfügung stehen.)


Download:
Bezüglich dieses Themas ist kein Dokument zum Download verfügbar


Textalternate  Studienordnung Mathematik Lehramt
Fulltext:


Studienordnung
für die Lehrämter

Primarstufe und Sekundarstufe I
Schwerpunkt Primarstufe (P),
Primarstufe und Sekundarstufe I Schwerpunkt Sekundarstufe I (SI)
und Sekundarstufe II (SII)

im
Fach Mathematik an der Universität Bremen

 

§ 1

Gegenstand und Geltungsbereich

1.     
Diese Studienordnung regelt auf der Grundlage der
"Prüfungsordnung der Ersten Staats-prüfung für das Lehramt an öffentlichen
Schulen" vom 15.12.1998 (Brem.GBl. S. 5-221-i-4, im Folgenden kurz LPO),
der "Prüfungsanforderungen für das Unterrichtsfach Mathematik" vom
17.11.1999 (Brem.Abl. 199 S. 969ff, kurz PA Mathematik) sowie der
"Richtlinien für schulpraktische Studien" vom 15.12.2000 Ziele,
Aufbau, Inhalte, Formen und den zeitlichen Ablauf des Studiums an der
Universität Bremen für das Unterrichtsfach Mathematik mit dem Abschluss Erste
Staatsprüfung.

2.     
Sie gilt für alle Studierenden des Unterrichtsfaches
Mathematik, die ihr Lehramtsstudium ab dem Wintersemester 1999/2000 an der
Universität Bremen aufgenommen haben, und alle im Rahmen der Lehrerausbildung
in der Lehre an der Universität Bremen Tätigen.

 

§ 2

Ziele des Studiums

Das Lehrerstudium für das Fach Mathematik soll die Studierenden in die Lage
versetzen, die Aufgaben von Mathematiklehrern gemäß der jeweiligen Stufe zu erfüllen.
Die Aufgaben der Mathematiklehrer sind bestimmt durch die Rolle, welche die
Mathematik in der Gesellschaft, insbesondere in Wissenschaft und Technik
spielt.

Mathematik entsteht aus dem Bestreben des Menschen, formale Strukturen in
seiner Umwelt und in seinem Denken zu erkennen, zu analysieren und sich nutzbar
zu machen. Ihre historische Bedeutung ist breit: Sie reicht von ihrer Funktion
als Kulturtechnik bis zu ihrer zeitweiligen Rolle als Leitbild für Wissenschaft
überhaupt. Auch heute findet man sie auf elementarem Niveau z,B. im praktischen
und kaufmännischen Rechnen. Geradezu grundlegend ist ihre enge Verzahnung mit
Naturwissenschaft und Technik. Zunehmend wird sie auch in den Sozial- und
Geisteswissenschaften eingesetzt und zwar immer dann, wenn formale Strukturen
modellmäßig erfasst werden. Mit der Entwicklung des Computers erhält die
Anwendung der Mathematik eine neue Dimension: Hochtechnologie wird mehr und
mehr zur mathematischen Hochtechnologie. Der wachsenden praktischen Bedeutung
der Mathematik entspricht eine stürmisch wachsende innere Entwicklung.

Insgesamt ist Mathematik ein integraler und sehr dynamischer Bestandteil
unserer Kultur, der eng verbunden ist mit dem wissenschaftlich-technischen
Fortschritt.

Mathematiklehrer haben der jeweiligen Stufe gemäß folgende Aufgaben:

·        
den Schülern mathematische Kulturtechniken zu
vermitteln,

·        
mathematische Interessen zu wecken und mathematische
Fähigkeiten zu fördern,

·        
die Mathematik in ihrer Funktion als universelles
Werkzeug verständlich zu machen.

Diese Aufgaben umfassen selbstverständlich die Vermittlung von zeitgemäßer
mathematischer Begrifflichkeit und Sprache, wie sie heute auf Fachhochschule
und Universität auch bei Studenten anderer Fachrichtungen vorausgesetzt wird.

Mathematiklehrer sollen darüber hinaus in der Lage sein, selbständig oder
über Fortbildungs-veranstaltungen neue Entwicklungen in der Mathematik und
ihren Anwendungen nachzuvollziehen, um damit offen zu sein für die
Aktualisierung des Mathematikunterrichts.

Für die Vorbereitung auf diese Aufgaben steht im Lehrerstudium nur ein sehr
begrenzter Zeitrahmen zur Verfügung. Allein für den Erwerb von Grundkenntnissen
und einer hinreichenden Sicherheit in der aktuellen Sprache der Mathematik wird
ein wesentlicher Teil des Mathematikstudiums benötigt. Darüber hinaus muss an
Beispielen die Wechselwirkung zwischen mathematischen Theorien untereinander
und mit Anwendungen erarbeitet werden. Besonders für Studierende im
SII-Studiengang ist die Einarbeitung in ein Spezialgebiet der Mathematik oder eine
umfangreiche Anwendung unabdingbar. Am besten geschieht dies, indem die
Examensarbeit in diesem Gebiet geschrieben wird.

Der Aspekt von Mathematik als gedanklichem Werkzeug ist auch ein Thema der
Fachdidaktik. Allgemein sollen die fachdidaktischen Studienanteile die
Studierenden befähigen, nach begründeten Lernzielen und angepasst an die
jeweiligen alters- und sozialisationsbedingten Lernvoraussetzungen der Schüler
Unterricht zu planen, zu organisieren und zu evaluieren.

 

§ 3

Stufenbezug des Studiums

Mathematik kann bezogen auf folgende Schulstufen studiert werden:

1.     
Primarstufe/Sekundarstufe I mit dem Schwerpunkt Primarstufe
(mit P abgekürzt), vgl. dazu die Studienordnung für das Studium der Primarstufe
und Sekundarstufe I, Schwerpunkt Primarstufe im Rahmen des Studienganges
Lehramt an öffentlichen Schulen an der Universität Bremen (Studienordnung P),

1.     
Primarstufe/Sekundarstufe I mit dem Schwerpunkt Sekundarstufe
I (mit SI abgekürzt),

1.     
Sekundarstufe II (mit SII abgekürzt), auf Wunsch mit
Erweiterung nach SI.

 

§ 4

Umfang und Gliederung des Studiums

(1) Das Lehramtsstudium umfasst im Fach Mathematik einschließlich
Fachdidaktik mindestens

1. für P : vgl. Studienordnung P,

2. für SI : 55 Semesterwochenstunden (davon 8 - 12
Fachdidaktik),

3. für SII : 55 Semesterwochenstunden (davon 8 - 12
Fachdidaktik),

falls Mathematik das
vertieft studierte Schulfach ist:

65 Semesterwochenstunden (davon 8 - 12
Fachdidaktik),

falls eine
Stufenerweiterung nach SI angestrebt ist:

zusätzlich mindestens 4 Semesterwochenstunden
Fachdidaktik SI und

schulpraktische Studien im Umfang von 4
Wochen in der SI. (Es wird empfohlen,

letztere im Rahmen des Halbjahrespraktikums
zu erbringen).

(2) Das Studium gliedert sich in 1. das viersemestrige Grundstudium,
das mit der Zwischenprüfung abgeschlossen wird, 2. das Halbjahrespraktikum und
3. das viersemestrige Hauptstudium, an dessen Ende die Erste Staatsprüfung
abgelegt wird. Die Verteilung der Semesterwochenstunden ergibt sich aus den
Studienverlaufsplänen in § 6. Details zu den Prüfungen und den
Prüfungsanforderungen finden sich in den in § 1, Abs. 1 genannten Papieren.

 

§ 5

Studieninhalte

1.     
Die Studieninhalte sind in die folgenden Stoffgebiete
gegliedert, welche sich aus verschiedenen Themengebieten (zum Teil sind Namen
von Lehrveranstaltungen angegeben) zusammensetzen:

Stoffgebiet 1: Algebra und Grundlagen der Mathematik

Lineare Algebra und Geometrie (bzw. Geometrie und Lineare Algebra für P und
SI),

Algebra, Zahlentheorie, Topologie, Grundlagen der Mathematik,
Kategorientheorie,

Verbandstheorie, Kombinatorik, usw.

Stoffgebiet 2: Analysis

Analysis, Differentialgleichungen, Differenzengleichungen,
Funktionentheorie,

Differentialgeometrie, Funktionalanalysis, Maß- und
Wahrscheinlichkeitstheorie, usw.

Stoffgebiet 3: Geometrie und Topologie

Lineare Algebra und Geometrie (bzw. Geometrie und Lineare Algebra für P und
SI),

Topologie, Differentialgeometrie,

nur für P auch: Grundstrukturen (z.B. Elemente der Zahlentheorie und der
Algebra).

Stoffgebiet 4: Angewandte Mathematik

Stochastik, Neue Medien in der Mathematik (Computer-, Softwareeinsatz usw.),
Numerik

(Mathematisches Praktikum), Angewandte Statistik, Mathematische
Modellierung, Fraktale

Geometrie, Mathematische Methoden einzelner Natur- und Sozialwissenschaften,


Ausgewählte Anwendungen der Mathematik (nur für P und SI), usw.

nur für P auch: Analysis.

Stoffgebiet 5: Fachdidaktik

a.      
Ziele und Formen des Mathematikunterrichts mit Beispielen aus
Lehrplänen, Lernbüchern und Unterrichtseinheiten, Mathematik im
Anfangsunterricht,

b.     
Erziehungswissenschaftliche Voraussetzungen und Bedingungen
für die Planung und Durchführung von Mathematikunterricht,

c.      
Stufenbezogene Didaktik mathematischer Sachverhalte wie:
Geometrie (P, SI), Lineare Algebra (SII), Sachrechnen (P, SI), Analysis (SI,
SII), Stochastik (SI, SII), Zahlbegriffe und Arithmetik (P),
Zahlbereichserweiterungen im Unterricht (SI), Rechnereinsatz im
Mathematikunterricht, usw.,

d.     
Geschichte der Mathematik und des mathematischen Unterrichts.

2.     
§ 19 Absatz 3 der LPO schreibt vor, dass für die Bereiche P
und SI eines der gewählten Prüfungsthemen auf die andere Schulstufe bezogen
sein muss. Bei ordnungsgemäßem Studienverlauf gemäß § 6 ergeben sich
ausreichende Möglichkeiten aus den Stoffgebiete 1 – 4.

 

§ 6

Studienverlauf

1.     
Die Studienanfänger werden zu Beginn des Wintersemesters in
einer Orientierungsveranstaltung begrüßt. Darüber hinaus wird im ersten
Studiensemester eine Veranstaltung "Einführung in das
Mathematik-Lehrerstudium" angeboten, welche als Alternative zu einer
sechsstündigen fachübergreifenden Einführungsveranstaltung besucht werden kann
(§ 3, Abs. 2, PA Mathematik).

2.     
Den Studierenden wird empfohlen, die vorgeschlagenen
Verlaufspläne einzuhalten.

3.     
Die schulpraktischen Studien mit eigenem Unterricht in
Mathematik finden in der Regel im Rahmen des Halbjahrespraktikums im 5.
Semester statt. Sie werden durch eine fachdidaktische Veranstaltung im 4.
Semester vorbereitet, durch eine weitere im 5. Semester während des Praktikums
begleitet und in einer Blockveranstaltung in der vorlesungsfreien Zeit im
Anschluss an das Praktikum nachbereitet. Falls die das Halbjahrespraktikum
begleitende fachdidaktische Veranstaltung sich nicht auf das Unterrichtsfach
Mathematik bezieht, erfolgt die Aufarbeitung und Auswertung des
Halbjahrespraktikums für das Fach Mathematik im nachfolgenden Semester.

4.     
Im Stufenschwerpunkt SII sind bei der Auswahl der
Veranstaltungen inhaltliche Überschneidungen zu vermeiden, damit die
Anforderungen der PA Mathematik (§ 9, Abs. 2) bezüglich
Prüfungsvoraussetzungen, ausbildungsbegleitender Leistungskontrolle, Klausur
und mündlicher Abschlussprüfung erfüllt werden können.

5.     
Die Koordination der Stundenpläne zwischen Mathematik und dem
anderen Fach ist naturgemäß nur mit wenigen Fächern gleichzeitig möglich. Das
Fach Mathematik bemüht sich insbesondere um die Abstimmung mit dem Fach Physik.

 

(6) Studienverlaufsplan P/SI mit Schwerpunkt P




P/SI Sp P


Semesterwochenstunden




Semester


2


4


6


8


10


12




1


Geometrie und Lineare Algebra I


Integrierte
Eingangsphase Lehrerbildung

3 (2) PA Mathematik)




2


Geometrie und Lineare Algebra II


 




3


Elemente der Stochastik oder
Elemente der Zahlentheorie u.
Algebra


 




4


Neue
Medien in der Math. oder Analysis


 




 


Zwischenprüfung




5


Elemente der Zahlentheorie u.
Algebra
oder Elemente der Stochastik


 




6


Analysis
oder Neue
Medien in der Math.


 




7


 




8


 




 


Erste Staatsprüfung

















 

Die hier im 3. und 5. Semester aufgeführten Lehrveranstaltungen können auch
im 7. Semester durchgeführt werden.

Die fachdidaktischen Lehrveranstaltungen sind hier nicht aufgeführt. Zur
Fachdidaktik Mathematik vgl. die Studienordnung P.

Das Halbjahrespraktikum ist hier ersetzt durch alternative schulpraktische
Studien, vgl. die Studienordnung P.

 

(7) Studienverlaufsplan P/SI mit
Schwerpunkt SI




P/SI Sp SI


Semesterwochenstunden




Semester


2


4


6


8


10


12




1


Geometrie und Lineare Algebra I


Einf.
in Math.
L-Studium


 




2


Geometrie und Lineare Algebra II


 




3


Elemente der Stochastik oder
Elemente der Zahlentheorie u.
Algebra


Fach-didaktik


 




4


Neue
Medien i.d. M. oder aus Stoffg. 3–4


Fach-didaktik


 




 


Zwischenprüfung




5


Halbjahrespraktikum


Fach-didaktik


FD im Block Febr./März




6


Analysis oder
Ausgewählte Anwendungen


 




7


Elemente der Zahlentheorie u.
Algebra
Oder Elemente der Stochastik


Weitere Veranstaltung
aus Stoffgebieten 1 – 4


 




8


Ausgewählte Anwendungen
oder Analysis


 




9


Fach-
Didaktik


Erste Staatsprüfung



















 

Alternativ zur Veranstaltung "Einführung in das
Mathematik-Lehrerstudium" im 1. Semester kann eine fachübergreifende
Einführungsveranstaltung für das Lehramtsstudium im Umfang von mindestens 6 SWS
besucht werden.

Die fachdidaktischen Veranstaltungen im 5. Semester können sich auf das 6.
Semester verschieben, falls die gewählten Begleitveranstaltungen zum
Halbjahrespraktikum sich nicht auf das Unterrichtsfach Mathematik beziehen.

Hinzu kommen ggf. Veranstaltungen zur Mathematikdidaktik aus den
zusätzlichen 10 SWS Erziehungswissenschaft oder Fachdidaktik gemäß §21 Absatz 5
2.c) der LPO.

 

(8) Studienverlaufsplan SII




SII


Semesterwochenstunden




Semester


2


4


6


8


10


12




1


Lineare Algebra I


Einf.
in Math.
L-Studium


 




2


Lineare Algebra II


 




3


Analysis I


Proseminar


 




4


Analysis II


Fach-didaktik


 




 


Zwischenprüfung




5


Halbjahrespraktikum


Fach-didaktik


FD im Block Febr./März




6


Weitere Veranstaltung aus Stoffgeb.
1 oder 3


Mathem. Praktikum oder Veranst. aus
Stoffg. 1 – 4


 




7


Stochastik


Math. vertieft: Veranstalt. aus
Stoffgebieten 1 – 4


 




8


Weitere Veranstaltung
aus Stoffgebieten 1 - 4


Seminar


Math. vertieft: Veranstalt. aus
Stoffgebieten 1 – 4


Fach-didaktik




9


Math vert.:
Seminar


Erste Staatsprüfung




















 

Alternativ zur Veranstaltung "Einführung in das Mathematik
Lehrerstudium" im 1. Semester kann eine fachübergreifende
Einführungsveranstaltung für das Lehramtsstudium im Umfang von mindestens 6 SWS
besucht werden.

Die fachdidaktischen Veranstaltungen im 5. Semester können sich auf das 6.
Semester verschieben, falls die gewählten Begleitveranstaltungen zum
Halbjahrespraktikum sich nicht auf das Unterrichtsfach Mathematik beziehen.

 

§ 7

Schriftliche Hausarbeit
(Examensarbeit)

1.     
Die Studierenden sollen sich möglichst frühzeitig an mögliche
Betreuer für die schriftliche Hausarbeit der Ersten Staatsprüfung wenden, um
ein geeignetes Gebiet zur Einarbeitung festzulegen, aus welchem später das
Thema gewählt werden kann.

2.     
Das Thema der schriftlichen Hausarbeit (Examensarbeit) muss so
abgegrenzt sein, dass die Arbeit in drei Monaten abgeschlossen werden kann.

3.     
Für das Lehramt SII wird empfohlen, die schriftliche
Hausarbeit im Fach Mathematik zu schreiben, sofern dies das vertieft studierte
Fach ist.

§ 8

Lehrveranstaltungsformen

1.     
Vorlesung: Eine Vorlesung ist eine systematische
Darstellung eines Gebietes der Mathematik oder der Didaktik der Mathematik
durch Vortrag. Sie soll Einsicht in die Methoden und Ergebnisse dieses Gebietes
vermitteln. Vorlesungen erfordern eigene Vor- und Nacharbeit anhand von
Literatur (ggf. verteilten Skripten) und der eigenen Vorlesungsmitschrift.

2.     
Übungen zu einer Vorlesung: Zum Verständnis und zur
Anwendung der Vorlesungsinhalte ist es unerlässlich, entsprechende
Übungsaufgaben zu bearbeiten. In der Regel werden die Lösungen von
studentischen Hilfskräften korrigiert und in gesonderten Übungsstunden
besprochen. Hier sollen auch im Dialog mit den die Übungen Leitenden und
Mitstudierenden Verständnisprobleme ohne Leistungsdruck besprochen und - soweit
möglich - behoben werden.

3.     
Seminar: Seminare schließen in der Regel inhaltlich an
eine Vorlesung an und verlangen von den Studierenden einen selbständig
erarbeiteten Vortrag. Zur Vorbereitung auf diese Arbeitsweise dienen Proseminare,
die schon im Grundstudium besucht werden können.

4.     
Projekt: Ein Projekt im Fach Mathematik ist ein Verbund
von Lehrveranstaltungen über mindestens zwei Semester zu einem gemeinsamen
Thema. Das Thema soll möglichst eine Anwendung von Mathematik umfassen und kann
auch mathematikdidaktische Fragen einschließen. Die Lehrveranstaltungen eines
Projektes müssen zusammen mindestens 6 Semesterwochenstunden umfassen.

5.     
Schulpraktische Studien: Schulpraktische Studien, die
auf das Fach Mathematik bezogen sind, finden vorwiegend während des
Halbjahrespraktikums statt. Näheres regeln die Richtlinien für schulpraktische
Studien.

 

§ 9

Studiennachweise

1.     
Im Verlauf des Studiums für das Lehramt Mathematik können
folgende Arten von Studiennachweisen erworben werden, wobei zu einer einzelnen
Lehrveranstaltung nur ein Studiennachweis möglich ist:

1.     
Nachweis der Teilnahme: Dieser Nachweis ist an die
regelmäßige Teilnahme an einer Lehrveranstaltung gebunden. Der Nachweis der
Teilnahme an einer Veranstaltung mit Übungen beinhaltet auch die ernsthafte
Teilnahme an den Übungen.

2.     
Leistungsnachweis: Dieser unbenotete Nachweis setzt
eine inhaltlich abgrenzbare und dokumentierte Eigenleistung des Studierenden
voraus, die aus der Lehrveranstaltung hervorgeht. Ein Nachweis kann in
folgenden Formen erbracht werden:

·        
durch die Bearbeitung von Übungsaufgaben und Vortrag
der Lösungen,

·        
durch die Anfertigung eines Referates,

·        
durch einen Seminarvortrag,

·        
durch eine Klausur,

·        
durch ein Fachgespräch.

Die Leistungen, die für die Erlangung eines
Leistungsnachweises erforderlich sind, legen die Veranstalter zu Beginn der
Lehrveranstaltung in Absprache mit den Studierenden fest.

1.     
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme am
Halbjahrespraktikum: Dieser Nachweis gemäß § 16, Abs. 2, LPO wird
entsprechend den Richtlinien für schulpraktische Studien ausgestellt.

2.     
Ausbildungsbegleitende Leistungskontrolle: Diese ist
benotet und kann als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer oder als Arbeit
unter Aufsicht von 180-240 Minuten Dauer erbracht werden. Sie muss spätestens
bis zum Ende der dem Veranstaltungssemester folgenden vorlesungsfreien Zeit
erbracht werden (§ 5, Abs. 4, LPO).

2.     
Für sämtliche Lehrveranstaltungen wird die Zahl der in ihr
erwerbbaren Credit Punkte gemäß dem European Credit Transfer System (ECTS)
angegeben. Diese werden für die Anerkennung von Studienleistungen an den dem
ECTS System angeschlossenen europäischen Hochschulen benötigt. Sie werden auf
den Studiennachweisen ausgewiesen.

 

§
10

Studienberatung

1.     
Den Studierenden wird geraten, sich einen genauen Überblick
über die Anforderungen des Lehramtsstudiums Mathematik zu verschaffen, um gut
fundierte Entscheidungen zum Studienziel und Studienverlauf treffen zu können.
Dies betrifft insbesondere die terminliche und inhaltliche Verknüpfung zwischen
Mathematik, zweitem Fach und EGW.

2.     
Der Fachbereich benennt
Studienfachberater/Studienfachberaterinnen für das Lehramt. Für die Beratung
sind außerdem die Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen im Rahmen ihrer
Sprechzeiten und ihrer Lehrveranstaltungen, insbesondere des Übungsbetriebs,
ansprechbar. Dies dient den Lehrenden im Fach Mathematik zugleich dazu, sich
über den Studienfortschritt zu informieren. Den Studienanfängern wird
empfohlen, an dem vom Fach Mathematik angebotenen Mentorenprogramm
teilzunehmen. Weiter ist der Austausch mit anderen Studierenden, auch aus
höheren Semestern, ratsam.

3.     
Eine Studienfachberatung soll zumindest in folgenden Fällen in
Anspruch genommen werden:

·        
zu Beginn des Studiums (Eine Studienberatung findet in
den einführenden Veranstaltungen zu Beginn des ersten Semesters statt),

·        
nach nicht bestandenen Prüfungen,

·        
beim Übergang vom Grund- zum Hauptstudium,

·        
vor der Wahl des Themengebiets und später des Themas
für die Examensarbeit.

4.     
Für Studierende, die bei der Rückmeldung zum 6. Fachsemester
noch nicht zur Zwischenprüfung zugelassen sind oder die sich bis zum 13.
Fachsemester noch nicht zur Ersten Staatsprüfung gemeldet haben, ist eine
spezifische Studienberatung verpflichtend. Verantwortlich dafür sind die
Studienfachberater/Studienfachberaterinnen.

 

 

§
11

Evaluation

Die im Rahmen von Lehrevaluationen der Universität und studentischen
Lehrevaluationen gewonnen Erfahrungen werden von der Studienkommission
Mathematik mindestens einmal pro Jahr ausgewertet und nach eingehender
Diskussion in die zukünftige Veranstaltungsplanung einbezogen. Die
Lehramtsstudiengänge Mathematik beteiligen sich an den Lehrevaluationen im
norddeutschen Hochschulverbund.

 

§
12

Inkrafttreten

Diese Studienordnung tritt am ??.??.200? in Kraft und gilt für Studierende,
die ihr Lehramts-studium ab dem Wintersemester 1999/2000 an der Universität
Bremen aufgenommen haben sowie in den weiteren in § 10 der PA Mathematik
erwähnten Fällen.


Studienordnung Mathematik Lehramt
Studienordnung Mathematik Lehramt


 



zurück  




Seitenanfang  -  Impressum Zuletzt geändert durch: cocs [b]   17.11.2015 Admin-Login