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Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang ,,Technomathematik"
(Vollfach) der Universität Bremen
vom 14. Juli 2008
Der Fachbereichsrat 3 (Mathematik/Informatik) hat auf seiner Sitzung am 7. Februar 2007
gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) in Verbindung mit
§ 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBI. S. 339)
folgende Prüfungsordnung beschlossen.
Diese fachspezifische Prüfungsordnung gilt zusammen mit dem Allgemeinen Teil der
Prüfungsordnung für Bachelorstudiengänge der Universität Bremen vom 13. Juli 2005 in der
jeweils gültigen Fassung.
§ 1
Studienumfang und Regelstudienzeit
Für den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengangs Technomathematik sind
insgesamt 180 Leistungspunkte (Creditpoints = CP) nach dem European Credit Transfer
System (ECTS) zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von sechs
Fachsemestern.
§ 2
Studienaufbau
(1) Das Studium gliedert sich in das Fachstudium und General Studies. Zum Fachstudium
gehören neben dem der Mathematik das Studium eines technischen Anwendungsfaches
sowie der Informatik. Ein Anwendungsfach kann studiert werden, wenn über die zu
studierenden Inhalte eine Vereinbarung zwischen den Studiendekaninnen/ Studiendekanen
des Anwendungsfaches und der Mathematik getroffen wurde. Die jeweilige Vereinbarung
wird der Anlage 2 dieser Prüfungsordnung hinzugefügt. Auf Antrag kann der
Prüfungsausschuss Mathematik auch ein anderes Anwendungsfach zulassen und in
Absprache mit diesem Fach die zu studierenden Inhalte festlegen.
(2) Das Studium ist in Module gegliedert. Anlage 1 enthält die Liste der zu studierenden
Module mit Angaben über Inhalte, Prüfungsformen und -vorleistungen und zu erwerbende
Leistungspunkte. Ein Teil der Module sind Pflichtmodule mit vorgeschriebenen Inhalten, die
übrigen sind Wahlpflichtmodule, in denen die/der Studierende eine Lehrveranstaltung aus
einer Liste oder einem abgegrenzten inhaltlichen Bereich auswählen kann, sofern die Veranstaltung gerade angeboten wird.
(3) Die den Modulen jeweils zugeordneten Lehrveranstaltungen werden in der
Jahresplanung des Lehrprogramms ausgewiesen. Darüber hinaus können den Modulen
weitere, in Anlage 1 nicht aufgeführte Lehrveranstaltungen zugeordnet werden.
(4) Die im Studienplan vorgesehenen Pflicht- und Wahlpflichtmodule werden im jährlichen
Turnus angeboten.
(5) Module des Pflichtbereichs Mathematik werden in deutscher Sprache, die des
Wahlpflichtbereichs Mathematik in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt.
§ 3
Prüfungsvorleistungen
(1) Prüfungsvorleistungen werden studienbegleitend erbracht. Die Leistungspunkte für ein
Modul werden erst vergeben, wenn neben der Prüfungsleistung auch die
Prüfungsvorleistung erbracht ist.
(2) Prüfungsvorleistungen werden in der Regel mit ,,bestanden" bzw. ,,nicht bestanden"
bewertet. Sie können benotet werden, diese Noten dienen der Information der Studierenden
über ihren Leistungsstand und werden bei der Festlegung der Modulnoten oder der
Gesamtnote nicht berücksichtigt
(3) Prüfungsvorleistungen können in einer oder mehreren der folgenden Formen erbracht
werden:
1. bearbeiten von Übungsaufgaben und ggf. Vortragen von Lösungen,
2. Klausur von mindestens 60 Minuten und maximal 120 Minuten Dauer,
3. schriftliche Ausarbeitung von 10 bis 15 Seiten,
4. mündliches Fachgespräch von etwa 15 Minuten Dauer.
(4) Der Prüfungsausschuss Mathematik kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin/ eines
Prüfers weitere Formen für Prüfungsvorleistungen zulassen.
(5) Sofern in der Anlage 1 zu dieser Ordnung die Form der Prüfungsvorleistung nicht
festgelegt ist, kann die Prüferin/der Prüfer eine Form gemäß Absatz 3 festlegen. Formen,
Fristen und Umfang von Prüfungsvorleistungen werden zu Beginn des Moduls bekannt
gegeben, ggf. auch Wiederholungsmöglichkeiten.
(6) Nicht bestandene Prüfungsvorleistungen können einmal innerhalb desselben Moduls
wiederholt werden. Wiederholungen können auch in einer anderen als der ursprünglich
vorgesehenen Form erbracht werden. Weitere Wiederholungen sind in der Regel erst dann
möglich, wenn das Modul erneut angeboten wird.
§ 4
Prüfungen
(1) Prüfungen werden studienbegleitend in dem zugehörigen Modul oder im Anschluss daran
abgelegt. Termine für Prüfungen sind so festzulegen, dass diese in dem Semester, in dem
das Modul endet, einschließlich der vorlesungsfreien Zeit, erstmalig vollständig erbracht und
bewertet werden können.
(2) Prüfungen können in einer oder mehreren der folgenden Formen erfolgen:
1. mündliche Prüfung von etwa 15 bis 25 Minuten Dauer,
2. Klausur von mindestens 60 Minuten und maximal 240 Minuten Dauer,
3. Seminarvortrag mit schriftlicher Ausarbeitung von 10 bis 15 Seiten,
4. bearbeiten von Übungsaufgaben und ggf. Vortragen von Lösungen,
5. Auswertung und Bericht über ein Projekt von 10 bis 25 Seiten.
(3) Der Prüfungsausschuss Mathematik kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin/eines
Prüfers weitere Prüfungsformen zulassen.
(4) Sofern in der Anlage 1 zu dieser Ordnung die Prüfungsform nicht festgelegt ist, kann die
Prüferin/der Prüfer eine Prüfungsform gemäß Absatz 2 festlegen. Formen, Fristen und
Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn der Veranstaltung mitgeteilt.
(5) Prüfungen nach Absatz 2, Ziffern 4 und 5 können auch als Gruppenprüfung mit bis zu
zwei Teilnehmenden erbracht werden.
(6) Anmeldungen zu Modulprüfungen erfolgen spätestens zwei Wochen vor dem Termin der
Modulprüfung. Die Anmeldung zu einer Prüfung schließt die Anmeldung zu den ggf.
erforderlichen jeweiligen Wiederholungsprüfungen mit ein. Nach erfolgter Anmeldung sind
die Prüfungstermine bindend. Rücktritte sind nur auf begründeten Antrag und mit
Genehmigung des Prüfungsausschusses Mathematik möglich.
(7) Ist die/der Studierende durch einen wichtigen Grund an der ordnungsgemäßen
Anmeldung oder Absolvierung von Prüfungen verhindert, so kann ihr/ihm auf Antrag vom
Prüfungsausschuss Mathematik eine Nachfrist gewährt werden. Der Antrag gemäß Satz 1
muss unverzüglich nach Eintreten der Gründe schriftlich beim Prüfungsausschuss gestellt
und glaubhaft gemacht werden.
(8) Nicht bestandene Prüfungen können zweimal wiederholt werden. Für die Wiederholung
eines Wahlpflichtmoduls kann eine Veranstaltung mit anderem Inhalt als dem ursprünglichen
gewählt werden.
(9) Die erstmalige Wiederholung einer nicht bestandenen Prüfung findet spätestens bis zum
Ende des folgenden Semesters statt. Die Wiederholung kann auch in einer anderen als der
ursprünglich vorgesehenen Form erfolgen.
§ 5
Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen
Die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt nach Maßgabe des Bremer
Hochschulgesetzes in der jeweils gültigen Fassung durch den Prüfungsausschuss
Mathematik.
§ 6
Prüfungsanforderungen der Bachelorprüfung
(1) Die Prüfungsanforderungen zu den einzelnen Modulen sind in Anlage 1 aufgeführt.
(2) Für Module, die in der Verantwortung eines anderen Faches liegen, gelten die
Regelungen der entsprechenden Bachelorprüfungsordnung.
§ 7
Abschlussmodul (Bachelorarbeit und Begleitseminar)
(1) Das Abschlussmodul besteht aus der Bachelorarbeit sowie einem begleitenden Seminar,
das mit einem Seminarvortrag abgeschlossen wird. Die Bachelorarbeit entspricht einer
Leistung von 12 CP, das zugehörige Seminar von 3 CP. Ein Kolloquium zur Bachelorarbeit
findet nicht statt.
(2) Voraussetzung für die Anmeldung zur Bachelorarbeit ist der Nachweis von mindestens
89 CP im Mathematik-Bereich des Fachstudiums. Auf begründeten Antrag einer/eines
Studierenden kann der Prüfungsausschuss Mathematik genehmigen, dass die Anmeldung
auch schon erfolgen kann, wenn weniger Leistungspunkte nachgewiesen werden können.
(3) Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt zwölf Wochen. Ihr Umfang soll 30 Seiten
(ohne Anlagen) nicht überschreiten. Der Prüfungsausschuss kann auf begründeten Antrag
eine einmalige Verlängerung um maximal vier Wochen genehmigen.
(4) Die Bachelorarbeit wird als Einzelarbeit oder mit Zustimmung des Betreuers und mit
Genehmigung des Prüfungsausschusses Mathematik als Gruppenarbeit mit bis zu drei
Personen erstellt. Bei einer Gruppenarbeit muss der Beitrag jedes einzelnen
Gruppenmitglieds klar erkennbar, abgrenzbar und bewertbar sein.
(5) Die Bachelorarbeit wird in deutscher oder englischer Sprache angefertigt. Der
Prüfungsausschuss kann auf Antrag andere Sprachen zulassen, sofern die Betreuung und
Bewertung gewährleistet sind.
§ 8
Gesamtnote der Bachelorprüfung
(1) Die Gesamtnote wird als gewichtetes arithmetisches Mittel aus den Noten der Module
des Fachstudiums gemäß § 2 Abs. 1 gebildet, in denen benotete Prüfungen abgelegt
wurden. Die Gewichte ergeben sich aus den Leistungspunkten.
(2) Das Ergänzungsfach im Wahlpflichtbereich Mathematik geht nicht in die Berechnung der
Gesamtnote ein.
§ 9
Zeugnis und Urkunde
(1) Aufgrund der bestandenen Prüfung wird durch eine Urkunde der akademische Grad
,,Bachelor of Science"
(abgekürzt B. Sc.)
verliehen.
(2) Das Zeugnis enthält Angaben nach Maßgabe des Allgemeinen Teils der
Bachelorprüfungsordnung der Universität Bremen und weist die Fachrichtung aus.
§ 10
Inkrafttreten
Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor mit Wirkung vom
1. Oktober 2008 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht.
Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2008/2009 ihr Studium im
Bachelorstudiengang Technomathematik (Vollfach) aufnehmen.
Genehmigt, Bremen, den 1. Oktober 2008 Der Rektor
der Universität Bremen
Anlage 1 zur BPO Technomathematik (Vollfach): Prüfungsanforderungen und Musterstudienplan1
Modulbezeichnung CP Dazugehörige
Lehrveranstaltung
MP /
TP
PVL Prüfungsform 1. 2
Sem.
2.
Sem.
3.
Sem.
4.
Sem.
5.
Sem.
6.
Sem.
Pflichtbereich Mathematik
Lineare Algebra 1 4+2Lineare Algebra 18
Lineare Algebra 2
MP Ja Mündlich oder Klausur
4+2
Analysis 1 4+2Analysis I 18
Analysis 2
MP Ja Mündlich oder Klausur
4+2
Analysis 3 4+2Analysis II 18
Analysis 4
MP Ja Mündlich oder Klausur
4+2
Numerik 1 4+2Numerische Mathematik 18
Numerik 2
MP Ja Mündlich oder Klausur
4+2
Mathematische Modellierung3
9 Mathematische Modellierung
mit Praktikum
MP Ja Bericht, Klausur oder
mündlich
2+2+
2
Funktionalanalysis 9 Funktionalanalysis MP Ja Mündlich oder Klausur 4+2
Computerpraktikum 3 Computerpraktikum MP Nein Unbenotet, Prüf.
gemäß § 4 Abs. 2
2+2
Proseminar4
3 Proseminar MP Nein Vortrag und
Ausarbeitung
2
Wahlpflichtbereich Mathematik
Ergänzungsfach 9 Auswahl5
MP Ja Nach § 4 Abs. 2 bzw.
fachspez. PO
4+2
1
Der Musterstudienplan stellt für die Studierenden eine Empfehlung für den sachgerechten Ablauf des Studiums dar. Die konkrete Belegung von Modulen je Semester
kann im Einzelfall von dieser Empfehlung abweichen.
2
Die in den Spalten für das 1.-6. Semester angegebenen Zahlen sind SWS (Semesterwochenstunden) für Vorlesungen+Übungen+Praktika bzw. Seminar.
3
Für die Berechnung der Gesamtnote wird die Note zum Modellierungsmodul mit 9 CP gewichtet.
4
Für die Berechnung der Gesamtnote wird die Note zum Proseminar mit 3 CP gewichtet.
5
Das Ergänzungsfach kann dem Erwerb zusätzlicher berufsbezogener Qualifikationen dienen, wahlweise kann auch ein weiteres Mathematikmodul belegt werden. Falls
das Ergänzungsfach benotet wird, geht diese Note nicht in die Gesamtnote ein.
Wahl- und Wahlpflichtbereich Anwendungsfächer6
Praktische Informatik 2 6 Praktische Informatik 2 MP Ja Vgl. BPO Informatik 2+2
In der Regel 4 Module in den
Semestern 3-6, für
Einzelheiten vgl. Anlage 2
30 Entsprechend der PO des anbietenden Faches
General Studies7
Praktische Informatik 1 8 Praktische Informatik 1 MP Ja Vgl. BPO Informatik 2+2+
4
General Studies Pool 14 Weitere Module aus dem
GS-Angebot der Mathematik
oder der Universität8
Abschlussmodul
Begleitseminar 3 CP TP VortragAbschlussmodul9
15
Bachelorarbeit 12 CP TP
Nein
Bachelorarbeit
2
Erläuterung: MP/TP = Modul-/Teilmodulprüfung; PVL = Prüfungsvorleistung
6
Hierzu gehören Informatik und ein technisches Fach, wofür zwischen Physik, Produktionstechnik, Elektrotechnik und Geowissenschaften gewählt werden kann.
7
In den Fachmodulen Proseminar und Mathematische Modellierung sind General-Studies-Anteile integriert, weshalb 2 CP bzw. 3 CP aus diesen Veranstaltungen zum GeneralStudies-Bereich zählen.
8
Die konkrete Belegung von Modulen dieses Bereichs hängt von der Wahl des Anwendungsfaches ab. General-Studies-Module sollen so belegt werden, dass sich für
jedes Semester ein Umfang von ca. 30 CP ergibt.
9
Die Prüfung zum Begleitseminar wird nicht benotet. Das Abschlussmodul fließt mit 15 CP in die Berechnung der Gesamtnote mit ein.
Anlage 2 zur BPO Technomathematik (Vollfach): Anforderungen in den technischen
Anwendungsfächern
Studium des technischen Anwendungsfaches Elektrotechnik
Technomathematiker, die das Anwendungsfach Elektrotechnik wählen, nehmen an den
Veranstaltungen
- Grundlagen der Elektrotechnik I ­ IV und
- Grundlagenlaboratorium I und II
teil, die einem Umfang von insgesamt 30 CP (12 CP im zweiten und 18 CP im dritten
Studienjahr) entsprechen. Dabei sind diese Module obligatorisch für alle
Technomathematikstudierenden mit Anwendungsfach Elektrotechnik. Weitere Module
können nur nach individueller Absprache mit dem Studiengang Elektrotechnik absolviert
werden. Prüfungsleistungen zu diesen Modulen sind so zu erbringen, wie es in der
Prüfungsordnung Elektrotechnik in der jeweils gültigen Fassung vorgesehen ist.
Studium des technischen Anwendungsfaches Geowissenschaften
Technomathematikstudierende, die das Anwendungsfach Geowissenschaften wählen,
können im Rahmen der jeweils verfügbaren Kapazitäten des Fachbereichs 5 an den
Modulen
- Allgemeine Geologie: 6 CP, Pflicht
- Allgemeine Geophysik (bestehend aus den Veranstaltungen ,,Einführung in die
Physik der Erde I", ,,Einführung in die Physik der Erde II" und ,,Methoden der
geophysikalischen Exploration"): 6 CP, Wahlpflicht
- Physik I: 6 CP, Wahlpflicht
- Physik II: 6 CP, Wahlpflicht
- Explorationsgeophysik I: 6 CP, Wahlpflicht
- Explorationsgeophysik II: 6 CP, Wahlpflicht
- Geodynamik: 6 CP, Wahlpflicht
- Geomathematik I: 6 CP, Wahlpflicht und
- Geomathematik II: 6 CP, Wahlpflicht
teilnehmen. Weitere Module können nur nach individueller Absprache mit dem
Fachbereich 5 absolviert werden. Insgesamt müssen fünf Module im Gesamtumfang von
30 CP studiert werden. Dabei können die Module ,,Allgemeine Geophysik" bzw. ,,Physik I/II"
nur alternativ gewählt werden. Die Module ,,Explorationsgeophysik I" und
,,Explorationsgeophysik II" bzw. ,,Geomathematik I" und ,,Geomathematik II" können jeweils
unabhängig voneinander belegt werden. Prüfungsleistungen zu diesen Modulen sind so zu
erbringen, wie es in der Prüfungsordnung B. Sc. Geowissenschaften in der jeweils gültigen
Fassung vorgesehen ist.
Studium des technischen Anwendungsfaches Physik
Technomathematiker, die das Anwendungsfach Physik wählen, nehmen obligatorisch an
folgenden Veranstaltungen des Bachelorstudiengangs Physik im Umfang von 30 CP teil:
- Experimentalphysik 1 (Mechanik): 3 V + 1 Ü + 1,5 P10
= 7,5 CP,
- Experimentalphysik 2 (Optik, Thermodynamik): 3 V + 1 Ü + 1,5 P = 7,5 CP,
- Experimentalphysik 3 (Elektrodynamik): 3 V + 1 Ü + 1,5 P = 7,5 CP,
- Experimentalphysik 4 (Atom- und Quantenphysik): 3 V + 1 Ü + 1,5P = 7,5 CP.
Dies entspricht einem Umfang von 15 CP pro Studienjahr. Die Prüfungsleistungen zu den
genannten Modulen sind so zu erbringen, wie es in der Prüfungsordnung B. Sc. Physik in der
jeweils gültigen Fassung vorgesehen ist.
Studium des technischen Anwendungsfaches Produktionstechnik
Technomathematiker, die das Anwendungsfach Produktionstechnik wählen, können an
Veranstaltungen des B. Sc. Produktionstechnik im Umfang von 30 CP teilnehmen.
Aufbauend auf dem obligatorischen Modul
- Technische Mechanik TM1
kann im zweiten Jahr eine Auswahl unter den Modulen
- Technische Mechanik TM2 und Basismodul 1 in der Vertiefungsrichtung Mechanical
Engineering (Vorlesungen ,,Höhere Festigkeitslehre" und ,,Einführung in die
Strömungslehre"),
- Thermodynamik und Basismodul 1 in der Vertiefungsrichtung Verfahrenstechnik
(Vorlesung ,,Stoffübertragung"),
- Werkstofftechnik und Basismodul 1 in der Vertiefungsrichtung
Materialwissenschaften (Vorlesungen ,,Werkstofftechnik 3" und ,,Werkstofftechnik
Keramik"),
getroffen werden. Dies entspricht einem Umfang von 14 CP für das Modul TM1 im ersten,
10 CP im zweiten und 6 CP im dritten Studienjahr. In Anbetracht der
Veranstaltungssemester sind drei verschiedenen Varianten möglich:
1 TM 1: Mechanik
1
8 CP
1 TM 1: Mechanik 1
8 CP
1 TM 1:
Mechanik 1
8 CP
2 TM 1: Mechanik
2
6 CP
2 TM 1: Mechanik 2
6 CP
2 TM 1:
Mechanik 2
6 CP
Werkstofftechnik
WT 1
5 CP
3 TM 2: Mechanik
4
4 CP
3 Thermodynamik TT
1
4 CP
3 Werkstofftechnik
WT 2
5 CP
4 TM 2: Mechanik
3
6 CP
4 Thermodynamik TT
2
6 CP
4
5 Festigkeitslehre
Strömungslehre
6 CP
5 Stoffübertragung
6 CP
5 Werkstofftechnik 3
(Keramik)
6 CP
10
Angegeben ist der Umfang in Semesterwochenstunden für Vorlesung, Übung und Praktikumsteilnahme.
Für Technomathematikstudierende beinhalten die Module zusätzlich eine integrierte
Selbststudieneinheit. Der sich daraus ergebende höhere Workload führt zu einer höheren
Anzahl an Leistungspunkten. Prüfungsleistungen zu den Modulen sind so zu erbringen, wie
es in der Prüfungsordnung B. Sc. Produktionstechnik in der jeweils gültigen Fassung
vorgesehen ist.

Prüfungsordnung Technomathematics BSc
Prüfungsordnung Technomathematik BSc


 



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