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Allgemeiner Teil der Bachelorprüfungsordnungen der Universität Bremen
vom 27. Januar 2010
Abschnitt I: Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Geltungsbereich
§ 2 Qualifikationsziele, Prüfungszweck und Akademischer Grad
§ 3 Regelstudienzeit und Studienumfang
§ 4 Studienaufbau
§ 5 Prüfungsaufbau, Module und Leistungspunkte
§ 6 Lehrveranstaltungsarten
§ 7 Bachelorprüfung
Abschnitt II: Prüfungsformen
§ 8 Schriftliche Prüfungen
§ 9 Mündliche Prüfungen
§ 10 Bachelorarbeit
§ 11 Kolloquium zur Bachelorarbeit
Abschnitt III: Durchführung von Prüfungen
§ 12 Vorschlagsrecht, Anzahl an Prüfenden, Öffentlichkeit von Prüfungen
§ 13 Zulassungsvoraussetzungen zu Prüfungen, Anmeldung zu und Abmeldung von
Prüfungen
§ 14 Nachteilsausgleich
§ 15 Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz, Erziehungsurlaub
§ 16 Bewertung der Prüfungen, Bildung und Gewichtung von Noten
§ 17 Versäumnis und Rücktritt
§ 18 Täuschung und Ordnungsverstoß
§ 19 Bestehen und Nichtbestehen
§ 20 Wiederholung von Prüfungen
§ 21 Fristen für die Ablegung von Wiederholungsprüfungen
§ 22 Anerkennung von Studienzeiten und Prüfungsleistungen
§ 23 Ungültigkeit der Bachelorprüfung
§ 24 Bescheide, Rechtsmittel, Widerspruch, Einsicht in die Prüfungsakten
§ 25 Zeugnis der Bachelorprüfung und Bachelorurkunde
Abschnitt IV: Prüfende und Prüfungsorgane
§ 26 Prüfungsausschuss
§ 27 Prüferinnen/Prüfer und Beisitzerinnen/Beisitzer
Abschnitt V: Schlussbestimmungen
§ 28 Übergangsregelung und Inkrafttreten
Anlagen
Abschnitt I: Allgemeine Bestimmungen
§ 1
Geltungsbereich
Der Allgemeine Teil der Bachelor-Prüfungsordnungen (AT-BPO) gilt nach Maßgabe von § 28
für alle Bachelorstudiengänge der Universität Bremen. In hochschulübergreifenden
Studiengängen können Abweichungen vom vorliegenden Allgemeinen Teil genehmigt
werden. In den fachspezifischen Prüfungsordnungen werden Regelungen zu Aufbau und
Inhalt des Studiums auf Grundlage dieser Ordnung getroffen.
§ 2
Qualifikationsziele, Prüfungszweck und Akademischer Grad
(1) Im Bachelorstudium sollen die Studierenden die inhaltlichen und methodischen
Grundlagen der jeweiligen Fachwissenschaften erlernen und dabei mit den Grundsätzen des
wissenschaftlichen Arbeitens vertraut gemacht werden. In der Auseinandersetzung mit dem
aktuellen Stand der Forschung in ausgewählten Bereichen soll die Fähigkeit erworben
werden, jeweilige fachliche Problemstellungen wissenschaftlich angemessen zu bearbeiten,
in ihren unterschiedlichen Kontexten reflektieren und eigenständig beurteilen zu können.
Darüber hinaus dient das Studium der Vermittlung von allgemeinen Bildungsinhalten und der
Aneignung berufsbefähigender Schlüsselqualifikationen, so dass die Studierenden nach
Abschluss des Bachelorstudiums
1. ins Berufsleben eintreten oder
2. das Studium in einem fachwissenschaftlichen/berufswissenschaftlichen
Masterstudiengang fortsetzen können.
(2) Die Bachelorprüfung führt zum ersten berufsqualifizierenden und wissenschaftlichen
Abschluss des Studiums. Durch die Bachelorprüfung gemäß § 7 soll festgestellt werden, ob
die Kandidatinnen und Kandidaten die Fähigkeiten gemäß Absatz 1 erworben haben.
(3) Für die bestandene Bachelorprüfung wird der akademische Grad Bachelor of Arts (B. A.),
Bachelor of Science (B. Sc.), Bachelor of Engineering (B. Eng.) oder Bachelor of Law
(LL. B.) vergeben. Die Vergabe des Grades richtet sich nach § 25 Absatz 6.
§ 3
Regelstudienzeit und Studienumfang
(1) Der Gesamtumfang des Studiums beträgt in der Regel 180 Leistungspunkte nach dem
European Credit Transfer System (Creditpoints = CP), dies entspricht einer Regelstudienzeit
von sechs Semestern. Er kann in Ausnahmefällen 210 CP umfassen. Dies entspricht einer
Regelstudienzeit von sieben Semestern. Die Regelstudienzeit schließt Zeiten einer in den
Studiengang eingeordneten berufspraktischen Tätigkeit, praktische Studiensemester,
Auslandssemester und Prüfungszeiten ein. Die fachspezifische Prüfungsordnung legt die
Anzahl der im gesamten Studium zu erwerbenden Leistungspunkte fest. Durch das
Lehrangebot gemäß den fachspezifischen Bestimmungen und die Gestaltung des
Prüfungsverfahrens ist sicherzustellen, dass das Bachelorstudium, einschließlich sämtlicher
Prüfungen, innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(2) Die fachspezifische Prüfungsordnung kann ein Teilzeitstudium zulassen. Die Regelungen
hierzu sind in einer gesonderten Ordnung festgelegt.
§ 4
Studienaufbau
(1) Bachelorstudiengänge mit einem Studienumfang von 180 Leistungspunkten bestehen
aus
1. einem Fach (Vollfach = VF) und General Studies (GS) oder
2. einem Hauptfach (HF) und einem Nebenfach (NF) im Umfang von 45 CP sowie
General Studies (GS) oder dem Professionalisierungsbereich oder
3. zwei gleichgewichtigen Fächern im Umfang eines Nebenfachs und dem
Professionalisierungsbereich.
(2) Bachelorstudiengänge mit einem Studienumfang von 210 Leistungspunkten bestehen
aus einem Vollfach und einem General Studies Bereich gemäß Absatz 4.
(3) Der Professionalisierungsbereich umfasst Module der Erziehungswissenschaft,
Fachdidaktik und Schlüsselqualifikationen im Umfang von 45 CP für Bachelorstudiengänge
nach Absatz 1 Ziffer 2 und 90 CP für Bachelorstudiengänge nach Absatz 1 Ziffer 3. Näheres
regelt die fachspezifische Prüfungsordnung. Er muss von Studierenden absolviert werden,
die die Lehramtsbefähigung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen anstreben.
(4) Im General Studies Bereich erwerben Studierende mehrere der folgenden Kompetenzen:
allgemeine bzw. fachübergreifende Methodenkompetenz, Genderkompetenz,
kommunikative, interkulturelle und soziale Kompetenz. Ebenso umfasst der Bereich
Lehrangebote, die der akademischen Allgemeinbildung oder der Berufsfelderkundung
dienen. Der General Studies Bereich umfasst einen Umfang von mindestens 18 CP und
maximal 45 CP. General Studies werden von Studierenden absolviert, die keine
Lehramtsbefähigung anstreben. Der Fachbereich des Vollfachs bzw. Hauptfachs beschließt
auch über das Angebot für General Studies.
(5) Die studierbaren Fächer und Fächerkombinationen für ein Zwei-Fächer-Studium mit dem
Berufsziel Lehramt an öffentlichen Schulen werden nach Maßgabe des Bremer
Lehrerausbildungsgesetzes in der jeweils geltenden Fassung festgelegt. Für das nichtschulische Berufsfeld sprechen die Studiengänge Empfehlungen für Fächerkombinationen
aus, die den Studierenden in geeigneter Weise zur Verfügung gestellt werden.
(6) Die fachspezifische Prüfungsordnung regelt Anzahl, Titel (Modulbezeichnung),
Leistungspunktumfang der Module, Modulvoraussetzungen und Prüfungsanforderungen. Sie
weist einen Musterstudienplan, der eine Empfehlung für einen Studienverlauf darstellt, aus.
Grundsätzlich gilt dabei, dass für Prüfungsinhalte, -fristen, -arten, -verfahren etc. die
Prüfungsordnung desjenigen Fachs gilt, das das Modul bzw. die Veranstaltung und die
Prüfung anbietet.
§ 5
Prüfungsaufbau, Module und Leistungspunkte
(1) Das Studium ist in Module gegliedert. Ein Modul ist die Zusammenfassung von
Stoffgebieten zu thematisch und zeitlich abgerundeten, in sich abgeschlossenen und mit
Leistungspunkten versehenen abprüfbaren Einheiten.
(2) Module können sein: Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule und Wahlmodule. Ein
Pflichtmodul ist von allen Studierenden zu belegen, die dazugehörige Prüfung muss
bestanden sein. Bei einem Wahlpflichtmodul können die Studierenden aus einem
vorgegebenen Katalog im Umfang von in der fachspezifischen Prüfungsordnung festgelegten
Leistungspunkten auswählen und müssen dann das Wahlpflichtmodul mit der dazugehörigen
Modulprüfung bestehen. Bei einem Wahlmodul können die Studierenden innerhalb eines in
der jeweiligen fachspezifischen Prüfungsordnung zu definierenden Bereichs und
Leistungspunktumfangs auswählen. Bei Nichtbestehen kann das Wahlmodul gemäß § 20
Absatz 3 durch ein anderes Modul ersetzt werden.
(3) Die fachspezifische Prüfungsordnung kann vorsehen, dass im Wahlmodulbereich bis zu
zwei Module mehr, als zum Erreichen des erforderlichen Umfangs an Leistungspunkten
notwendig ist, erbracht werden können. Vor Beginn des letzten Studiensemesters ist von der
Kandidatin/dem Kandidaten anzugeben, welche Wahlmodule in die Bachelorprüfung
einfließen sollen.
(4) Ein Modul soll so konzipiert werden, dass es im Regelfall innerhalb eines Semesters
absolviert werden kann. Es kann sich auch über zwei aufeinanderfolgende Semester
erstrecken, wenn dies aus inhaltlichen Gründen erforderlich ist. Im sechsten Semester für
sechssemestrige Bachelorstudiengänge bzw. im siebten Semester für siebensemestrige
Bachelorstudiengänge finden nur einsemestrige Module statt. Ein Modul mit Ausnahme der
Bachelorarbeit umfasst in der Regel 3, 6, 9 oder 12 Leistungspunkte.
(5) Der Umfang der Bachelorarbeit ist mit 9 bis 12 Leistungspunkten in der fachspezifischen
Prüfungsordnung festzulegen. Leistungspunkte für das Kolloquium sind dabei mit
eingeschlossen.
(6) Jedem Modul werden Leistungspunkte (Credit Points = CP) entsprechend dem European
Credit Transfer System zugeordnet. Leistungspunkte sind ein quantitatives Maß für die
Gesamtarbeitsbelastung der Studierenden. Ein Leistungspunkt entspricht einer Arbeitszeit
von 30 Stunden. Das Curriculum ist so gestaltet, dass pro Semester 30 Leistungspunkte
erworben werden können. Abweichungen bis zu 3 Leistungspunkten sind möglich.
(7) Leistungspunkte können nicht für eine bloße Teilnahme an Modulen vergeben werden,
sondern ihre Vergabe setzt den Nachweis einer erfolgreich abgelegten Modulprüfung voraus.
(8) Jedes Modul wird mit einer studienbegleitenden Modulprüfung abgeschlossen. Eine
Modulprüfung kann aus einer Prüfungs- oder einer Studienleistung bestehen oder aus einer
Kombinationsprüfung, die aus mehreren Prüfungs- und Studienleistungen, die auch
miteinander kombiniert werden können, besteht. Näheres, insbesondere Anzahl, Art und
Umfang dieser Nachweise sowie deren Gewichtung bei der Ermittlung der Modulnote
werden in der Modulbeschreibung festgelegt, die den Studierenden vor
Veranstaltungsbeginn in geeigneter Weise bekannt zu geben ist. In der Regel muss jede
Prüfungsleistung innerhalb einer Kombinationsprüfung bestanden sein. Die fachspezifische
Prüfungsordnung kann ein Kompensationsprinzip vorsehen. Die Modulprüfung kann auch
aus Teilprüfungen bestehen, die in der fachspezifischen Prüfungsordnung ausgewiesen
werden.
(9) Eine Prüfungsleistung wird benotet. Eine Studienleistung wird mit ,,bestanden" oder mit
,,nicht bestanden" bewertet, sie kann benotet werden. Die Note dient der Information der
Studierenden über ihren Leistungsstand und wird bei der Festlegung der Modulnote oder
Gesamtnote nicht berücksichtigt. Schließt ein Modul ausschließlich mit einer Studienleistung
ab, so wird die Studienleistung benotet. Die fachspezifische Prüfungsordnung regelt, ob bzw.
wie die Note in die Bachelorprüfung einfließt.
(10) Prüfungs- und Studienleistungen dürfen in einem Modul in der Regel nicht
Zulassungsvoraussetzung für eine andere im Modul abzulegende Prüfungsleistung sein. Die
fachspezifische Prüfungsordnung kann, sofern dies aus didaktischen Gründen erforderlich
ist, abweichend von Satz 1 vorsehen, dass Studienleistungen nicht Bestandteil der
Modulprüfung sind und rechtzeitig vor der Modulprüfung erbracht sein müssen
(Prüfungsvorleistungen). Die fachspezifische Prüfungsordnung regelt die Fristen, zu denen
Prüfungsvorleistungen erbracht sein müssen.
(11) Eine Modulprüfung ist studienbegleitend, wenn sie in dem Semester, in dem das Modul
endet, erstmalig angeboten und bewertet wird.
(12) Im Modulhandbuch sind universitätseinheitlich für jedes Pflicht-, Wahlpflicht- und
Wahlmodul die gemäß den Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz erforderlichen
Beschreibungen festzuhalten.
§ 6
Lehrveranstaltungsarten
(1) Ziele und Inhalte des Studiums werden durch die in der fachspezifischen
Prüfungsordnung vorgesehenen Lehrveranstaltungen mit deren Lehrformen vermittelt. Es
können insbesondere folgende Lehrveranstaltungen festgelegt werden:
- Vorlesungen,
- Übungen,
- Seminare,
- Sprachlehrveranstaltungen,
- Projektstudien/ Projektseminare,
- Praktika,
- Begleitseminar zur Bachelorarbeit,
- betreute Selbststudieneinheiten,
- Exkursionen.
In der fachspezifischen Prüfungsordnung können weitere Lehrveranstaltungsarten oder
Kombinationen von Lehrveranstaltungsarten vorgesehen werden.
(2) Allen Lehrveranstaltungen sind Module zugeordnet.
§ 7
Bachelorprüfung
Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen nach § 5 Absatz 8, der
Bachelorarbeit und gegebenenfalls dem Kolloquium über das Thema der Bachelorarbeit.
Abschnitt II: Prüfungsformen
§ 8
Schriftliche Prüfungen
(1) Schriftliche Prüfungen sind Klausuren oder sonstige schriftliche Leistungen. Als sonstige
schriftliche Leistung gelten Projektarbeiten, Hausarbeiten, Praktikumsberichte.
(2) Die fachspezifische Prüfungsordnung kann weitere Prüfungsformen vorsehen. Der
Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin/eines Prüfers weitere
Prüfungsformen zulassen. Die fachspezifische Prüfungsordnung kann den Studierenden für
die einzelnen Prüfungen verschiedene Prüfungsformen zur Wahl stellen. Die
Wahlmöglichkeiten können von der Veranstalterin/vom Veranstalter eingegrenzt werden.
(3) Prüfungen können in geeigneten Fällen nach Maßgabe der Prüferin/des Prüfers auch
durch eine Gruppe von Studierenden in Zusammenarbeit angefertigt werden
(Gruppenarbeit), wenn der Beitrag jedes einzelnen Gruppenmitglieds klar erkennbar,
abgrenzbar und bewertbar ist.
(4) Eine Klausur ist eine unter Aufsicht anzufertigende Arbeit, in der vorgegebene Aufgaben
allein und selbstständig nur mit den zugelassenen Hilfsmitteln zu bearbeiten sind. Die Dauer
einer Klausur beträgt mindestens 45 und höchstens 180 Minuten. Die fachspezifische
Prüfungsordnung kann eine andere Regelung vorsehen. Klausuren können auch in Form
von Antwort-Wahl-Verfahren durchgeführt werden. In diesem Fall sind in der
fachspezifischen Prüfungsordnung Regelungen über die Tätigkeit von Prüfungsausschuss
und Prüfenden bei der Aufgabenerstellung sowie über die Bestehensvoraussetzungen und
Notenvergabe zu treffen. Eine schriftliche Prüfung kann auch in elektronischer Form
abgenommen werden. Den Studierenden wird vor der Prüfung ausreichend Gelegenheit
gegeben, sich mit dem elektronischen Prüfungssystem vertraut zu machen.
Datenschutzrechtliche Bestimmungen sind einzuhalten.
(5) Eine Hausarbeit ist eine eigenständige schriftliche Ausarbeitung eines vorgegebenen
Themas, das im Rahmen des betreffenden Moduls behandelt wurde.
(6) In Projektarbeiten wird die Fähigkeit zur Entwicklung, Durchführung und Präsentation von
größeren Arbeiten im Team gelernt.
(7) Ein Praktikumsbericht ist eine schriftliche Darstellung und Analyse der in einem inneroder außeruniversitären Praktikum behandelten Aufgaben.
(8) Ein Portfolio ist eine Sammlung von mehreren bearbeiteten Aufgaben im weitesten Sinne,
die zusammenfassend bewertet wird.
(9) Bei der Abgabe einer schriftlichen Arbeit, die nicht unter Aufsicht erarbeitet wurde, hat
die/der Studierende schriftlich zu versichern, dass sie/er die Arbeit - bei einer Gruppenarbeit
die von ihr/ihm zu verantwortenden, entsprechend gekennzeichneten Teile - selbständig
verfasst und nur die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Wörtlich oder dem
Sinn nach aus anderen Werken entnommene Stellen sind unter Angabe der Quellen
kenntlich zu machen. Dies gilt auch für Internetquellen.
§ 9
Mündliche Prüfungen
(1) Eine mündliche Prüfung ist ein Prüfungsgespräch, in dem Studierende darlegen sollen,
dass sie den Prüfungsstoff beherrschen. Mündliche Prüfungen sind hochschulöffentlich,
wenn die Kandidatin/der Kandidat nicht widerspricht. Dieses Recht erstreckt sich nicht auf
die Beschlussfassung und Bekanntgabe der Note. Studierende, die sich im gleichen
Prüfungszeitraum zu dieser Prüfung gemeldet haben, sind als Hochschulöffentlichkeit nicht
zugelassen. Die Kandidatin/der Kandidat kann in jedem Fall eine Person ihres/seines
Vertrauens, die Mitglied der Universität ist, zu einer mündlichen Prüfung und zur
Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses hinzuziehen.
(2) Mündliche Prüfungen werden als Einzel- oder als Gruppenprüfung durchgeführt. Die
Prüfungsdauer soll je Prüfling mindestens 15 und maximal 45 Minuten betragen. Die
fachspezifische Prüfungsordnung kann eine abweichende Regelung vorsehen. Die
Veranstalterin/der Veranstalter kann in mündlichen Prüfungen den Studierenden
ermöglichen, Prüfungsgegenstände vorzuschlagen. Die wesentlichen Gegenstände und
Ergebnisse der mündlichen Prüfung sind in einem Protokoll festzuhalten. Das Protokoll wird
von der/dem Prüfenden und der/dem Beisitzenden unterzeichnet.
(3) Ein Referat ist der mündliche Vortrag über ein vorgegebenes Thema. Es kann zusätzlich
eine schriftliche Ausarbeitung des Vortragsthemas vorgesehen werden.
(4) Als sonstige mündliche Prüfungen gelten z. B. Präsentationen oder Fachbeiträge und das
Kolloquium. § 8 Absatz 2 und 3 gelten entsprechend. Die Dauer des Kolloquiums wird
abweichend in § 11 Absatz 2 geregelt.
§ 10
Bachelorarbeit
(1) Die Bachelorarbeit ist Bestandteil der Bachelorprüfung. Die Bachelorarbeit kann in ein
Abschlussmodul eingebettet sein, das zusätzlich eine oder mehrere begleitende
Lehrveranstaltungen umfasst.
(2) Mit der Bachelorarbeit soll der Nachweis erbracht werden, dass die Kandidatin/der
Kandidat in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus dem jeweiligen
Fach selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Das Thema muss so
beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgegebenen Frist bearbeitet werden kann.
(3) Die Bachelorarbeit kann bei geeigneter Themenstellung auch als Gruppenarbeit
zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag individuell
zuzuordnen ist. Die individuelle Zuordnung soll aufgrund von objektiven Kriterien, die eine
eindeutige Abgrenzung ermöglichen, beispielsweise durch die Angabe von Abschnitten,
Seitenzahlen oder inhaltlichen Schwerpunkten, erfolgen. Der insgesamt erforderliche
Arbeitsaufwand für eine Gruppenarbeit muss über die Anforderungen an eine Einzelaufgabe
angemessen hinausgehen; die Arbeit der Einzelnen muss den Anforderungen an eine
Bachelorarbeit genügen.
(4) Die Kandidatin/der Kandidat kann mit dem Antrag auf Zulassung Themen und
Betreuerin/Betreuer vorschlagen. Die schriftliche Zustimmung der vorgeschlagenen
Betreuerin/des vorgeschlagenen Betreuers muss vorliegen. Wird die Arbeit als
Gruppenarbeit beantragt, kann die Gruppe Themen und Betreuerin/Betreuer vorschlagen.
Dem Vorschlag für die Betreuerin/den Betreuer ist soweit wie möglich und vertretbar zu
entsprechen. Auf Antrag vermittelt der Prüfungsausschuss eine Betreuerin/einen Betreuer.
(5) Der Antrag auf Zulassung zur Bachelorarbeit enthält, sofern die fachspezifische
Prüfungsordnung dies ermöglicht, die Angabe, ob die Arbeit als Einzel- oder als
Gruppenarbeit durchgeführt werden soll; ggf. sind die Gruppenmitglieder zu benennen.
(6) Die Ausgabe des Themas erfolgt durch den zuständigen Prüfungsausschuss. Der
Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema werden aktenkundig gemacht. Mit der Ausgabe des
Themas bestellt der Prüfungsausschuss die Betreuerin/den Betreuer als Prüferin/Prüfer. Die
weitere Prüferin/der weitere Prüfer wird spätestens mit Abgabe der Arbeit bestellt.
(7) Das Thema einer Bachelorarbeit kann nur einmal und nur innerhalb der ersten vier
Wochen zurückgegeben werden. Das Thema kann vom Prüfungsausschuss auf
begründeten Antrag der Kandidatin/des Kandidaten zurückgenommen werden, wenn aus
fachlichen Gründen eine Bearbeitung nicht möglich ist. Das neue Thema ist unverzüglich,
spätestens jedoch innerhalb von vier Wochen, vom Prüfungsausschuss auszugeben. Bei der
Wiederholung der Bachelorarbeit ist eine Rückgabe des Themas nur zulässig, wenn die/der
Studierende bei ihrer/seiner ersten Arbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht
hat.
(8) Die Bachelorarbeit wird in der Regel in deutscher oder englischer Sprache abgefasst. Die
fachspezifische Prüfungsordnung kann eine abweichende Regelung dazu vorsehen. Die
Entscheidung, ob andere als die in Satz 1 genannten Sprachen zugelassen werden, trifft der
Prüfungsausschuss.
(9) Die fachspezifische Prüfungsordnung regelt die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit unter
Berücksichtigung des Umfangs an Leistungspunkten, die der Bachelorarbeit zugeordnet
wurden. Der Prüfungsausschuss kann bei begründetem und vor Ablauf der Bearbeitungsfrist
gestelltem Antrag eine einmalige Verlängerung der Bearbeitungszeit genehmigen. Die
fachspezifische Prüfungsordnung regelt die höchstmögliche Verlängerungsfrist, sie darf ein
Drittel der Bearbeitungszeit nicht überschreiten. In Fällen außergewöhnlicher Härte kann der
Prüfungsausschuss im Einzelfall eine längere Frist gewähren.
(10) Die Bachelorarbeit ist fristgerecht in dreifacher schriftlicher Ausfertigung sowie auch auf
einem geeigneten elektronischen Speichermedium beim Prüfungsamt einzureichen. Bei der
postalischen Zusendung an die Prüfungsstelle gilt das Datum des Eingangs im Prüfungsamt
als Abgabedatum. Der Abgabezeitpunkt wird aktenkundig gemacht.
(11) Bei der Abgabe der Bachelorarbeit hat die Kandidatin/der Kandidat schriftlich zu
versichern, dass sie/er die Arbeit - bei einer Gruppenarbeit die von ihr/ihm zu
verantwortenden, entsprechend gekennzeichneten Teile - selbstständig verfasst und nur die
angegebenen Quellen und Hilfsmittel ­ insbesondere keine im Quellenverzeichnis nicht
benannten Internetquellen - benutzt hat, und die Arbeit vorher nicht in einem anderen
Prüfungsverfahren eingereicht hat. Wörtlich oder dem Sinn nach aus anderen Werken
entnommene Stellen sind unter Angabe der Quellen kenntlich zu machen.
(12) Die Bachelorarbeit ist von der Betreuerin/dem Betreuer und einer weiteren Lehrperson
aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten nach § 27 schriftlich zu beurteilen. Die Bewertung
der Bachelorarbeit soll von beiden Prüferinnen/Prüfern innerhalb von drei Wochen erfolgen;
der Prüfungsausschuss kann Prüferinnen/Prüfern, die eine hohe Zahl von Bachelorarbeiten
begutachten müssen, - unter Berücksichtigung der Bewerbungsfristen für die
Masterstudiengänge - eine angemessen längere Frist einräumen.
(13) Die Benotung der Bachelorarbeit oder des von der einzelnen Kandidatin/dem einzelnen
Kandidaten zu verantwortenden Teils der Gruppenarbeit ergibt sich aus dem arithmetischen
Mittel der Bewertungen der Prüferinnen/Prüfer unter Berücksichtigung von § 16. Beträgt die
Notendifferenz zwei volle Notenstufen oder mehr, oder benotet eine Prüferin/ein Prüfer die
Arbeit als nicht bestanden, bestellt der Prüfungsausschuss zur abschließenden Bewertung
eine weitere Prüferin/einen weiteren Prüfer. Die Bewertung ergibt sich dann aus dem
arithmetischen Mittel der beiden besten Bewertungen. Die Bachelorarbeit kann in diesem
Fall nur als bestanden gelten, wenn mindestens zwei Prüfende die Arbeit mit "ausreichend"
oder besser bewerten. Nach abschließender Feststellung der Bewertung der Bachelorarbeit
werden der Kandidatin/dem Kandidaten die Gutachten und die Bewertungen zur Kenntnis
gegeben.
(14) Wird die Bachelorarbeit mit ,,nicht ausreichend" bewertet, kann sie einmal wiederholt
werden. Es muss ein neues Thema bearbeitet werden. Die Absätze 1 ­ 13 gelten
entsprechend. Der Antrag zur Wiederholung der Bachelorarbeit muss innerhalb von zwei
Wochen nach Bekanntgabe der Benotung gestellt werden.
§ 11
Kolloquium zur Bachelorarbeit
(1) Die fachspezifische Prüfungsordnung kann vorsehen, dass die Kandidatin/der Kandidat in
einem Kolloquium zur Bachelorarbeit nachweisen muss, dass sie/er in einer
Auseinandersetzung über den Themenbereich der Bachelorarbeit die erarbeiteten Lösungen
selbstständig fachübergreifend und problembezogen auf wissenschaftlicher Grundlage
vertreten kann. Die Zulassung zum Kolloquium setzt voraus, dass die Bachelorarbeit
mindestens mit "ausreichend" benotet ist. Das Kolloquium soll zum nächstmöglichen Termin,
spätestens sechs Wochen nach Abgabe der Bachelorarbeit stattfinden.
(2) Das Kolloquium wird gemeinsam von den Prüferinnen/Prüfern der Bachelorarbeit als
Einzelprüfung oder im Falle einer Gruppenarbeit als Gruppenprüfung durchgeführt. Die
Dauer des Kolloquiums beträgt mindestens 20 und höchstens ca. 40 Minuten, sie ist bei
einer Gruppenprüfung angemessen zu verlängern.
(3) Das Kolloquium wird unabhängig von der Bachelorarbeit benotet. Ist die Note des
Kolloquiums nicht mindestens "ausreichend", so wird auf Antrag der Kandidatin/des
Kandidaten das Kolloquium einmal wiederholt. Wird binnen zwei Wochen kein Antrag gestellt
oder wird das Kolloquium bei der Wiederholung nicht bestanden, so gilt die Bachelorarbeit
als "nicht bestanden". Bei einer Wiederholung der Bachelorarbeit gibt es auch für das
Kolloquium zwei neue Prüfungsversuche.
(4) Aus der Note für die Bachelorarbeit und der Note für das Kolloquium wird unter
Berücksichtigung von § 16 eine gemeinsame Note gebildet.
Abschnitt III: Durchführung von Prüfungen
§ 12
Vorschlagsrecht, Anzahl an Prüfenden, Öffentlichkeit von Prüfungen
(1) Die Kandidatin/der Kandidat kann für Einzelprüfungen Prüferinnen/Prüfer vorschlagen,
wenn die Prüfungsform dafür geeignet ist. Das Vorschlagsrecht kann im Rahmen der
Veranstaltungsplanung in der Weise eingeschränkt werden, dass nur die lehrenden
Dozentinnen/Dozenten die auf die Veranstaltungen folgende Prüfung abnehmen. Die
Beisitzerin/der Beisitzer soll im Einvernehmen mit der Kandidatin/dem Kandidaten bestellt
werden. Der Prüfungsausschuss soll die Vorschläge berücksichtigen; sie begründen keinen
Anspruch. Sofern die vorgeschlagene Prüferin/der vorgeschlagene Prüfer ablehnt, bestellt
der Prüfungsausschuss unverzüglich eine andere Prüferin/einen anderen Prüfer.
(2) Mündliche Prüfungen werden von einer/einem Prüfenden und in der Regel von einer
Beisitzerin/einem Beisitzer abgenommen; schriftliche Prüfungen werden von einer/einem
Prüfenden bewertet. Eine Prüfung, die für die Kandidatin/den Kandidaten die letzte
Wiederholungsmöglichkeit ist und von deren Bestehen die Fortsetzung des Studiums
abhängt, müssen von zwei Prüfenden abgenommen bzw. bewertet werden.
(3) Prüfungen sind ­ mit Ausnahme von mündlichen Prüfungen ­ nicht öffentlich. Eine
Vertreterin/ein Vertreter des Rektors kann an Prüfungen als Beobachterin/Beobachter
teilnehmen. Auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten kann die Öffentlichkeit
ausgeschlossen werden.
§ 13
Zulassungsvoraussetzungen zu Prüfungen, Anmeldung zu und Abmeldung von
Prüfungen
(1) Zur Teilnahme an einer Prüfungsleistung in einem Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlmodul
ist eine Anmeldung beim zuständigen Prüfungsausschuss erforderlich. Die Zulassung zu
einer Prüfung ist zu gewähren, wenn die Kandidatin/der Kandidat an der Universität Bremen
oder einer Universität, mit der ein entsprechendes Kooperationsabkommen besteht, im
betreffenden Studiengang immatrikuliert ist,
- keine Prüfung in demselben oder einem verwandten Studiengang "endgültig nicht
bestanden" hat,
- sich fristgerecht zu der jeweiligen Prüfung gemeldet hat und
- gegebenenfalls geforderte Zulassungsvoraussetzungen erfüllt hat.
(2) Die Anmeldung zu Prüfungen, die im Wintersemester abgelegt werden, muss bis
einschließlich 30. November erfolgen. Die Anmeldung zu Prüfungen, die im
Sommersemester abgelegt werden, muss bis einschließlich 31. Mai erfolgen. Findet eine
Prüfung vor dem jeweiligen Anmeldetermin statt, muss die Anmeldung spätestens 48
Stunden vor dem Tag der Prüfung erfolgt sein. Sieht die fachspezifische Prüfungsordnung
Prüfungsvorleistungen vor, erfolgt die Anmeldung vorbehaltlich des Bestehens der
Prüfungsvorleistung vor der Prüfung.
(3) Findet das Modul in Form einer Blockveranstaltung statt, so werden die Anmeldefristen in
der fachspezifischen Prüfungsordnung geregelt.
(4) Der Rücktritt von einer Prüfung, die im Wintersemester stattfindet, ist bis zum 31. Januar,
der Rücktritt von einer Prüfung, die im Sommersemester stattfindet, ist bis zum 30. Juni ohne
Angabe von Gründen beim Prüfungsamt möglich. Findet die Prüfung vor dem jeweiligen
Prüfungstermin statt, muss der Rücktritt bis spätestens zwei Wochen vor dem Termin, an
dem die Prüfung stattfindet, erfolgen. Ein späterer Rücktritt ist nur bei Anerkennung triftiger
Gründe möglich.
(5) Im Falle des Nichterscheinens ohne gemäß § 17 Absatz 1 anerkannte Gründe gilt die
Prüfung als abgelegt und nicht bestanden.
§ 14
Nachteilsausgleich
Im Prüfungsverfahren ist auf Art und Schwere einer Behinderung Rücksicht zu nehmen.
Macht die Kandidatin/der Kandidat glaubhaft, dass sie/er wegen länger andauernder oder
ständiger Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage ist, Prüfungen ganz oder teilweise in
der vorgesehenen Form abzulegen, kann dies durch entsprechende Verlängerung der
Arbeitszeit oder eine andere Gestaltung des Prüfungsverfahren ausgeglichen werden. Dazu
kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangt werden.
§ 15
Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz, Erziehungsurlaub
Die Inanspruchnahme der Schutzfristen entsprechend den §§ 3, 4, 6 und 8 des
Mutterschutzgesetzes sowie entsprechend den Fristen des Gesetzes zum Erziehungsgeld
und zur Elternzeit (Bundeserziehungsgeldgesetz ­ BerzGG) in der Fassung der
Bekanntmachung vom 9. Februar 2004 (BGBl. I S. 206) in der jeweils geltenden Fassung
werden ermöglicht. Eine Ablegung von Prüfungen ist trotz Beurlaubung möglich.
Wiederholungsprüfungen müssen nicht abgelegt werden.
§ 16
Bewertung der Prüfungen, Bildung und Gewichtung von Noten
(1) Die Bewertung der Prüfungsleistungen soll unverzüglich, in der Regel spätestens vier
Wochen nach der Prüfung erfolgen. In Studiengängen mit großen Studierendenzahlen kann
die fachspezifische Prüfungsordnung eine sechswöchige Bewertungszeit vorsehen. Die
Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen werden von der/vom jeweiligen Prüfenden
festgesetzt. Für die Bewertung der Prüfungsleistungen sind folgende Noten zu verwenden:
1 = Sehr gut = Eine sehr hervorragende Leistung
2 = Gut = Eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen
Anforderungen liegt
3 = Befriedigend = Eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht
4 = Ausreichend = Eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen
genügt
5 = Nicht
ausreichend
= Eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel nicht mehr den
Anforderungen genügt
(2) Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistung können Zwischenwerte durch
Erniedrigen oder Erhöhen der Noten um 0,3 gebildet werden; die Noten 4,3; 4,7 und 5,3 sind
dabei ausgeschlossen.
(3) Wird eine Modulprüfung als Kombinationsprüfung durchgeführt oder sind Teilprüfungen
vorgesehen, so wird aus den Prüfungsnoten der einzelnen Teilleistungen ein gewichteter
arithmetischer Mittelwert errechnet. Die fachspezifische Prüfungsordnung kann eine andere
Gewichtung vorsehen. Entsprechendes gilt bei der Bewertung einer Prüfungsleistung durch
mehrere Prüfende. Die Modulnote N ergibt sich aus dem berechneten Wert W gemäß
W 1,15 : N = 1,0
1,15 < W 1,50 : N = 1,3
1,50 < W 1,85 : N = 1,7
1,85 < W 2,15 : N = 2,0
2,15 < W 2,50 : N = 2,3
2,50 < W 2,85 : N = 2,7
2,85 < W 3,15 : N = 3,0
3,15 < W 3,50 : N = 3,3
3,50 < W 3,85 : N = 3,7
3,85 < W 4,00 : N = 4,0
4,00 < W : N = 5,0
(4) Die Gesamtnote wird aus der Note für die Bachelorarbeit, die in ein Abschlussmodul
eingebunden sein kann, und den Modulnoten errechnet. Die Gewichtung mit der die
einzelnen Module und die Bachelorarbeit bzw. das Abschlussmodul in die Gesamtnote
einfließen, wird in der fachspezifischen Prüfungsordnung festgelegt.
(5) Die Gesamtnote einer bestandenen Bachelorprüfung lautet:
bei einem Durchschnitt bis einschließlich 1,50 sehr gut,
bei einem Durchschnitt von 1,51 bis einschließlich 2,50 gut,
bei einem Durchschnitt von 2,51 bis einschließlich 3,50 befriedigend,
bei einem Durchschnitt von 3,51 bis einschließlich 4,00 ausreichend.
Bei überragenden Leistungen (Durchschnitt von 1,00 ­ 1,25) wird die Gesamtnote ,,Mit
Auszeichnung bestanden" erteilt. Bei der Berechnung werden die ersten beiden
Dezimalstellen nach dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung
gestrichen.
(6) Zusätzlich zu den Noten nach den Absätzen 3 ­ 5 werden ECTS-Grades für
Modulprüfungen und für die Abschlussprüfung vergeben, sofern eine gesonderte Ordnung
der Universität Bremen dies vorsieht.
Grade A = die besten 10% aller Studierenden, die die Prüfung erfolgreich
bestanden haben,
Grade B = die nächsten 25%,
Grade C = die nächsten 30%,
Grade D = die nächsten 25%,
Grade E = die nächsten 10%.
§ 17
Versäumnis und Rücktritt
(1) Eine Prüfung gilt als mit "nicht ausreichend" bewertet, wenn die Kandidatin/der Kandidat
einen für sie/ihn bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund versäumt oder wenn sie/er
eine Prüfung, zu der sie/er angetreten ist, ohne triftigen Grund abbricht. Dasselbe gilt, wenn
eine schriftliche Prüfung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird
oder die Frist gemäß § 21 Absatz 1 überschritten wird.
(2) Der für das Versäumnis oder den Rücktritt geltend gemachte Grund muss der/dem
Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft
gemacht werden. Bei Krankheit der Kandidatin/des Kandidaten kann die Vorlage eines
ärztlichen Attestes, in Zweifelsfällen eines amtsärztlichen Attestes, verlangt werden. Der
Krankheit der Kandidatin/des Kandidaten steht die Krankheit eines von ihr/ihm überwiegend
allein zu versorgenden Kindes gleich. Erkennt die/der Vorsitzende des Prüfungsausschusses
die Gründe an, wird ein neuer Termin anberaumt. Die bereits vorliegenden
Prüfungsergebnisse sind in diesem Fall anzurechnen. Werden die Gründe nicht anerkannt,
entscheidet unverzüglich der Prüfungsausschuss.
§ 18
Täuschung und Ordnungsverstoß
(1) Versucht eine Kandidatin/ein Kandidat, das Ergebnis einer Prüfung durch Täuschung
oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, fertigt die/der zuständige
Prüfende oder die/der Aufsichtführende hierüber einen Vermerk an. Die Kandidatin/der
Kandidat kann die Prüfung fortsetzen. Der Kandidatin/dem Kandidaten ist Gelegenheit zur
Stellungnahme über das Vorkommnis zu geben. Der Vermerk und die Stellungnahme sind
unverzüglich dem Prüfungsausschuss zur Entscheidung vorzulegen. Stellt der
Prüfungsausschuss einen Täuschungsversuch fest, gilt die Prüfungsleistung als mit "nicht
ausreichend" bewertet.
(2) Fehlerhafte oder unterlassene Angaben über benutzte Quellen (Plagiat) gelten als
Täuschungsversuch, wenn Passagen, die veröffentlichten Arbeiten entnommen wurden,
nicht als Zitat ausgewiesen sind.
(3) Eine Kandidatin/ein Kandidat, die/der während einer Prüfung schuldhaft einen
Ordnungsverstoß begeht, durch den andere Studierende oder die Prüfenden gestört werden,
kann von den anwesenden Prüfenden oder den Aufsichtführenden von der Fortsetzung der
Prüfungsleistung ausgeschlossen werden, wenn sie/er ihr/sein störendes Verhalten trotz
Ermahnung fortsetzt. Über das Vorkommnis wird ein Vermerk angefertigt, der unverzüglich
der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses vorgelegt wird. Vor Feststellung des
Prüfungsausschusses, ob ein Ordnungsverstoß vorliegt, ist der Kandidatin/dem Kandidaten
Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Stellt der Prüfungsausschuss einen
Ordnungsverstoß nach Satz 1 fest, wird die Prüfung mit "nicht ausreichend" bewertet.
Andernfalls ist der Kandidatin/dem Kandidaten Gelegenheit zu geben, die Prüfungsleistung
unverzüglich erneut zu erbringen.
(4) Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind der Kandidatin/dem
Kandidaten unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer
Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
§ 19
Bestehen und Nichtbestehen
(1) Ein Modul ist bestanden, wenn die Modulprüfung mindestens mit ,,ausreichend" (4,0)
bewertet wurde. Umfasst die Modulprüfung eine Studienleistung, so setzt das Bestehen des
Moduls die Bewertung der Studienleistung mit ,,bestanden" voraus.
(2) Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle jeweils geforderten Prüfungen bestanden
und damit die geforderten Leistungspunkte erworben sind.
(3) Die Bachelorprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn
1. eine Modulprüfung nicht fristgemäß absolviert wird, es sei denn, die/der Studierende
hat die Fristversäumnis nicht zu vertreten;
2. eine Modulprüfung bis zum Ablaufen der Frist zur Wiederholung von Prüfungen
gemäß § 21 Absatz 1 mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet wurde oder als mit "nicht
ausreichend" (5,0) bewertet gilt.
§ 20
Wiederholung von Prüfungen
(1) Ist eine Modulprüfung in einem Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlmodul nicht bestanden, so
muss diese Modulprüfung innerhalb der Frist gemäß § 21 Absatz 1 wiederholt werden.
(2) In jedem Semester muss mindestens eine Wiederholungsmöglichkeit für nicht
bestandene Prüfungen angeboten werden.
(3) Prüfungen im Pflicht- und im Wahlpflichtbereich müssen bestanden sein. Nicht
bestandene Wahlmodule können bei Einhaltung der Frist gemäß § 21 Absatz 1 auch durch
eine bestandene Prüfungsleistung in einem anderen Wahlmodul ersetzt werden.
(4) Die fachspezifische Prüfungsordnung kann für die Wiederholung eine andere
Prüfungsform zulassen.
(5) An der Universität Bremen nicht bestandene Prüfungen können nur an der Universität
Bremen wiederholt werden.
(6) Die Wiederholung ist auf die nicht bestandene Prüfungs- oder Studienleistung
beschränkt. Bestandene Prüfungen können zur Notenverbesserung nicht wiederholt werden.
Die im gleichen oder fachlich entsprechenden Studiengang an einer anderen
wissenschaftlichen Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland erfolglos
unternommenen Versuche, in einem Fach eine Prüfungsleistung abzulegen, werden auf die
Fristen zur Ablegung von Wiederholungsprüfungen angerechnet. In Zweifelsfällen
entscheidet der Prüfungsausschuss.
(7) Wird ein Wahlpflichtmodul aus organisatorischen Gründen nicht ein zweites Mal
angeboten, so kann es durch ein anderes Wahlpflichtmodul ersetzt werden.
(8) Die Bachelorarbeit kann nur einmal wiederholt werden.
§ 21
Fristen für die Ablegung von Wiederholungsprüfungen
(1) Beim Nicht-Bestehen einer Prüfung kann die Prüfung innerhalb einer Frist von drei
Semestern wiederholt werden. Die Frist beginnt mit dem Semester, welches dem
erstmaligen Ablegen der Prüfung folgt. Eine Wiederholung kann dabei auch bereits in dem
Semester, in dem die Prüfung erstmalig abgelegt wurde, stattfinden.
(2) Überschreiten Studierende die Frist nach Absatz 1, gelten die noch nicht erbrachten
Modulprüfungen als abgelegt und nicht bestanden, sofern nicht triftige Gründe gemäß § 17
Absatz 1 sowie der §§ 14 und 15 vorliegen.
§ 22
Anerkennung von Studienzeiten und Prüfungsleistungen
(1) Prüfungsleistungen, die in Studiengängen an Hochschulen in der Bundesrepublik
Deutschland oder an einer ausländischen Hochschule erbracht wurden, werden auf Antrag
der/des Studierenden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit gegeben ist. Sie sind
gleichwertig, wenn sie in Inhalt, Umfang und Anforderungen denjenigen eines Moduls im
entsprechenden Studium an der Universität Bremen im Wesentlichen entsprechen. Dabei
wird kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung
vorgenommen.
(2) Bei der Anrechnung von Studienzeiten und Prüfungsleistungen, die außerhalb der
Bundesrepublik Deutschland erbracht wurden, sind die von der Kultusministerkonferenz und
der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im
Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Im Rahmen von
Hochschulkooperationen kann die Anerkennung von Modulen von Amts wegen in der
fachspezifischen Prüfungsordnung festgelegt werden.
(3) Absatz 1 gilt auch für Studienzeiten und Prüfungsleistungen, die in staatlich anerkannten
Hochschulen mit Fernstudiengängen und an anderen Bildungseinrichtungen, insbesondere
im Rahmen von akkreditierten Studiengängen an staatlichen oder staatlich anerkannten
Berufsakademien erbracht wurden, und für berufspraktische Tätigkeiten. Die Anerkennung
von Sprachkenntnissen und berufspraktischen Tätigkeiten, die nicht bereits unter Absatz 1
fallen, kann in der fachspezifischen Prüfungsordnung geregelt werden.
(4) Prüfungsleistungen, die besonders leistungsfähige Schülerinnen/Schüler als
Frühstudierende erfolgreich erbracht haben, können auf Antrag vom Prüfungsausschuss
angerechnet werden, wenn sie nach Inhalt, Umfang und Anforderungen denjenigen des
entsprechenden Studiums an der Universität Bremen entsprechen.
(5) Werden Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten zu übernehmen und in die
Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen soweit die Notensysteme vergleichbar sind. Bei
Notensystemen, deren Noten nicht in das System von § 16 übertragen werden können, wird
der Vermerk "bestanden" aufgenommen; es wird keine Gesamtnote gebildet. Eine
Kennzeichnung der Anrechnung in der Bescheinigung erbrachter Prüfungsleistungen ist
zulässig.
(6) Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 besteht ein Rechtsanspruch auf
Anrechnung. Die Studierenden haben die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen
vorzulegen.
(7) Über die Anrechnung entscheidet der Prüfungsausschuss gegebenenfalls nach Anhörung
von Fachvertreterinnen/Fachvertretern.
(8) Gegen ablehnende Entscheidungen kann die/der Studierende beim Prüfungsausschuss
Widerspruch einlegen. Hilft der Prüfungsausschuss dem Widerspruch nicht ab, ist er an den
zuständigen Fachbereich weiterzuleiten. Das Dekanat entscheidet über den Widerspruch
nach Anhörung der/des Studierenden, des Prüfungsausschusses und gegebenenfalls der
zuständigen Fachvertreterin/des zuständigen Fachvertreters.
§ 23
Ungültigkeit der Bachelorprüfung
(1) Hat die Kandidatin/der Kandidat bei einer Prüfung getäuscht und wird die Tatsache erst
nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann die Note der Prüfung berichtigt
werden. Gegebenenfalls kann die Prüfung für "nicht ausreichend" und die Bachelorprüfung
für "nicht bestanden" erklärt werden.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass
die Kandidatin/der Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach
Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird der Mangel durch das Bestehen der Prüfung
geheilt. Hat die Kandidatin/der Kandidat vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass sie/er die
Prüfung ablegen konnte, so kann die Prüfung für "nicht ausreichend" und die
Bachelorprüfung für "nicht bestanden" erklärt werden.
(3) Der Kandidatin/dem Kandidaten ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Äußerung zu
geben.
(4) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit
dem unrichtigen Zeugnis ist auch die Bachelorurkunde einzuziehen, wenn die
Bachelorprüfung aufgrund einer Täuschung für "nicht bestanden" erklärt wurde. Eine
Entscheidung nach Absatz 1 und Absatz 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem
Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.
§ 24
Bescheide, Rechtsmittel, Widerspruch, Einsicht in die Prüfungsakten
(1) Wenn eine Studentin/ein Student den Studiengang wechselt oder die Universität verlässt,
wird ihr/ihm auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise eine
Bescheinigung über ihre/seine Studienleistungen und Prüfungen ausgestellt.
(2) Werden Prüfungsentscheidungen mit dem Rechtsbehelf des Widerspruchs angefochten,
entscheidet -soweit der Prüfungsausschuss diesem nicht abhilft- der zentrale
Widerspruchsausschuss der Universität Bremen. Der Widerspruch ist dem
Widerspruchsausschuss unverzüglich zuzuleiten.
(3) Der Widerspruchsausschuss wird vom Akademischen Senat gewählt. Er besteht aus drei
Hochschullehrerinnen/Hochschullehrern, einer Akademischen Mitarbeiterin/einem
Akademischen Mitarbeiter und einer/einem Studierenden. Die Amtszeit der/des
Studierenden beträgt ein Jahr, die der anderen Mitglieder zwei Jahre.
(4) Der Widerspruchsausschuss entscheidet nach Anhörung der/des Beteiligten innerhalb
von einem Monat über einen Widerspruch.
(5) Der Prüfungsausschuss macht Anordnungen, Festsetzungen von Terminen und Fristen
sowie andere Mitteilungen des Prüfungsausschusses mit rechtsverbindlicher Wirkung auf
geeignete Weise bekannt.
(6) Der Kandidatin/dem Kandidaten muss in schriftliche Prüfungsarbeiten nach der
Bewertung umgehend Einsicht ermöglicht werden.
(7) Innerhalb eines Jahres nach Abschluss des Studiums wird der Kandidatin/dem
Kandidaten auf Antrag in angemessener Frist Einsicht in die Prüfungsprotokolle der
Bachelorarbeit und ggf. des Kolloquiums gewährt.
(8) Ist die Bachelorarbeit endgültig nicht bestanden, stellt die/der Vorsitzende des
Prüfungsausschusses einen Bescheid mit Angaben aller Prüfungsleistungen und den
Gründen für das Nicht-Bestehen der Bachelorprüfung aus. Der Bescheid ist mit einer
Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen und der/dem Studierenden bekannt zu geben.
§ 25
Zeugnis der Bachelorprüfung und Bachelorurkunde
(1) Über die bestandene Bachelorprüfung soll unverzüglich, möglichst innerhalb von vier
Wochen nach Bestehen der letzten Prüfungsleistung, ein Zeugnis (vgl. Anlage 1) ausgestellt
werden. Das Zeugnis enthält die Gesamtnote und das Thema der Bachelorarbeit. Die
Studienschwerpunkte werden in geeigneter Form zusammengefasst ausgewiesen.
Freiwillige Zusatzleistungen sind nicht Bestandteil des Zeugnisses. Die Notenbildung erfolgt
gemäß § 16 Absatz 3. Das Zeugnis weist die Fachrichtung aus. Das Zeugnis ist von der/dem
Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der
Universität Bremen zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte
Prüfungsleistung erbracht worden ist.
(2) Zusätzlich erbrachte Prüfungsleistungen können als Zusatzmodule bzw. -veranstaltungen
in der Bescheinigung erbrachter Prüfungsleistungen ausgewiesen werden. Benotete
Zusatzmodule/-veranstaltungen fließen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein.
(3) In der Urkunde (vgl. Anlage 1) wird die Verleihung des Bachelorgrades bekundet. Die
Urkunde wird durch die Dekanin/den Dekan unterzeichnet und mit dem Siegel der Universität
Bremen versehen.
(4) Außerdem erhält die/der Studierende ein englischsprachiges Diploma Supplement (vgl.
Anlage 2) und eine Bescheinigung erbrachter Prüfungsleistungen (vgl. Anlage 3) mit dem
Datum des Zeugnisses ausgehändigt. In der Bescheinigung erbrachter Prüfungsleistungen
werden alle bestandenen Modulprüfungen einschließlich der dafür vergebenen
Leistungspunkte und Prüfungsnoten aufgenommen (Leistungsübersicht). Es werden nur
vollständige Module (keine Teilprüfungen oder einzelne Lehrveranstaltungen) ausgewiesen.
Das Diploma Supplement wird von der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses
unterzeichnet. Zusatzfächer werden auf Antrag der/des Studierenden in der Bescheinigung
erbrachter Prüfungsleistungen ausgewiesen. Sie können auf Antrag der/des Studierenden
auch ohne Note ausgewiesen werden.
(5) Urkunde und Zeugnis werden in deutscher und englischer Sprache erstellt. Das Diploma
Supplement wird in englischer Sprache erstellt. Die Bescheinigung erbrachter
Prüfungsleistungen wird in deutscher Sprache erstellt. Auf Antrag der/des Studierenden wird
der Bescheinigung erbrachter Prüfungsleistungen zusätzlich eine englischsprachige
Übersetzung beigefügt.
(6) Für die Bachelorgrade sind folgende Bezeichnungen ohne weitere Zusätze zu
verwenden:
Vollfach / Hauptfach Gradbezeichnung
Sprach- und Kulturwissenschaften
Sport, Sportwissenschaft
Sozialwissenschaft
Kunstwissenschaft
Fachbezogene Bildungswissenschaften
Bachelor of Arts (B.A.)
Vollfach / Hauptfach Gradbezeichnung
Human- und Gesundheitswissenschaft Bachelor of Arts (B.A) oder
Bachelor of Science (B.Sc.)
Mathematik,
Naturwissenschaften
Ernährungswissenschaften
Bachelor of Science (B.Sc.)
Ingenieurwissenschaften Bachelor of Science (B.Sc.) oder
Bachelor of Engineering (B.Eng.)
Wirtschaftswissenschaften Bachelor of Arts (B.A.) oder
Bachelor of Science (B.Sc.)
Rechtswissenschaften Bachelor of Laws (LL.B)
Bei interdisziplinären Studiengängen richtet sich die Abschlussbezeichnung nach
demjenigen Fachgebiet, dessen Bedeutung im Studiengang überwiegt; bei den
Ingenieurwissenschaften und den Wirtschaftswissenschaften richtet sie sich nach der
inhaltlichen Ausrichtung des Studiengangs.
Abschnitt IV: Prüfende und Prüfungsorgane
§ 26
Prüfungsausschuss
(1) Die Fachbereiche bilden einen oder mehrere Prüfungsausschüsse, die für die VF, HF und
NF des Fachbereichs zuständig sind. Für fächerübergreifende Studienprogramme können
mehrere Fachbereiche einen gemeinsamen Prüfungsausschuss bilden. Das Recht zur
Bildung eines gemeinsamen Prüfungsausschusses kann auch auf einen Gemeinsam
Beschließenden Ausschuss übertragen werden.
(2) Der Prüfungsausschuss besteht aus:
1. drei Mitgliedern des Fachbereichs, die Hochschullehrerinnen/Hochschullehrer sind,
2. einem Mitglied der akademischen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter des Fachbereichs,
3. einer/einem Studierenden des Studiengangs bzw. der Studiengänge.
(3) Der Fachbereichsrat bzw. der Gemeinsam Beschließende Ausschuss kann die Zahl der
Mitglieder erhöhen, wenn die Zahl der Studiengänge dies erfordert. Dabei müssen die
Mitglieder nach Absatz 2 Nr. 1 die Mehrheit bilden.
(4) Die Mitglieder nach Absatz 2 Nr. 1 und Nr. 2 und ihre Stellvertreterinnen/Stellvertreter
werden für die Dauer von zwei Jahren, die Mitglieder nach Absatz 2 Nr. 3 und ihre
Stellvertreterinnen/Stellvertreter für die Dauer von einem Jahr durch die jeweiligen
Vertreterinnen/Vertreter ihrer Gruppe im zuständigen Fachbereichsrat gewählt. Die
Mitgliedschaft beginnt am Tag der ersten Sitzung des Prüfungsausschusses nach den
Wahlen. Die Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, wird eine
Nachfolgerin/ein Nachfolger für die restliche Amtszeit gewählt.
(5) Der Prüfungsausschuss wählt je ein Mitglied nach Absatz 2 Nr. 1 zur/zum Vorsitzenden
und stellvertretenden Vorsitzenden. Die/der Vorsitzende führt die laufenden Geschäfte des
Prüfungsausschusses; sie/er wird hierbei von der/dem stellvertretenden Vorsitzenden
unterstützt. Der Prüfungsausschuss kann der/dem Vorsitzenden und der/dem
stellvertretenden Vorsitzenden Zuständigkeiten zur alleinigen Entscheidung übertragen. Dem
Prüfungsausschuss ist regelmäßig über die getroffenen Entscheidungen zu berichten.
Betroffene Studierende können gegen Entscheidungen der/des Vorsitzenden beim
Prüfungsausschuss Widerspruch einlegen. Der Widerspruch hat aufschiebende Wirkung.
(6) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder, darunter
die/der Vorsitzende oder die/der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Beschlüsse
bedürfen der Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die
Stimme der/des Vorsitzenden, bei deren Abwesenheit die Stimme der/des stellvertretenden
Vorsitzenden. Bei Beschlussunfähigkeit wird der Prüfungsausschuss erneut zur Verhandlung
über denselben Gegenstand einberufen; er ist dann bei Anwesenheit der/des Vorsitzenden
oder der/des stellvertretenden Vorsitzenden ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen
beschlussfähig, wenn darauf in der Einladung hingewiesen worden ist. Stellt die/der
Vorsitzende oder im Verhinderungsfall die/der stellvertretende Vorsitzende fest, dass eine
Angelegenheit, die in die Zuständigkeit des Prüfungsausschusses fällt, keinen Aufschub bis
zur nächstmöglichen Sitzung duldet, entscheidet sie/er selbst. Der Prüfungsausschuss muss
in seiner nächsten Sitzung über die Entscheidung unterrichtet werden.
(7) Über die Sitzungen des Prüfungsausschusses sind Protokolle zu fertigen. Jedes Protokoll
muss Angaben enthalten über den Ort und Tag der Sitzung, die Namen der Vorsitzenden
und der anwesenden Ausschussmitglieder, den behandelten Gegenstand, die gestellten
Anträge und die gefassten Beschlüsse. Das Protokoll ist von der/dem Vorsitzenden zu
unterzeichnen.
(8) Der Prüfungsausschuss ist für die Organisation der Prüfungen und alle damit im
Zusammenhang stehenden Aufgaben verantwortlich. Er beschließt abschließend über
1. die Folgen von Verstößen gegen die Prüfungsvorschriften,
2. Bestehen und Nicht-Bestehen der Bachelorprüfung,
3. die Anrechnung von Studienzeiten, Prüfungs- und Studienleistungen,
4. die Festsetzung von Anmeldeterminen für Prüfungen,
5. die Bestellung von Prüferinnen/Prüfern, Beisitzerinnen/Beisitzern und
Gutachterinnen/Gutachtern,
6. die Ausgabe und Verlängerung der Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit,
7. die Ausgabe von Zeugnissen, Urkunden und Diploma Supplements,
8. die Ausgabe von Bescheiden.
(9) Der Prüfungsausschuss des VF oder HF entscheidet die Angelegenheiten der Ziffern 1- 8
auch für General Studies, Fachdidaktik und Schlüsselqualifikationen im
Professionalisierungsbereich. Über Angelegenheiten der Ziffern 3 - 5 der Nebenfächer und
der Erziehungswissenschaften entscheidet der Prüfungsausschuss des betreffenden Fachs.
(10) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme der Prüfungen
sowie der Beratung und der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse beizuwohnen.
(11) Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung
eingehalten werden.
(12) Der Prüfungsausschuss kann dem Prüfungsamt Aufgaben gemäß Absatz 8 übertragen,
so weit sich die Entscheidungen unzweifelhaft aus den vorliegenden Daten und Unterlagen
ergeben. In Zweifelsfällen und über die Abhilfe der Widersprüche entscheidet der
Prüfungsausschuss.
(13) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und deren Stellvertreterinnen/Stellvertreter
unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind
sie durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zur Verschwiegenheit
zu verpflichten.
§ 27
Prüferinnen/Prüfer und Beisitzerinnen/Beisitzer
Prüferinnen/Prüfer und Beisitzerinnen/Beisitzer werden gemäß § 62 Absatz 3 des
Bremischen Hochschulgesetzes vom Prüfungsausschuss bestellt. Beisitzerinnen/Beisitzer
führen das Protokoll und wirken beratend an der Bewertung der Prüfungsleistung mit.
Abschnitt V: Schlussbestimmungen
§ 28
Übergangsregelung und Inkrafttreten
(1) Diese Ordnung tritt am 27. Januar 2010 in Kraft.
(2) Die im Wintersemester 2009/10 bereits in Kraft befindlichen fachspezifischen
Bachelorprüfungsordnungen der Universität sind innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten
der vorliegenden Ordnung an diese anzupassen. Ausgenommen hiervon ist der § 25 dieser
Ordnung, der mit Inkrafttreten gemäß Absatz 1 für alle fachspezifischen Anhänge gilt und
§ 26 des Allgemeinen Teils der Bachelor-Prüfungsordnungen der Universität Bremen vom
13. Juli 2005 ersetzt.
(3) Der Allgemeine Teil der Bachelorprüfungsordnungen der Universität Bremen vom 13. Juli
2005 tritt mit Inkrafttreten der vorliegenden Ordnung vom 27. Januar 2010 außer Kraft.
Absatz 2 Satz 1 bleibt unberührt.
(4) In begründeten Einzelfällen kann der Prüfungsausschuss auch noch später Prüfungen
nach der Prüfungsordnung vom 13. Juli 2005 zulassen, wenn die Kandidatin/der Kandidat
die Verzögerung nicht zu vertreten hat.
Genehmigt, Bremen, den 27. Januar 2010 Der Rektor
der Universität Bremen
Anlage 1: Zeugnis und Urkunde
Anlage 2: Diploma Supplement
Anlage 3: Bescheinigung erbrachter Prüfungsleistungen
Anlage 1: Zeugnis und Urkunde
Bachelor
[Name des Studiengangs]
Zeugnis der Prüfung zum
Bachelor of Arts (B.A.) /
Bachelor of Science (B.Sc.)
[Name des Studiengangs]
Bremen, [Datum]
Der/Die Dekan/in des Fachbereichs
[FB ausgeschrieben]
Prof. Dr. [Name] Siegel
Frau Marta MUSTERFRAU
geboren am 1. März 1980 in Musterhausen
hat sich der Bachelorprüfung gemäß dem Allgemeinen Teil der
Bachelorprüfungsordnung der Universität Bremen vom [Datum AT] in
Verbindung mit der fachspezifischen Prüfungsordnung für den
Bachelorstudiengang [Name des Studiengangs] im Hauptfach vom [Datum der
fachspezifischen PO] und der fachspezifischen Prüfungsordnung für den
Bachelorstudiengang [Name des Studiengangs] im Nebenfach vom [Datum der
fachspezifischen PO], in den jeweils geltenden Fassungen, in den folgenden
Fächern unterzogen und bestanden.
[1. Studienfach bzw. Hauptfach]
[2. Studienfach bzw. Nebenfach]
Studienrichtung: [Titel der Studienrichtung]
Die Leistungen der einzelnen Studienabschnitte werden wie folgt beurteilt:
G e s a m t n o t e
- Bewertung (Note) -
Deutsche Note
1,00 ­ 1,24 ausgezeichnet
1,25 ­ 1,54 sehr gut
1,55 ­ 2,54 gut
2,55 ­ 3,54 befriedigend
3,55 ­ 4,04 ausreichend
4,05 ­ 5,00 nicht ausreichend
Gewichtung
Die Gesamtnote setzt sich aus den mit den Leistungspunkten gewichteten Einzelnote der Module
und der mit den Leistungspunkten gewichteten Note für die Bachelorarbeit zusammen.
Das Zeugnis wird in einer deutschen und einer englischen Fassung ausgestellt.
Prüfungsleistung CP Bewertung Note
Titel der Bachelorarbeit
,,[Titel der Bachelorarbeit]"
Betreuer/in: [Erstbetreuer]
[Zweitbetreuer]
Studienfach: [1. Studienfach bzw. Hauptfach] [ ] [ ] [ ]
Bachelorarbeit [ ] [ ] [ ]
Pflichtbereich [ ] [ ] [ ]
Fachdidaktik [ ] [ ] [ ]
Studienfach: [2. Studienfach bzw. Nebenfach] [ ] [ ] [ ]
Pflichtbereich [ ] [ ] [ ]
Wahlpflichtbereich [ ] [ ] [ ]
Fachdidaktik [ ] [ ] [ ]
Bildungswissenschaft [ ] [ ] [ ]
Erziehungswissenschaft [ ] [ ] [ ]
Schlüsselqualifikationen [ ] [ ] [ ]
Gesamtnote [ ] [ ] [ ]
Bachelor
[Name des Studiengangs]
Bachelorurkunde
Bremen, [Datum]
Der/Die Dekan/in des Fachbereichs
[FB ausgeschrieben]
Prof. Dr. [Name] Siegel
Die Urkunde wird in einer deutschen und einer englischen Fassung ausgestellt.
Frau Marta MUSTERFRAU
geboren am 1. März 1980 in Musterhausen
wird der akademische Grad
Bachelor of Arts (B. A.) /
Bachelor of Science ( B. Sc. )
[1. Studienfach bzw. Hauptfach]
[2. Studienfach bzw. Nebenfach]
Studienrichtung: [Titel der Studienrichtung]
aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung gemäß dem Allgemeinen Teil der
Bachelorprüfungsordnung der Universität Bremen vom [Datum AT] in
Verbindung mit der fachspezifischen Prüfungsordnung für den
Bachelorstudiengang [Name des Studiengangs] im Hauptfach vom [Datum der
fachspezifischen PO] und der fachspezifischen Prüfungsordnung für den
Bachelorstudiengang [Name des Studiengangs] im Nebenfach vom [Datum der
fachspezifischen PO], in den jeweils geltenden Fassungen, verliehen.
Seite 1 von 6
Diploma Supplement
1. HOLDER OF THE QUALIFICATION
1.1. Family Name / 1.2 First Name
1.3. Date, Place, Country of Birth
1.4. Student ID Number or Code
2. QUALIFICATION
2.1. Name of Qualification (full, abbreviated; in original language)
2.2. Main Field(s) of Study
2.3. Institution Awarding the Qualification (in original language
University of Bremen
Status (Type / Control)
State University / College
2.4. Institution Administering Studies (in original language)
cf. item, 2.3.
Status (Type / Control)
cf. item, 2.3.
2.5. Language(s) of Instruction/Examination
German
Seite 2 von 6
3. LEVEL OF THE QUALIFICATION
3.1. Level
Accredited on
Accredited by
Accredited of
3.2. Official Length of Programme
x semesters of studies / xxx credit points in ECTS
3.3. Access Requirements
4. CONTENTS AND RESULTS GAINED
4.1. Mode of Study
4.2. Programme Requirements/Qualification Profile of the Graduate
4.2.1.Aim of Studies
4.2.2.Compulsory and Elective Areas
4.2.3.Programme Content /Specialisations
4.2.4.Key Qualifications
4.2.5.Other
4.3. Programme Details
4.4. Grading Scheme
cf. item, 8.6.
4.5. Overall Classification (in original language)
The overall assessment is entered on the Examination Certificate.
Seite 3 von 6
5. FUNCTION OF THE QUALIFICATION
5.1. Access to Further Study
5.2. Professional Status
6. ADDITIONAL INFORMATION
6.1. Additional Information
./.
6.2. Further Information Sources
Institution: www.uni-bremen.de
For additional information on the German system of higher education see
section 8.
7. CERTIFICATION
This Diploma Supplement refers to the following original documents:
Degree Certificate dd. ...
Examination Certificate dd. ...
Chairman Examination
Committee
Bremen, (Official Stamp/Seal) Prof. Dr.
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8. INFORMATION ON THE GERMAN HIGHER EDUCATION
SYSTEM
i
8.1 Types of Institutions and Institutional Status
Higher education (HE) studies in Germany are offered at three types of Higher
Education Institutions (HEI).
ii
- Universitäten (Universities) including various specialized institutions, offer the
whole range of academic disciplines. In the German tradition, universities focus
in particular on basic research so that advanced stages of study have mainly
theoretical orientation and research-oriented components.
- Fachhochschulen (Universities of Applied Sciences) concentrate their study
programmes in engineering and other technical disciplines, business-related
studies, social work, and design areas. The common mission of applied
research and development implies a distinct application-oriented focus and
professional character of studies, which include integrated and supervised work
assignments in industry, enterprises or other relevant institutions.
- Kunst- und Musikhochschulen (Universities of Art/Music) offer studies for
artistic careers in fine arts, performing arts and music; in such fields as directing,
production, writing in theatre, film, and other media; and in a variety of design
areas, architecture, media and communication.
Higher Education Institutions are either state or state-recognized institutions. In
their operations, including the organization of studies and the designation and
award of degrees, they are both subject to higher education legislation.
8.2 Types of Programmes and Degrees Awarded
Studies in all three types of institutions have traditionally been offered in
integrated "long" (one-tier) programmes leading to Diplom- or Magister Artium
degrees or completed by a Staatsprüfung (State Examination).
Within the framework of the Bologna-Process one-tier study programmes are
successively being replaced by a two-tier study system. Since 1998, a scheme
of first- and second-level degree programmes (Bachelor and Master) was
introduced to be offered parallel to or instead of integrated "long" programmes.
These programmes are designed to provide enlarged variety and flexibility to
students in planning and pursuing educational objectives, they also enhance
international compatibility of studies.
The German Qualification Framework for Higher Education Degrees
iii
describes
the degrees of the German Higher Education System. It contains the
classification of the qualification levels as well as the resulting qualifications and
competencies of the graduates.
For details cf. Sec. 8.4.1, 8.4.2, and 8.4.3 respectively. Table 1 provides a
synoptic summary.
8.3 Approval/Accreditation of Programmes and Degrees
To ensure quality and comparability of qualifications, the organization of studies
and general degree requirements have to conform to principles and regulations
established by the Standing Conference of the Ministers of Education and
Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany (KMK).
iv
In
1999, a system of accreditation for programmes of study has become
operational under the control of an Accreditation Council at national level. All
new programmes have to be accredited under this scheme; after a successful
accreditation they receive the quality-label of the Accreditation Council.
v
Table 1: Institutions, Programmes and Degrees in German Higher Education
Integrated/Long (One-Tier) Programmes
Doctorate
Transfer
Procedures
Doctorate
(Dr.)
(Thesis
research; may
include formal
course work)
Diplom (FH) degree [4 years]
Diplom & M.A. degrees, Certificates, certified examinations
[4.5 years]
Doctorate
(Dr.)
UNIVERSITIES
(Universitäten) &
SPECIALISED
INSTITUTIONS
of university standing
(Theologische und
Pädagogische
Hochschulen)
[Doctorate]
UNIVERSITIES OF
APPLIED SCIENCES
(UAS)
-
(Fachhochschulen)
(FH)
UNIVERSITIES OF
ART/MUSIC
(Kunst-/
Musikhochschulen)
[Some Doctorate]
Diplom & Magister Artium (M.A.) degrees [4-5 years]
Staatsprüfung (State Examination) [3-6.5 years]
Master (M.A./M.Sc./M.Eng./LL.M/M.Ed.)
[1-2 years]Bachelor (B.A./B.Sc./B.Eng./LL.B/B.Ed.)
[3-4 years]
Master (M.A./M.Sc./M.Eng./LL.M)
[1-2 years]Bachelor (B.A./B.Sc./B.Eng./LL.B)
[3-4 years]
Master (M.A./M.F.A./M.Mus./M.Ed.)
[1-2 years]Bachelor (B.A./B.F.A./B.Mus./B.Ed.)
[3-4 years]
Transfer
Procedures
Transfer Procedures
Transfer
Procedures
Programmes/
Degrees
First degree
Second degree
Transfer
Procedures
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8.4 Organization and Structure of Studies
The following programmes apply to all three types of institutions. Bachelor's
and Master's study courses may be studied consecutively, at various higher
education institutions, at different types of higher education institutions and
with phases of professional work between the first and the second
qualification. The organization of the study programmes makes use of
modular components and of the European Credit Transfer and Accumulation
System (ECTS) with 30 credits corresponding to one semester.
8.4.1 Bachelor
Bachelor degree study programmes lay the academic foundations, provide
methodological skills and lead to qualifications related to the professional field.
The Bachelor degree is awarded after 3 to 4 years.
The Bachelor degree programme includes a thesis requirement. Study
courses leading to the Bachelor degree must be accredited according to the
Law establishing a Foundation for the Accreditation of Study Programmes in
Germany.vi
First degree programmes (Bachelor) lead to Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor
of Science (B.Sc.), Bachelor of Engineering (B.Eng.), Bachelor of Laws
(LL.B.), Bachelor of Fine Arts (B.F.A.), Bachelor of Music (B.Mus.) or Bachelor
of Education (B.Ed.).
8.4.2 Master
Master is the second degree after another 1 to 2 years. Master study
programmes must be differentiated by the profile types "more practiceoriented" and "more research-oriented". Higher Education Institutions define
the profile of each Master study programme.
The Master degree study programme includes a thesis requirement. Study
programmes leading to the Master degree must be accredited according to
the Law establishing a Foundation for the Accreditation of Study Programmes
in Germany.
vii
Second degree programmes (Master) lead to Master of Arts (M.A.), Master of
Science (M.Sc.), Master of Engineering (M.Eng.), Master of Laws (L.L.M),
Master of Fine Arts (M.F.A.), Master of Music (M.Mus.) or Master of Education
(M.Ed.). Master study programmes, which are designed for continuing
education or which do not build on the preceding Bachelor study programmes
in terms of their content, may carry other designations (e.g. MBA).
8.4.3 Integrated "Long" Programmes (One-Tier):
Diplom degrees, Magister Artium, Staatsprüfung
An integrated study programme is either mono-disciplinary (Diplom degrees,
most programmes completed by a Staatsprüfung) or comprises a combination
of either two major or one major and two minor fields (Magister Artium). The
first stage (1.5 to 2 years) focuses on broad orientations and foundations of
the field(s) of study. An Intermediate Examination (Diplom-Vorprüfung for
Diplom degrees; Zwischenprüfung or credit requirements for the Magister
Artium) is prerequisite to enter the second stage of advanced studies and
specializations. Degree requirements include submission of a thesis (up to 6
months duration) and comprehensive final written and oral examinations.
Similar regulations apply to studies leading to a Staatsprüfung. The level of
qualification is equivalent to the Master level.
- Integrated studies at Universitäten (U) last 4 to 5 years (Diplom degree,
Magister Artium) or 3 to 6.5 years (Staatsprüfung). The Diplom degree is
awarded in engineering disciplines, the natural sciences as well as economics
and business. In the humanities, the corresponding degree is usually the
Magister Artium (M.A.). In the social sciences, the practice varies as a matter
of institutional traditions. Studies preparing for the legal, medical,
pharmaceutical and teaching professions are completed by a Staatsprüfung.
The three qualifications (Diplom, Magister Artium and Staatsprüfung) are
academically equivalent. They qualify to apply for admission to doctoral
studies. Further prerequisites for admission may be defined by the Higher
Education Institution, cf. Sec. 8.5.
- Integrated studies at Fachhochschulen (FH)/Universities of Applied Sciences
(UAS) last 4 years and lead to a Diplom (FH) degree. While the FH/UAS are
non-doctorate granting institutions, qualified graduates may apply for
admission to doctoral studies at doctorate-granting institutions, cf. Sec. 8.5.
- Studies at Kunst- and Musikhochschulen (Universities of Art/Music etc.) are
more diverse in their organization, depending on the field and individual
objectives. In addition to Diplom/Magister degrees, the integrated study
programme awards include Certificates and certified examinations for
specialized areas and professional purposes.
8.4 Doctorate
Universities as well as specialized institutions of university standing and some
Universities of Art/Music are doctorate-granting institutions. Formal
prerequisite for admission to doctoral work is a qualified Master (UAS and U),
a Magister degree, a Diplom, a Staatsprüfung, or a foreign equivalent.
Particularly qualified holders of a Bachelor or a Diplom (FH) degree may also
be admitted to doctoral studies without acquisition of a further degree by
means of a procedure to determine their aptitude. The universities
respectively the doctorate-granting institutions regulate entry to a doctorate as
well as the structure of the procedure to determine aptitude. Admission further
requires the acceptance of the Dissertation research project by a professor as
a supervisor.
8.5 Grading Scheme
The grading scheme in Germany usually comprises five levels (with numerical
equivalents; intermediate grades may be given): "Sehr Gut" (1) = Very Good;
"Gut" (2) = Good; "Befriedigend" (3) = Satisfactory; "Ausreichend" (4) =
Sufficient; "Nicht ausreichend" (5) = Non-Sufficient/Fail. The minimum passing
grade is "Ausreichend" (4). Verbal designations of grades may vary in some
cases and for doctoral degrees. In addition institutions may already use the
ECTS grading scheme, which operates with the levels A (best 10 %), B (next
25 %), C (next 30 %), D (next 25 %), and E (next 10 %).
8.6 Access to Higher Education
The General Higher Education Entrance Qualification (Allgemeine
Hochschulreife, Abitur) after 12 to 13 years of schooling allows for admission
to all higher educational studies. Specialized variants (Fachgebundende
Hochschulreife) allow for admission to particular disciplines. Access to
Fachhochschulen (UAS) is also possible with a Fachhochschulreife, which
can usually be acquired after 12 years of schooling. Admission to Universities
of Art/Music may be based on other or require additional evidence
demonstrating individual aptitude. Higher Education Institutions may in certain
cases apply additional admission procedures.
8.7 National Sources of Information
Kultusministerkonferenz (KMK) [Standing Conference of the Ministers of
Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of
Germany]; Lennéstrasse 6, D-53113 Bonn; Fax: +49[0]228/501- 229; Phone:
+49[0]228/501-0 - Central Office for Foreign Education (ZaB) as German
NARIC; www.kmk.org; E-Mail: zab@kmk.org
"Documentation and Educational Information Service" as German
EURYDICE-Unit, providing the national dossier on the education system
(www.kmk.org/doku/bildungswesen.htm; E-Mail: eurydice@kmk.org)
Hochschulrektorenkonferenz (HRK) [German Rectors' Conference];
Ahrstrasse 39, D-53175 Bonn; Fax: +49[0]228/887-110; Phone:
+49[0]228/887-0; www.hrk.de;
E-Mail: sekr@hrk.de
"Higher Education Compass" of the German Rectors' Conference features
comprehensive information on institutions, programmes of study, etc.
(www.higher-education-compass.de)
i The information covers only aspects directly relevant to purposes of the
Diploma Supplement. All information as of 1 December 2008.
ii Berufsakademien are not considered as Higher Education Institutions,
they only exist in some of the Länder. They offer educational programmes
in close cooperation with private companies. Students receive a formal
degree and carry out an apprenticeship at the company. Some Berufsaka
demien offer Bachelor courses which are recognized as an academic
degree if they are accredited by a German accreditation agency.
iii
German Qualification Framework for Higher Education Degrees
(Resolution of the Standing Conference of the Ministers of Education and
Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany
iv Common structural guidelines of the Länder as set out in Article 9 Clause
2 of the Framework Act for Higher Education (HRG) for the accreditation
of Bachelor's and Master's study courses (Resolution of the Standing
Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the
Länder in the Federal Republic of Germany of 10.10.2003, as amended
on 21.4.2005).
v "Law establishing a Foundation `Foundation for the Accreditation of Study
Programmes in Germany'", entered into force as from 26.2.2005, GV.
NRW. 2005, nr. 5, p. 45 in connection with the Declaration of the Länder
to the Foundation "Foundation: Foundation for the Accreditation of Study
Programmes in Germany" (Resolution of the Standing Conference of the
Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal
Republic of Germany of 16.12.2004.
vi See note No. 5.
vii See note No. 5.
Anlage 3: Bescheinigung erbrachter Prüfungsleistungen
Bescheinigung erbrachter Prüfungsleistungen
als Beilage zum Zeugnis über den Abschluss Bachelor of Arts / (B.A.)
Bachelor of Science (B.Sc.)
im Studiengang [Name des Studiengangs]
Frau Marta MUSTERFRAU
geboren am 1. März 1980 in Musterhausen
wird bescheinigt, in den einzelnen Prüfungseilen und ­gebieten nachfolgende Leistungen erbracht zu haben:
[1. Studienfach bzw. Hauptfach] CP B e w e r t u n g N o t e
Abschlussmodul
Bachelorarbeit [ ] [ ] [ ]
Begleitseminar zur Bachelorarbeit [ ] [ ] [ ]
Pflichtbereich
Modul A [ ] [ ] [ ]
Modul B [ ] [ ] [ ]
Modul C [ ] [ ] [ ]
Modul D [ ] [ ] [ ]
Modul E [ ] [ ] [ ]
Fachdidaktik
Modul F [ ] [ ] [ ]
Modul G [ ] [ ] [ ]
[2. Studienfach bzw. Nebenfach]
Pflichtbereich
Modul H [ ] [ ] [ ]
Modul I [ ] [ ] [ ]
Modul J [ ] [ ] [ ]
Modul K [ ] [ ] [ ]
Wahlpflichtbereich
Modul M [ ] [ ] [ ]
Modul N [ ] [ ] [ ]
Fachdidaktik
Modul O [ ] [ ] [ ]
Modul P [ ] [ ] [ ]
Bildungswissenschaft
Erziehungswissenschaft
Modul Q [ ] [ ] [ ]
Modul R [ ] [ ] [ ]
Modul S [ ] [ ] [ ]
Modul T [ ] [ ] [ ]
Modul U [ ] [ ] [ ]
Schlüsselqualifikationen
Modul V [ ] [ ] [ ]
Modul W [ ] [ ] [ ]
Modul X [ ] [ ] [ ]
Modul Y [ ] [ ] [ ]
Modul Z [ ] [ ] [ ]
Bremen, [Datum] Siegel
Unterschrift Prüfungsamt

Allgemeiner Teil der Bachelorprüfung der Universität Bremen
Allgemeiner Teil der Bachelorprüfung der Universität Bremen


 



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