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Universität Bremen - Fachbereich 3 - Informatik

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Semantik von Sensordaten



Datum: 09.06.2010

Ort: Cartesium Rotunde


Vortragende(r): Prof. Dr. Werner Kuhn (Universität Münster)

Achtung! Kolloquium ausser der Reihe!
Das Kolloquium beginnt bereits um 16 Uhr c.t. !


Abstract:

Geo-Sensornetze sind heute noch weitgehend isoliert vom Web,
Sensordienste können nicht einfach gefunden und nur schwer interpretiert
werden, wesentliche Konzepte in Sensor Web Standards sind unklar. Um
diese Situation zu verbessern, schlage ich eine Ontologie vor, in der
Sensorbeobachtungen als Informations-, nicht nur
als technische Prozesse modelliert sind. Die Ontologie ordnet
Beobachtungen bestimmten Objekten und Prozessen in der Umwelt zu,
trennt die Signalverarbeitung von der Symbolisierung, generalisiert
über technische und menschliche Beobachtungen und unterstützt die
Fusion von Sensoren. Sie ist in der funktionalen Sprache Haskell
spezifiziert und lässt sich in RDF oder OWL implementieren. Ein
Ausblick auf die ontologische Behandlung von Lokalisierung, Auflösung,
Unsicherheit, Qualität, und Beobachtungs-Handlungs-Zyklen, sowie ein
Hinweis auf die Sensor Web Enablement Standards von OGC ergänzen den
Vortrag.

Im Anschluss wird es eine Diskussion geben, inwieweit eine derartige
Vorgehensweise für Geo-Sensordaten auch auf andersartige Sensoren,
Messdaten bzw. deren Fusion anwendbar ist.


Bio:

Werner Kuhn ist Professor am Institut für Geoinformatik der
Universität Münster (http://ifgi.uni-muenster.de/~kuhn). Er leitet
MUSIL (das MUenster Semantic Interoperability Lab,
http://musil.uni-muenster.de). Seit 2002 erarbeitet MUSIL
Grundlagen für semantische Referenzsysteme und wendet diese auf
dienste-basierte Interoperabilitätsprobleme an.
Werner Kuhn ist Sprecher der International Research Training Group
"Semantic Integration of Geospatial Information" der Universität Münster,
zusammen mit der Universität Bremen sowie der University at Buffalo.








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