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Prädikativ-logisches versus funktional-logisches Denken



Datum: 07.12.2017
Uhrzeit: 13.00 Uhr s.t. ++SONDERTERMIN AUSSER DER REIHE! GEÄNDERTE UHRZEIT!

Ort: MZH 4380


Vortragende(r): Prof. Dr. rer. nat. Inge Schwank (Universität zu Köln)

„Die Bibliothek befindet sich in der dritten Etage.“, „Gehen Sie zwei Etagen nach unten.“ beides sind auf dem Weg zu einem begehrten Buch in einem öffentlichen Hochhaus hilfreiche Informationen. Im einen Fall wird eine statisch im anderen Fall eine dynamisch akzentuierte Hilfe angeboten. Sollen entlang eines Gartenweges in bestimmten konstanten Abständen Sträucher gepflanzt werden, kann die Anzahl der benötigten Gewächse dadurch ermittelt werden, dass einerseits die Länge des Weges durch die Länge des Abstandes geteilt und für den Endpunkt (oder den Anfangspunkt) diese Anzahl noch um eins vergrößert wird oder, dass andererseits mitgezählt wird, wie viele Sträucher benötigt werden, wenn beginnend am Anfangspunkt ein Strauch gepflanzt wird, und dann solange um den einzuhaltenden Abstand weiter gegangen und dort ein nächster Strauch gepflanzt wird, bis mit dem letztgepflanzten Strauch der gesamte Weg abgearbeitet worden ist. Spearman (1904) kommt der Verdienst zu, die grundlegende kognitive Fähigkeit, Dinge zueinander sinnhaft in Verbindung bringen zu können, in einem einfachen Setting psychologisch experimentell erfassbar gemacht zu haben. Bekannt geworden sind die von seinem Schüler Raven (1936) ausgearbeiteten figuralen Matrizenaufgaben, die bis heute in Intelligenztests zur Anwendung kommen. Mit dem Konstrukt des prädikativ-logischen / funktional-logischen Denkens sind die Aufgaben und damit die zugrundeliegenden kognitiven Fähigkeiten weiter ausdifferenziert worden, wobei insbesondere letzterer Form zur Beachtung verholfen worden ist (Schwank 2003). (Erst-)unterricht in Mathematik und Informatik profitieren davon.

Biografie

Studium Gymnasiales Lehramt mit den Fächern Mathematik, Physik (1982), Informatik (1987); Promotion in Automatentheorie (1984), Habilitation zu Kognitiven Strukturen algorithmischen Denkens (1992). International tätig in China und Indonesien. 9/2001-4/2014 Universitätsprofessorin für Mathematikdidaktik (Kognitive Mathematik), Universität Osnabrück; seit 5/2014 Universitätsprofessorin für Mathematik und ihre Didaktik, Universität zu Köln. Leitung des MINT-Kinderzimmers und Teilprojektleitung des Handlungsfeldes "Studium inklusiv" im Projekt der Qualitätsoffensive Lehrerbildung: "Heterogenität und Inklusion gestalten – Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung (ZuS)" an der Universität zu Köln. Tandem-Fellowship 2016 des Stifterverband-Programms "Exzellenz in der Lehre": "LernPartnerschaften – zur Informatischen Grundbildung basierend auf Mathematik- und Infomatikdidaktik" gemeinsam mit Prof. Dr-Ing. Jens Gallenbacher, TU Darmstadt.



Ansprechpartner(in) / Einladende(r):
Prof. Dr. Rolf Drechsler


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