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Lehre im WS 1999/2000
| Gechlechterforschung für die Technikgestaltung | 03-851 |
| Corinna Bath |
ECTS: 4 |
| Kurs |
2 SWS |
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Frauen- und Geschlechterforschung hat gezeigt, daß eine Ignoranz bzw.
Ausblendung der Kategorie Geschlecht zu einseitigen Fragestellungen,
Methoden und Ergebnissen, d.h. zu einer verengten Wissenschafts- und
Technikentwicklung führt. Gleichzeitig sind Forschungen, die
Unterschiede zwischen Frauen und Männern in den Vordergrund stellen, in
den Verdacht geraten, die Geschlechterhierarchie wiederherzustellen und
zu stabilisieren. Damit befinden wir uns in einem Spannungsfeld von
bestehenden Differenzen und angestrebter Nichtwirksamkeit von
Geschlecht. Ziel des Seminars wird es sein, dies in die
Gestaltungsperspektive einfließen zu lassen: Wie können wir Technologien
und Software innerhalb ihrer arbeits- und lebensweltlichen Einbettung so
gestalten, dass Geschlechterdifferenz abgebaut und der
Geschlechterhierarchie entgegengewirkt wird? Die Beantwortung dieser
Frage setzt eine differenzierte Analyse voraus. Anhand von
wissenschaftlicher Literatur, eigenen Erfahrungen und Erprobungen werden
wir Beispiele aus der computergestützten Kommunikation mit einem für die
Geschlechterperspektive geschärften Blick untersuchen.
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| Technische und soziale Aspekte elektronischer Kommunikation | 03-854 |
Susanne Maaß Corinna Bath |
ECTS: 4 |
| Seminar |
2 SWS |
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Worin besteht eigentlich zwischenmenschliche Kommunikation? Wie kann sie
technisch unterstützt werden? Die Weiterentwicklung der I+K-Technologie
bringt immer neue Kommunikationsmöglichkeiten und -notwendigkeiten im
privaten wie im beruflichen Bereich mit sich. Was gewinnen wir hinzu
durch die neuen Kommunikationswege und -strukturen? Was geht verloren?
Auf der Basis vielfältiger Studien in diesem Bereich sollen
unterschiedliche Systeme, die damit verbundenen Visionen, Chancen und
Befürchtungen sowie Erfahrungen präsentiert und diskutiert werden.
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| Bildschirmarbeitsplätze: Arbeitsgestaltung, Arbeitsschutz | 03-813 |
| Susanne Maaß |
ECTS: 6 |
| Kurs |
4 SWS |
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Arbeit an Bildschirmgeräten kann sehr unterschiedlich aussehen. Zwischen
gelegentlicher Benutzung, z.B. zur persönlichen Literaturrecherche, und
dauerhafter Überwachung, z.B. beim Lesen eingehender Agenturmeldungen in
einer Nachrichtenredaktion, liegt ein weites Spektrum interessanter bis
monotoner, mehr oder weniger anstrengender Tätigkeiten.
Anwendungssoftware zu schreiben bedeutet, die Arbeit derer, die sie
benutzen, mitzugestalten.
Die Vorlesung soll die Studierenden bekannt machen mit den allgemeinen
Leitvorstellungen guter Arbeitsgestaltung und den noch relativ neuen
rechtlichen Rahmenbedingungen des Arbeitsschutzes sowie den
verschiedenen Akteuren der Gestaltung.
Die geplanten Besuche in Bremer Betrieben sollen konkrete Anschauung von
Bildschirmarbeit liefern.
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| Methoden partizipativer Systementwicklung | 03-853 |
| Susanne Maaß |
ECTS: 4 |
| Seminar |
4 SWS |
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Wenn zuknftige Benutzerinnen und Benutzer an
Systementwicklungsprozessen beteiligt werden, ist die Chance
grer, dass die entstehenden Systeme ihre Zielgruppe
angemessen bei ihrer Arbeit untersttzen. Die Zusammenarbeit von
BenutzerInnen und SystementwicklerInnen ist allerdings nicht immer
erfolgreich: Zwei Erfahrungswelten begegnen einander, in denen
verschiedene Sprachen gesprochen werden und unterschiedliche Werte und
Prioritten gelten. InformatikerInnen mssen lernen,
Brcken zwischen diesen Welten zu bauen.
In unserem Seminar wollen wir verschiedene Methoden der gemeinsamen
Arbeit vorstellen, ausprobieren und reflektieren. Sie eignen sich
jeweils fr unterschiedliche Phasen der Systementwicklung, von
der Anforderungsanalyse bis zur gemeinsamen Software-Evaluation.
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