|
|
Lehre im SS 2000
| Gestaltung soziotechnischer Systeme | 03-554 |
Susanne Maaß Corinna Bath |
ECTS: 6 |
| Vorlesung |
2 SWS |
|
|
| Übung |
2 SWS |
|
|
|
Software wird immer in gesellschaftlichen Kontexten entwickelt und
eingesetzt. Voraussetzung für die Gestaltung angemessener
Softwaresysteme ist ein Verständnis der zu unterstützenden (Arbeits-)
Situation. Die Vorlesung behandelt den Prozess der Anforderungsanalyse
und -definition, Fragen der Aufgabengestaltung, der Arbeitsorganisation
und der Softwarequalität. Dabei wird auch die Rolle der
SoftwareentwicklerInnen und die Problematik der Zusammenarbeit mit
späteren BenutzerInnen im Gestaltungsprozess diskutiert. In den Übungen
wird durch die Beschäftigung mit kleineren, z.T. zusammenhängenden
Aufgaben der Umgang mit den vorgestellten Konzepten geübt.
| |
| | |
| Software und Arbeitsgestaltung für Call Center | 03-813 |
Susanne Maaß Margita Zallmann Florian Theißing |
ECTS: 6 |
| Vorlesung |
2 SWS |
|
|
| Übung |
2 SWS |
|
|
|
Call Center sind unternehmensinterne Organisationseinheiten oder wirtschaftlich eigenständige Betriebe, die Dienstleistungen primär oder über das Telefon, auch über
Fax und Internet erbringen. Call Center-AgentInnen bieten Auskünfte und Beratung, nehmen Bestellungen und Buchungen an oder treten im Rahmen von Marketingaktionen an potentielle KundInnen heran. Call Center-Dienstleistung beruht in technischer Hinsicht in hohem Maße auf dem Einsatz spezieller Software zur Verteilung von Anrufen, zum Management von Kundendaten und zur Organisation und Überwachung des Call Center-Betriebes.
Zur Zeit boomt die Call Center-Branche und immer mehr Softwarehersteller versuchen sich auf dem Markt zu positionieren. Bei Herstellern und Anwendern entsteht für InformatikerInnen wieder ein neues Arbeitsfeld. Um angemessene technische Unterstützung bieten zu können, müssen zuallererst die Besonderheiten der Call Center-Arbeit verstanden werden: die direkte Interaktion mit KundInnen erfordert andersartige Software als etwa die herkömmliche Sachbearbeitung im Büro. Auf der Basis unserer Arbeiten im Forschungsprojekt ComCall werden wir uns mit Optionen der Arbeitsgestaltung, Softwarekonzepten und der Frage angemessener Qualifizierung von Call Center-MitarbeiterInnen beschäftigen.
| |
| | |
| Interdisziplinäres Forschungskolloquium des ZFS | |
Susanne Maaß Professorinnen des ZFS |
|
|
Das Zentrum für feministische Studien hat sich die
interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Gesellschafts- und
Kulturwissenschaften auf der einen und Technik- und Naturwissenschaften
auf der anderen Seite zum Ziel gesetzt. Interdisziplinäres Arbeiten
erfordert einen kontinuierlichen Verständigungs- und
Vermittlungsprozeß, da sich die Inhalte und Methoden, die
Fachkulturen und Fachsprachen stark voneinander unterscheiden, selbst
gleichlautende Begriffe meinen oft Verschiedenes.
Das
interdisziplinäre Kolloquium bietet den Raum,
Arbeitsschwerpunkte der Mitglieder des ZFS und anderer Bremer Frauen-
und Geschlechterforscherinnen vorzustellen und damit auch Einblicke
in die jeweiligen Fachkulturen zu eröffnen. So werden die
unterschiedlichen Ausgangspositionen für eine
Zusammenarbeit deutlich und es wird eine Basis für gemeinsame
Diskussionen und Projekte geschaffen.
| |
| | |
|
|