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Universität Bremen - Fachbereich 3 - Informatik

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Weihnachtsvorlesung: Bühne frei für die Künstliche Intelligenz



Datum: 18.12.2018
Uhrzeit: 16.00 Uhr c.t.

Ort: MZH 1380/1400


Vortragende(r): Hans-Jörg Kreowski
Die Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Halbdunkel des wissenschaftlichen Raums herausgetreten und hat die große Bühne der öffentlichen Aufmerksamkeit erobert mit ihren aufsehenerregenden Hervorbringungen und mit den in sie gesetzten Erwartungen. Sie verspricht Beglückungen ungeahnten Ausmaßes. Aber auch die eine oder andere warnende Stimme mischt sich unter die allgemeine Euphorie. Das von der Bundesregierung ausgerufene Wissenschaftsjahr 2019 dreht sich um die KI. Der Bundestag hat im Juni 2018, eine Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche Potenziale“ eingesetzt. Fast täglich kann man in Zeitungen, Zeitschriften, im Radio und Fernsehen Erfolgsmeldungen und vielversprechende Ankündigungen zu KI und Robotik lesen, hören bzw. sehen. In kurzen Abständen erscheinen populäre Bücher zum Thema. Staat und Wirtschaft investieren gigantische Fördermittel in die Entwicklung von KI und Robotik.
Was ist dran an diesem Hype? Welcher Stand ist erreicht? Wo kann und soll es noch hingehen? Welche Chancen sind damit verbunden? Welche Risiken zeichnen sich ab? Wem nützt das?
In meiner Weihnachtsvorlesung 2018 will ich versuchen, einige Antworten auf diese Fragen zu skizzieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.



Biografie

Hans-Jörg Kreowski ist Professor (i.R.) für Theoretische Informatik an der Universität Bremen. Er hat von 1982 bis 2015 das Fach in Lehre und Forschung vertreten. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich von Graph- und Modelltransformation mit Anwendungen in Logistik, Softwaretechnik und Bilderzeugung. Er ist Mitglied im Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) und im Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (Log Dynamics) an der Universität Bremen. Er hat in mehreren nationalen und europäischen Projekten mitgewirkt, darunter im Sonderforschungsbereich Selbststeuerung logistischer Prozesse – ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen. Er ist Mitglied in der IFIP Working Group 1.3 (Foundations of Systems Specification) und in mehreren Steering-Komitees. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit hat er sich immer auch mit den Auswirkungen von Wissenschaft auf die Gesellschaft auseinandergesetzt und dazu gelegentlich publiziert und Vorträge gehalten – z.B. um die 25 Weihnachtsvorlesungen. Er ist Mitglied im Vorstand des Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF), in der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, wo er zusammen mit Wolfgang Hofkirchner den Arbeitskreis Emergente Systeme, Information und Gesellschaft leitet, im Vorstand der Zeitschrift Wissenschaft und Frieden sowie in der Redaktion des Grundrechte-Reports.



Ansprechpartner(in) / Einladende(r):
Prof. Dr. Kerstin Schill


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