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Lehre im Wintersemester 2007/2008
| Partizipative Softwareentwicklung | 03-05-H-801.05 |
| Susanne Maaß |
ECTS: 6 |
| Kurs |
4 SWS |
| Mo von 09:15 - 12:45, erster Termin: 22.10.! | MZH 7260 |
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Wenn zukünftige Benutzerinnen und Benutzer an Systementwicklungsprozessen beteiligt werden, ist die Chance größer, dass die entstehenden Systeme ihre Zielgruppe angemessen bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Zusammenarbeit von BenutzerInnen und SystementwicklerInnen ist allerdings nicht immer erfolgreich: Zwei Erfahrungswelten begegnen einander, in denen verschiedene Sprachen gesprochen werden und unterschiedliche Werte und Prioritäten gelten. InformatikerInnen müssen lernen, Brücken zwischen diesen Welten zu bauen.
Der Kurs wird eine Mischung aus Vorlesung, studentischen Vorträgen und von TeilnehmerInnen vorbereiteten Sitzungen sein, in denen wir gemeinsam eine Reihe von Methoden ausprobieren und diskutieren. Die Methoden eignen sich schwerpunktmäßig für die Anforderungsanalyse und sind daher wichtig für alle, die in Projektgruppen Software entwickeln.
- Geschichte, Kernpunkte der Partizipation, Rolle von "Representations"
- Ethnographische Methoden zur Anforderungsanalyse
- Interviews im Kontext (Contextual Inquiry)
- Aufgabenanalyse und Design mit Hilfe von Metaphern und "Karten" (CARD)
- Personas
- Szenario-basiertes Design
- Papierprototyping mit PICTIVE
- Usability Testing
Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist wegen der praktischen Kleingruppenphasen begrenzt.
Literatur
D. Schuler. A. Namioka (Eds.): Participatory Design. Principles and Practices.Lawrence Erlbaum, Hillsdale, N.J., 1993
Hugh B. Beyer, Karen Holtzblatt: Contextual Design. Defining Customer-Centered Systems. Morgan Kaufmann, San Francisco, 1998
Keld Bodker, Finn Kensing, und Jesper Simonsen:
Participatory IT Design: Designing for Business and Workplace Realities. MIT Press, 2004 Unterlagen
Literaturliste als pdf
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| Berufsbild der Informatik | 03-05-H-803.07 |
| Susanne Maaß |
ECTS: 4 |
| Seminar |
2 SWS |
| Mo von 15:00 - 17:00 | MZH 7260 |
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Können InformatikerInnen eigentlich, was man von ihnen erwartet: „Ach, du bist Informatiker? Mein Drucker spinnt ...“? Oder was können sie sonst? Was macht sie „berufsfähig“? Lernt man in Bremen „das Richtige“?
Was erwartet AbsolventInnen der Informatik im Berufsleben? Wie werden Informatikberufe auf dem Arbeitsmarkt klassifiziert? Welches sind typische Tätigkeiten? Wer ist die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt: IT-Ausbildungen außerhalb der Uni?
Wie wirkt sich die Globalisierung in der New Economy auf die Arbeit in der IT-Branche aus: Outsourcing, Offshoring ...?
An welchen Stellen bekommt man gute Beratung zu Stellenangebot und Jobwahl?
Zu solchen Themen werden Referate auf der Basis von Literatur und eigenen Recherchen gehalten.
Wir machen eine Exkursion zur bekannten Softwareschmiede sd+m in Hamburg, lernen einige ihrer Projekte kennen und sprechen mit MitarbeiterInnen.
Außerdem befragen wir Bremer (bislang meist Diplom-) InformatikerInnen aus verschiedenen Berufsfeldern und diskutieren im Seminar mit ihnen, um aus ihren Erfahrungen und Einschätzungen zu lernen.
Material
Zum Thema "Aktuelle Arbeitsmarktchancen für IT-Fachleute" finden sich unter den drei folgenden Links drei Beiträge aus dem "Informatik Spektrum" (2007), der Zeitschrift der Gesellschaft für Informatik.
Man muss weiter unten die Datei unter FORUM runterladen und dort auf der ersten Seite gucken, wo man darin jeweils den Beitrag von Bernhard Hohn zu "Aktuelle Arbeitsmarktchancen für IT-Fachleute" findet.
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| Design for All
| 03-05-H-801.5e |
| Susanne Maaß |
ECTS: 4 |
| Seminar |
2 SWS |
| Di von 8:00 - 10:00 und 10:00 - 12:00 | MZH 7220 |
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Wie gestaltet man Alltagsgegenstände
so, dass jedermann und jedefrau sie nutzen kann? Von Seifenspendern und
Fahrkartenautomaten über Handies und Videorecorder bis zu
Textverarbeitungsprogrammen und elektronischen Webshops - die Welt ist voller
Herausforderungen für GestalterInnen und NutzerInnen. Die Schwierigkeiten, die
z.B. Körperbehinderte, Kinder oder Touristen in manchen Alltagssituationen
haben, weisen darauf hin, dass bis zum "Design für Alle" noch ein weiter Weg
ist. Im Seminar beschäftigen wir uns mit den Prinzipien "guten Designs" von
Geräten und Software im Hinblick auf ihre Zugänglichkeit und Verständlichkeit
für eine möglichst große Vielfalt von potenziellen
BenutzerInnen.
Material
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| Graduiertenseminar "Sozialorientierte Technikgestaltung" | 03-05-H-803.91 |
| Susanne Maaß |
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| Seminar |
2 SWS |
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Neben der individuellen Beratung von Studierenden, die in der Arbeitsgruppe Frautech Bachelor, Master- und Diplomarbeiten schreiben, trifft sich die Gruppe der Betreuten regelmäßig, um sich über den Stand der geplanten und laufenden Arbeiten auszutauschen. Das Seminar läuft sowohl in der Vorlesungszeit als auch in der veranstaltungsfreien Zeit.
Mindmaps, Gliederungen und Exposes werden vorgestellt und diskutiert, Methoden erläutert und zum Teil in der Gruppe pilotgetestet, erste Ergebnisse werden dargestellt, erste Versionen von Kapiteln gemeinsam gelesen. Je nach Bedarf werden elektronische Literaturrecherche oder Formfragen zum Zitieren ebenso zum Thema gemacht wie der Umgang mit Schreibproblemen. Als gemeinsamer Ort zum Austausch von Dokumenten aller Art dient uns ein Wiki.
Wir bemühen uns jeweils, die diskutierten Einzelfragen und –themen verallgemeinernd auch auf andere Arbeiten zu beziehen, sodass klar wird, dass es sich meist nicht um Einzelfälle, sondern um typische Fragen oder Situationen bei der Bearbeitung von Abschlussarbeiten handelt. So stehen die Studierenden während der Bearbeitung ihres Themas nicht allein, sondern geben sich gegenseitig Ratschläge und lernen voneinander und gemeinsam.
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| BiBer: Beratung in der elektronischen Bibliothek | 03-05-H-902.57 |
| Susanne Maaß, Maike Hecht |
ECTS: 10 |
| Projekt |
4 SWS |
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Projektlaufzeit: WS 2006/2007 – SS 2008
Im Projekt BiBer (Bibliothek und Beratung) werden wir eine Web-Schnittstelle für EndnutzerInnen der E-LIB (electronic library) der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen entwerfen und implementieren. Die E-LIB bietet integrierten Zugang zu heterogenen, verteilten Datenbanken mit Literaturnachweisen als Metadaten, aber auch Zugriff auf Volltexte. Solche Systeme stellen komplexe Anforderungen an die Gestaltung der Suchoberfläche.
Ziel des Projektes ist die Erarbeitung begründeter Vorschläge und Konzepte für die bestmögliche Unterstützung der NutzerInnen bei der Literaturrecherche. Dabei sollen das Fachwissen und die Erfahrungen des Bibliothekspersonals (vorhandene "(Wo)manpower") genutzt und für die elektronische Suche ausgewertet werden.
Wir führen die Anforderungsanalyse vor Ort durch Befragungen und Beobachtungen von MitarbeiterInnen der SuUB und NutzerInnen der E-LIB durch und beteiligen diese mittels Methoden der partizipativen Softwareentwicklung auch kontinuierlich an der Gestaltung der Web-Schnittstelle.
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