Die Informatik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Verwaltung des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Informatik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Mathematik des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage des Fachbereiches 3 der Universität Bremen Hier geht es zur Homepage der Universität Bremen


INHALT & PFAD:
Startseite Textformat


Für den Fall, dass Ihr Computer das entsprechende Format nicht angezeigen kann, können Sie sich hier das Dokument als unformatierte Textausgabe ansehen.

(Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass gewisse Dokumente nicht als Textalternative zur Verfügung stehen.)


Download:
Download Prüfungsordnung Informatik 2003 (Diplom) (application/pdf 67.0 KB)


Textalternate  Prüfungsordnung Informatik 2003 (Diplom)
Fulltext:




Fachspezifische Prüfungsordnung Informatik vom 30.09.2003
in Verbindung mit dem 'Allgemeinen Teil für Diplomprüfungsordnungen
der Universität Bremen' (AT-DPO) vom 14.05.2003
Der Rektor der Universität Bremen hat am 10.10.2003 nach § 110 Abs. 2 Satz 1 des
Bremischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 11. Juli 2003 (Brem.GBl. S.295)die
Prüfungsordnung der Universität Bremen für den Diplomstudiengang "Informatik" in der
nachstehenden Fassung genehmigt:
Inhalt:
§ 1 Regelstudienzeit
§ 2 Studiendauer, Studienaufbau und Stundenumfang
§ 3 Studienberatung
§ 4 Prüfungen
§ 5 Anmeldung zu Prüfungen, Prüfungstermine
§ 6 Prüfungsanforderungen der Diplomvorprüfung
§ 7 Zeugnis der Diplomvorprüfung
§ 8 Prüfungsanforderungen der Diplomprüfung
§ 9 Diplomarbeit und Kolloquium
§ 10 Gesamtnote der Diplomprüfung
§ 11 Zeugnis und Urkunde
§ 12 Diplomgrad
§ 13 Geltungsbereich und Inkrafttreten
Anhang 1 Pflichtmodule
Anhang 2 Wahlpflicht-Modulbereiche der Informatik
Anhang 3 Studienplan
§ 1
Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit beträgt 9 Semester, davon 4 Semester im Grundstudium, 4 Semester im
Hauptstudium sowie 1 Semester für die Diplomarbeit.
§ 2
Studiendauer, Studienaufbau und Stundenumfang
(1) Für den Abschluss sind insgesamt 270 Kreditpunkte zu erbringen, davon 120 im
Grundstudium und 150 im Hauptstudium.
(2) Die Pflichtmodule und die Wahlpflicht-Modulbereiche für Grund- und Hauptstudium sind
in Anhang 1 und 2 aufgelistet. Die Module werden im Rahmen der Veranstaltungsplanung
für zwei Jahre im Voraus festgelegt, so dass die Studierenden ihre Schwerpunkte
langfristig planen und pro Semester mindestens 30 Kreditpunkte erwerben können.
(3) Die Teilnahme an einem Pflichtmodul kann die vorherige erfolgreiche Teilnahme an
anderen Modulen zur Voraussetzung haben. Der Prüfungsausschuss beschließt, welche
Module Voraussetzung für welche anderen Module sind, und legt bei einer Fortschreibung
geeignete Übergangsregelungen fest.
(4) Schriftliche Prüfungsleistungen und Abschlussarbeiten werden in englischer oder
deutscher Sprache abgefasst. Andere Prüfungsleistungen können in Absprache mit den
Prüfer/inne/n auch in einer anderen Sprache abgefasst werden.
Universität Bremen: Fachspezifische Prüfungsordnung Informatik vom 30.09.2003 2
§ 3
Studienberatung
(1) Studierende, die zu Beginn ihres dritten Fachsemesters noch keine 30 Kreditpunkte
erworben haben, werden zu einer verbindlichen Studienberatung aufgefordert.
(2) Studierende, die innerhalb von sechs Fachsemestern nach Ablegung der
Vordiplomprüfung noch keine Diplomarbeit angemeldet haben, werden zu einer
verbindlichen Studienberatung aufgefordert.
(3) In der Studienberatung soll unter Berücksichtigung der Lebensumstände der Studierenden
eine Vereinbarung getroffen werden, wie das Studium erfolgreich fortgesetzt werden
kann.
(4) Zuständigkeit für Termine und Form der Studienberatung regelt die Studienordnung.
§ 4
Prüfungen
(1) Formen der Prüfungsleistungen sind
(a) mündliche Prüfung,
(b) Klausurarbeit,
(c) Bearbeitung von Übungsaufgaben mit Fachgespräch,
(d) Bearbeitung von Praktikums- bzw. Laboraufgaben mit Fachgespräch,
(e) mündlicher Vortrag mit schriftlicher Ausarbeitung (Referat), optional mit
Fachgespräch,
(f) umfangreiche schriftliche Ausarbeitung (Hausarbeit) mit Fachgespräch,
(g) Abschlussarbeit.
Für ein Modul können verschiedene alternative Formen der Prüfungsleistungen
angeboten werden.
(2) Für Module aus der Informatik werden zu Beginn der Lehrveranstaltung die Prüfungsmodalitäten (Termine, Prüfungsformen, Anforderungen, etc.) im Einvernehmen zwischen
Studierenden und Veranstalter/inne/n vereinbart. In der Informatik soll zur Klausurarbeit
immer eine alternative Prüfungsform, z.B. mündliche Prüfung, angeboten werden. Im
Konfliktfall entscheidet der Fachbereichsrat Mathematik/Informatik auf Vorschlag der
Studienkommission Informatik.
Für Module aus anderen Fächern werden die Modalitäten der Prüfungsleistungen eines
Moduls von dem/der Veranstalter/in festgelegt und zu Beginn der Veranstaltung bekannt
gegeben.
(3) Die Dauer einer mündlichen Prüfung beträgt je Kandidat/in 20-30 Minuten. Im
Einvernehmen zwischen Prüfenden und Studierenden kann eine mündliche Prüfung von
nur einem/r Prüfer/in ohne Beisitzer/in abgenommen werden. Wiederholungsprüfungen
sind immer von einem/r Prüfenden und einer/m Beisitzenden abzunehmen. Mündliche
Prüfungen sind universitätsöffentlich, soweit der/die Kandidat/in nicht widerspricht. Die
Beratung und Bekanntgabe der Bewertung ist nicht öffentlich.
Universität Bremen: Fachspezifische Prüfungsordnung Informatik vom 30.09.2003 3
(4) Die Dauer der Klausurarbeiten beträgt
­ bei Modulen mit bis zu 6 Kreditpunkten 1 bis 2 Zeitstunden,
­ bei Modulen mit 7 bis 12 Kreditpunkten 2 bis 3 Zeitstunden,
­ bei Modulen mit mehr als 12 Kreditpunkten 3 bis 4 Zeitstunden.
Klausurarbeiten sind von einem/r Prüfenden zu bewerten unbeschadet § 11 Abs. 1 ATDPO.
(5) Das Fachgespräch bildet den Abschluss einer kontinuierlich erbrachten Prüfungsleistung;
es dient zur Überprüfung der Individualität einer Prüfungsleistung, die in einer Gruppe
erbracht wurde. Die Dauer eines Fachgesprächs beträgt ca. 10 Minuten je Kandidat/in. Das
Fachgespräch kann entfallen, falls der/die Prüfende die Individualität der Leistung
anderweitig überprüft hat.
(6) Bei der Bearbeitung von Übungsaufgaben sollen die Studierenden zeigen, dass sie den
Stoff eines Moduls bei der Lösung einer Serie theoretischer oder praktischer Aufgaben,
die jeweils einzelne Aspekte abdecken, umsetzen können.
(7) Bei der Arbeit in einem Praktikum sollen praktische Fertigkeiten unter Anleitung erlernt
und erfolgreich demonstriert werden.
(8) Bei der experimentellen Arbeit in einem Labor sollen Konzipierung und Durchführung
von Versuchen einschließlich der Darstellung von Grundlagen und Methoden,
Auswertungen und Ergebnissen ausgeführt werden.
(9) Referate dienen der zusammenhängenden Bearbeitung eines Themas. Die Ergebnisse der
Bearbeitung werden innerhalb einer Lehrveranstaltung vorgetragen und diskutiert. Die
Inhalte des Vortrags und die Ergebnisse der Diskussion werden in einer schriftlichen
Ausarbeitung zusammengefasst. Optional kann die Prüfungsleistung mit einem
Fachgespräch abgeschlossen werden.
(10)Eine Hausarbeit besteht aus einer schriftlichen Ausarbeitung zu einer komplexen
Themenstellung aus dem Stoffgebiet eines Moduls.
(11)Der/die Student/in kann sich in weiteren als in den vorgeschriebenen Modulen einer
Prüfung unterziehen. Bei Prüfungsleistungen innerhalb eines Wahlpflicht-Modulbereichs,
die über das vorgeschriebene Maß hinausgehen, kann der/die Student/in auswählen,
welche er/sie in das Abschlusszeugnis zur Festsetzung der Gesamtnote einbringt. Nicht
eingebrachte zusätzliche Leistungen gemäß Satz 2 können auf Antrag in das
Abschlusszeugnis aufgenommen werden; sie werden als Zusatzleistungen ausgewiesen
und bei der Festsetzung der Gesamtnote nicht mit einbezogen.
(12)Die Bewertung von Prüfungsleistungen mit Ausnahme der Diplomarbeit erfolgt innerhalb
von drei Wochen.
§ 5
Anmeldung zu Prüfungen, Prüfungstermine
(1) Die Einschreibung zur Teilnahme an einem Modul in der ersten Veranstaltung des Moduls
schließt die Anmeldung zu den mit dem Modul verbundenen Prüfungsleistungen mit ein.
Ein Rücktritt von der Teilnahme ist innerhalb von vier Wochen nach der Anmeldung
möglich (bei Blockveranstaltungen nach der Hälfte der vorgesehenen Dauer); bis dahin
erbrachte oder nicht bestandene Prüfungsleistungen gelten als nicht erbracht.
Universität Bremen: Fachspezifische Prüfungsordnung Informatik vom 30.09.2003 4
(2) Gegen Ende der Veranstaltungszeit eines Moduls beginnt der Prüfungsabschnitt; er endet
mit Ablauf der anschließenden veranstaltungsfreien Zeit. Bei Blockveranstaltungen
beginnt der Prüfungsabschnitt frühestens mit dem Ende der Lehrveranstaltung. Alle
Prüfungsleistungen zu einem Modul müssen in der Veranstaltungszeit des Moduls und
dem anschließenden Prüfungsabschnitt erbracht sein.
(3) Zu Beginn eines Prüfungsabschnittes wird der erste Prüfungstermin für Prüfungsleistungen gemäß § 4 Abs. 3, 4 und 5 angeboten, danach ein Wiederholungstermin; beide
Termine sollen mindestens vier Wochen auseinander liegen.
(4) Wenn ein Modul nicht bestanden wurde, ist eine einmalige Wiederholung des Moduls
(ggf. inkl. zweier Prüfungsversuche gemäß § 4 Abs. 3, 4 und 5) möglich. Anstelle der
letzten Wiederholungsprüfung kann beim Diplomprüfungsausschuss eine nochmalige
Wiederholung des Moduls mit nur einem Prüfungsversuch beantragt werden.
§ 6
Prüfungsanforderungen der Diplomvorprüfung
(1) Prüfungsleistungen im Grundstudium werden gemäß folgender Tabelle verlangt:
Modulbereich Kreditpunkte Pflicht Kreditpunkte Wahlpflicht (WP)
Informatik-WP freie WP
Theorie 22 6
Praxis 36 6 12
Anwendung 6 12
Andere
Projekt 20
(2) Die Kreditpunkte für freie Wahlpflicht können in Modulen erbracht werden, die aus dem
Lehrangebot der Universität frei gewählt sind, sofern für das entsprechende Modul
mindestens eine erfolgreiche Teilnahme bescheinigt wird. Auf Wunsch können die
erfolgreichen Prüfungsleistungen der freien Wahlpflicht ohne Benotung eingebracht
werden. Die Kreditpunkte werden dann bei der Festsetzung der Gesamtnote nicht mit
einbezogen. Diese Module werden im Zeugnis gesondert ausgewiesen.
(3) Das Pflichtmodul Propädeutik (s. Anhang 1) wird nicht benotet.
§ 7
Zeugnis der Diplomvorprüfung
Über die bestandene Diplomvorprüfung wird unverzüglich ein Zeugnis in deutscher und
englischer Sprache ausgestellt. Es enthält den Namen des Studiengangs, alle
Prüfungsleistungen mit ihren Ergebnissen sowie ggf. Zusatzleistungen sowie die Gesamtnote
und das entsprechende Prädikat. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem der/die
Kandidat/in die letzte Prüfungsleistung erbracht hat.
Universität Bremen: Fachspezifische Prüfungsordnung Informatik vom 30.09.2003 5
§ 8
Prüfungsanforderungen der Diplomprüfung
(1) Prüfungsleistungen im Hauptstudium werden gemäß folgender Tabelle verlangt:
Modulbereich Kreditpunkte Wahlpflicht (WP)
Informatik-WP freie WP
Theorie 12
Praxis 24 18 14
Anwendung 12
Andere
Projekt 40
Diplomarbeit 30
(2) Im Hauptstudium sind in den Modulbereichen Theorie, Praxis und Anwendung
zusammen mindestens 18 Kreditpunkte auf dem Niveau von Vertiefungsmodulen zu
erbringen; bis auf die Kreditpunkte für freie Wahlpflicht sind die weiteren
Kreditpunkte auf dem Niveau von Aufbau- oder Vertiefungsmodulen zu erbringen
(siehe Anhang 2). Für die Kreditpunkte für freie Wahlpflicht gilt im Übrigen § 6
Abs.2 analog.
(3) Außerhalb des Projekts und der Diplomarbeit sind im Hauptstudium
Prüfungsleistungen zu vier Modulen als benotete mündliche Prüfungen zu erbringen.
Diese Module müssen einen Umfang von je mindestens 4 Kreditpunkten haben und
aus mindestens zwei verschiedenen Modulbereichen stammen, davon mindestens drei
aus den Bereichen Theorie, Praxis und Anwendung. Der Diplomprüfungsausschuss
kann auf Antrag Ausnahmen genehmigen.
(4) Module des Hauptstudiums können im Grundstudium besucht werden, sofern die
dafür erforderlichen Voraussetzungen gemäß Anhang 2 erfüllt sind. Die dabei
erworbenen Kreditpunkte können in die Diplomprüfung eingebracht werden.
§ 9
Diplomarbeit und Kolloquium
(1) Die Diplomarbeit (Abschlussarbeit) wird nach erfolgreichem Abschluss der Module
gemäß § 8 Abs.1 angefertigt; im Einzelfall kann der Prüfungsausschuss Ausnahmen
genehmigen.
(2) Die Abschlussarbeit kann als Gruppenarbeit angefertigt werden.
(3) Das Thema der Abschlussarbeit ist so zu wählen, dass sie innerhalb von sechs Monaten
abgeschlossen werden kann. Die Bearbeitungsdauer kann auf Antrag durch den Prüfungsausschuss um zwei Monate verlängert werden.
(4) Über die Abschlussarbeiten müssen innerhalb von vier Wochen Gutachten angefertigt
werden, in die der/die Kandidat/in unverzüglich Einblick nehmen können.
Universität Bremen: Fachspezifische Prüfungsordnung Informatik vom 30.09.2003 6
(5) Auf den Vorschlag des/der Studierenden für eine/n Zweitgutachter/in der Abschlussarbeit
soll nach Möglichkeit Rücksicht genommen werden.
(6) Der Prüfungsausschuss setzt nach der Vorlage der Gutachten einen Termin für ein
obligatorisches Kolloquium über die Abschlussarbeit an, der nicht später als sechs
Wochen nach Abgabe der Arbeit liegen soll. Das Kolloquium ist universitätsöffentlich.
Die Gutachter/innen erhalten im Anschluss an das Kolloquium die Gelegenheit, ihre
Benotung zu bestätigen oder zu revidieren; die Beratung der Bewertung ist nicht
öffentlich.
§ 10
Gesamtnote der Diplomprüfung
Die Gesamtnote des Diploms wird gemäß § 11 Abs. 6 AT-DPO gebildet, wobei die
Kreditpunkte der Diplomarbeit doppelt gezählt werden.
§ 11
Zeugnis und Urkunde
(1) Über den bestandenen Abschluss wird unverzüglich ein Zeugnis in deutscher und
englischer Sprache ausgestellt. Es enthält den Namen des Studiengangs, den erworbenen
Titel, alle Prüfungsleistungen mit ihren Ergebnissen sowie ggf. Zusatzleistungen sowie
die Gesamtnote und das entsprechende Prädikat nach § 11 Abs. 4 AT-DPO. Im Zeugnis
werden auch das Thema und die Note der Abschlussarbeit mit Angabe der Gutachter
aufgeführt. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem der/die Kandidat/in die letzte
Prüfungsleistung erbracht hat.
(2) Bei nicht bestandenem Abschluss bzw. endgültigem Nicht-Bestehen einer erforderlichen
Prüfungsleistung wird auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise eine
Bescheinigung ausgestellt, welche die bis dahin erbrachten Prüfungsleistungen und deren
Noten sowie die zum Abschluss noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen
lässt, dass der Abschluss endgültig nicht bestanden ist. Der Bescheid ist mit einer
Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
§ 12
Diplomgrad
Für den Abschluss wird der akademische Grad ,,Diplom in Informatik" (abgekürzt: ,,Dipl.Inf.") verliehen.
Universität Bremen: Fachspezifische Prüfungsordnung Informatik vom 30.09.2003 7
§ 13
Geltungsbereich und Inkrafttreten
(1) Diese Prüfungsordnung tritt mit dem Tag ihrer Genehmigung durch den Rektor der
Universität Bremen in Kraft.
(2) Die Diplomvorprüfung legt nach der vorliegenden Prüfungsordnung ab,
a) wer ab Beginn des Wintersemesters 2003/2004 als Erstsemester oder
Fortgeschrittene/r immatrikuliert ist.
b) wer das Studium im Studienjahr 2002/2003 begonnen hat und nicht auf Antrag bis
zum 31.3.2004 gegenüber dem Prüfungsausschuss unwiderruflich entscheidet, die
Diplomvorprüfung nach der Diplomprüfungsordnung vom 1.10.1993 ablegen zu
wollen.
(3) Alle Studierenden im Grundstudium, die nicht zu der Gruppe der in Abs. 2 genannten
gehören, legen ihre Diplomvorprüfung nach der Diplomprüfungsordnung vom 1.10.1993
ab, sofern sie nicht auf Antrag bis zum 31.3.2004 gegenüber dem Prüfungsausschuss
unwiderruflich erklären, dass sie die Diplomvorprüfung nach der vorliegenden Ordnung
ablegen wollen.
(4) Die Diplomprüfung legt nach der vorliegenden Prüfungsordnung ab,
a) wer das Studium ab dem Studienjahr 2001/2002 begonnen hat,
b) alle weiteren Studierenden, sofern sie dies auf Antrag bis zum 31.3.2004 gegenüber
dem Prüfungsausschuss unwiderruflich erklären.
Anlagen: Pflichtmodule und Wahlpflicht-Modulbereiche
Studienplan
Bremen, den 10.10.2003 Der Rektor
Universität Bremen: Fachspezifische Prüfungsordnung Informatik vom 30.09.2003 8
Anhang 1 Pflichtmodule
1. Modulbereich Theorie
Nummer Modul SWS CP
600.01 Mathematik1: Logik und Algebra 6 8
600.02 Mathematik2: Lineare Algebra und Differential- und Integralrechnung 6 8
601.01 Theoret. Inf.1: Endliche Automaten, Kontextfreie Sprachen und
Grundelemente der Berechenbarkeit
4 6
2. Modulbereich Praxis
Nummer Modul SWS CP
700.01 Prakt. Inf.1: Imperative Programmierung 8 8
700.02 Prakt. Inf.2: Objektorientierte Programmierung 4 6
700.03 Prakt. Inf.3: Funktionale Programmierung 4 6
700.11 Techn. Inf.1: Rechnerarchitektur und digitale Schaltungen 6 8
700.12 Techn. Inf.2: Betriebssysteme und Nebenläufigkeit 6 8
3. Modulbereich Anwendung
Nummer Modul SWS CP
800,01 Informatik und Gesellschaft 2 6
4. Modulbereich Projekte
Nummer Modul SWS CP
900.01 Propädeutik: wissenschaftliches Arbeiten 2 2
901.01 Software-Projekt 12 18
Universität Bremen: Fachspezifische Prüfungsordnung Informatik vom 30.09.2003 9
Anhang 2 Wahlpflicht-Modulbereiche der Informatik
Die Wahlpflichtmodule der Modulbereiche Theorie, Praxis und Anwendung können inhaltlich
bestimmten Fachgebieten zugeordnet werden, die im Folgenden auch Modulteilbereiche
genannt werden. Diese Untergliederung der Modulbereiche ist nachfolgend angegeben. In
diesen Modulteilbereichen werden regelmäßig spezifische Aufbau- und Vertiefungsmodule
angeboten, die im Rahmen der Zweijahres-Lehrplanung angekündigt und fortgeschrieben
werden. Dabei wird festgelegt, welche Module Voraussetzung für die Teilnahme an anderen
Modulen sind.
Aufbaumodule sind Lerneinheiten, die inhaltlich direkt auf Grundstudiumsmodulen aufsetzen;
Vertiefungsmodule bauen im Allgemeinen auf Aufbaumodulen oder anderen
Vertiefungsmodulen auf. Inhaltlich sind Aufbaumodule häufig breiter angelegt,
Vertiefungsmodule spezieller.
Im Modulbereich Projekte wird jedes Jahr eine Auswahl von verschiedenen Projekten
angeboten. Jede/r Student/in muss im Hauptstudium eines dieser Projekte auswählen. Bei
einem Projekt handelt es sich um eine spezifische Lehrform, die zur Bearbeitung komplexer
interdisziplinärer Fragestellungen dient und in der Studienordnung näher beschrieben ist.
6 Theorie (Theoretische Informatik und Mathematik)
600 Mathematik
601 Einführung in die Theoretische Informatik
602 Algorithmen- und Komplexitätstheorie
603 Formale Sprachen
604 Theorie der Programmierung
699 Spezielle Gebiete der Theoretischen Informatik
7 Praxis (Praktische und technische Informatik)
700 Einführung in die Praktische Informatik
701 Rechnerarchitektur
702 Betriebssysteme
703 Datenbanksysteme
704 Rechnernetze
705 Programmiersprachen und Übersetzer
706 Softwaretechnik
707 Sichere Systeme
708 Grafische Datenverarbeitung
709 Bildverarbeitung
710 Künstliche Intelligenz
711 Kognitive Systeme
712 Robotik
799 Spezielle Gebiete der Praktischen Informatik
Universität Bremen: Fachspezifische Prüfungsordnung Informatik vom 30.09.2003 10
8 Anwendung (Angewandte Informatik)
800 Einführung in die Angewandte Informatik
801 Gestaltung soziotechnischer Systeme
802 Informationstechnikmanagement
803 Informatik und Gesellschaft
804 Medieninformatik
805 Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik
806 Produktionsinformatik
899 Spezielle Gebiete der Angewandten Informatik
Anhang3Studienplan
GrundstudiumInformatik(Diplom)
Sem.THEORIEPRAXISANWENDUNGPROJEKTEWAHL
Mathematische
Grundlagen1
8
Praktische
Informatik1
8
Propädeutik:
Wiss.Arbeiten
2
1
Theoretische
Informatik1
6
630
Mathematische
Grundlagen2
8
Praktische
Informatik2
6
2
Technische
Informatik1
8
Fachinformatik
(Wirtschafts-,
Medien-oder
Produktionsinformatik)
6230
Praktische
Informatik3
6
3
Technische
Informatik2
8
6430
4
[Wahlpflicht]6
Informatikund
Gesellschaft
6Software-Projekt
12
Freie
Wahlpflicht:
12
InformatikWahlpflicht
6
1230
2836182018120
HauptstudiumInformatik(Diplom)
Sem.THEORIEPRAXISANWENDUNGPROJEKTEWAHL
5­8[Wahlpflicht]12[Wahlpflicht]24[Wahlpflicht]12Projekt40
Freie
Wahlpflicht:
14
InformatikWahlpflicht
18
32120
9Diplomarbeit3030
1224124032150

Certificate examination regulations computer science 2003 (Diploma)
Prüfungsordnung Informatik 2003 (Diplom)


 



zurück  




Seitenanfang  -  Impressum Zuletzt geändert durch: jungmann [b]   13.10.2009 Admin-Login