|
ab 5. Semester, Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch des Kurses 901.01
Sprechstunde in diesem Semester: Di 11.30 - 12.30 und nach Vereinbarung
Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Analyse der Arbeitssituation von Beschäftigten, die eingebunden in eine organisatorisch-technische Struktur ihre Aufgaben unter Verwendung von Software erledigen (soziotechnisches System). Ausgehend von arbeitspsychologischen Leitvorstellungen guter Arbeitsgestaltung sollen ihre Aufgaben im Detail betrachtet und die unterstützende Software auf ihre Eigenschaften und Wirkungen untersucht werden (u.a. Aufgabenangemessenheit, Benutzbarkeit). Es wird eine möglichst große Vielfalt computergestützter Arbeitsprozesse in verschiedenen Branchen behandelt, z.B. Verwaltungsarbeit (Einkauf, Personalwesen), Prozessplanung und –steuerung (Produktion, Logistik, Verkehrsüberwachung), interaktive Dienstleistungsarbeit (Call Center, Reisebüro, Arztpraxis), Konstruktionstätigkeit, Labortätigkeiten, Nachrichtenproduktion.Themen: Computergestützte Arbeitstätigkeiten, soziotechnische Gestaltung, Arbeits- und Gesundheitsschutz, menschengerechte Aufgabengestaltung, Aufgabenanalyseverfahren, organisatorisch-technische Trends (z.B. BPR, CRM, Workflow, Wissensmanagement, integrierte betriebswirtschaftliche Systeme), ausgewählte Software, ergonomische Softwaregestaltung, Softwareevaluation.
Die Studierenden besuchen Betriebe und untersuchen exemplarisch Arbeitsplätze nach vorgegebenen Methoden und Kriterien. Ihre Ergebnisse stellen sie im Kurs zur Diskussion.
Literatur
Rolf, A.: Grundlagen der Organisations- und Wirtschaftsinformatik. Springer, Berlin, 1998
Richenhagen, G., Prümper, J. und Wagner, I.: Handbuch der Bildschirmarbeit. Luchterhand, Neuwied, 1997,
Dunckel, H., Volpert, W., Zölch, M., Kreutner, U., Pleiss, C. und Hennes, K.: Leitfaden zur Kontrastiven Aufgabenanalyse und –gestaltung bei Büro- und Verwaltungstätigkeiten. Das KABA-Verfahren. | |
|
ab 5. Semester, Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch des Kurses 901.01
Informatische Berufsfähigkeit, Arbeitsmarkt für InformatikerInnen, Außenbild der Informatik, Selbstdarstellung der Informatik, Bild des IT-Expertentums in der IT-Werbung, Befragung von Diplom-InformatikerInnen in Betrieben, Diskussion mit Seminargästen aus verschiedenen Berufsfeldern.
Literatur
Reader mit Aufsätzen aus Fachzeitschriften | |
|
im
Zertifikatsstudium /Weiterbildenden Studium Gender Studies/Geschlechterstudien: Diversität, Partizipation und Empowerment
Technik wird häufig hingenommen, wie sie ist, und in ihrer Gestaltung nur selten hinterfragt. Dieses Studienmodul behandelt das Thema Technikgestaltung am Beispiel der Informationstechnik. Es gilt, Technik grundsätzlich als sozial gestaltet und partizipativ gestaltbar zu verstehen. Vor dem Hintergrund der Geschlechterverhältnisse werden Annahmen und Ausschlüsse offengelegt und Möglichkeiten und Wirkungen der Partizipation erläutert. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Begründung der Nutzungsorientierung bei der Technikgestaltung sowie Wechselwirkungen zwischen Gestaltung und Nutzung, Produktion und Konsum.
Die Studierenden bearbeiten eine Reihe von verbundenen Kleinprojekten zum Thema Gestaltung und Nutzung von E-Commerce-Systemen. Es findet ein regelmäßiger Austausch mit dem Parallelmodul “Gender Mainstreaming" statt.
Fortsetzung des im vergangenen Semesters begonnenen Projektes, daher keine Aufnahme neuer TeilnehmerInnen.
| |