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Wenn
zukünftige Benutzerinnen und Benutzer an Systementwicklungsprozessen beteiligt
werden, ist die Chance größer, dass die entstehenden Systeme ihre Zielgruppe
angemessen bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Zusammenarbeit von BenutzerInnen
und SystementwicklerInnen ist allerdings nicht immer erfolgreich: Zwei
Erfahrungswelten begegnen einander, in denen verschiedene Sprachen gesprochen
werden und unterschiedliche Werte und Prioritäten gelten. InformatikerInnen
müssen lernen, Brücken zwischen diesen Welten zu bauen.
Der Kurs wird
eine Mischung aus Vorlesung, studentischen Vorträgen und von TeilnehmerInnen
vorbereiteten Sitzungen sein, in denen wir gemeinsam eine Reihe von Methoden
ausprobieren und diskutieren. Die Methoden eignen sich schwerpunktmäßig für die
Anforderungsanalyse und sind daher wichtig für alle, die in Projektgruppen
Software entwickeln.
- Geschichte, Kernpunkte der Partizipation, Rolle von "Representations"
- Ethnographische Methoden zur Anforderungsanalyse
- Interviews im Kontext (Contextual Inquiry)
- Personas
- Szenario-basiertes Design
- Aufgabenanalyse und Design mit Hilfe von Metaphern und "Karten" (CARD)
- Prototyping mit Storyboards
- Prototyping von Benutzungsoberflächen mit PICTIVE
Vertiefungsveranstaltung; als Voraussetzung sehr nützlich: Veranstaltungen
zu Medienergonomie und Softwaretechnik.
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In diesem Seminar werden wir anhand von
Referaten die gesellschaftliche Wirkung und Relevanz von Informations- und
Kommunikationstechnik in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen diskutieren.
Ziel der Veranstaltung ist ein grundlegenedes Verständnis der gesellschaftlichen
Wirkungen und Gestaltungsoptionen der Informations- und Kommunikationstechnik.
In der Diskussion grundlegender Themen sowie ausgewählter Beispiele soll die
Fähigkeit gefördert werden, die individuellen und gesellschaftlichen Wirkungen
des Informationstechnikeinsatzes exemplarisch analysieren und bewerten zu
können.
Art der Durchführung:
Wesentlicher Bestandteil des Seminars
sind zum einen die Referate mit Diskussionen zu spezifischen Themen. Ferner
findet eine semesterbegleitende Projektarbeit in Form betreuten Selbststudiums
statt, mit einer Ergebnispräsentation am Semesterende.
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