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Lehre im Wintersemester 2008/2009
| Berufsbild der Informatik | 03-05-H-803.07 |
| Susanne Maaß |
ECTS: 4 |
| Seminar |
2 SWS |
| Mo, 15:00 - 17:00 | MZH 7260 |
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Können InformatikerInnen eigentlich, was man von ihnen erwartet: „Ach, du bist Informatiker? Mein Drucker spinnt ...“? Oder was können sie sonst? Was macht sie „berufsfähig“? Lernt man in Bremen „das Richtige“?
Was erwartet AbsolventInnen der Informatik im Berufsleben? Wie werden Informatikberufe auf dem Arbeitsmarkt klassifiziert? Welches sind typische Tätigkeiten? Wer ist die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt: IT-Ausbildungen außerhalb der Uni?
Wie wirkt sich die Globalisierung in der New Economy auf die Arbeit in der IT-Branche aus: Outsourcing, Offshoring ...?
An welchen Stellen bekommt man gute Beratung zu Stellenangebot und Jobwahl?
Zu solchen Themen werden Referate auf der Basis von Literatur und eigenen Recherchen gehalten.
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| Seminar "Computergestützte Kommunikation und Kooperation" | 03-05-H-803.05 |
| Susanne Maaß |
ECTS: 4 |
| Seminar |
2 SWS |
| Di, 13.00-15.00 | GW1 B 0100 |
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Voraussetzungen: ab 5. Semester, Besuch des Kurses 800.01
Inhaltliche Lernziele
- Unterscheidung verschiedener Kommunikationssituationen
- Einschätzung der Wirkungen und der Angemessenheit unterschiedlicher Medien und Systeme für Kommunikations- und Kooperationszwecke
Schlüsselkompetenzen
- Fähigkeit zur Erschließung von technischer und sozialwissenschafticher Originalliteratur, eigenständige Recherche in Digitalen Bibliotheken
- Mündliche und schriftliche Präsentation von Inhalten
- Diskussion in Gruppen
Inhalte
Auf der Basis meist techniksoziologischer Studien im Bereich computergestützter Kommunikation und Kooperation werden unterschiedliche Systeme und Konzepte vorgestellt. Die damit verbundenen Visionen, Chancen und Befürchtungen sowie Erfahrungen werden diskutiert: Telefon, e-Mail, mobile Kommunikation, Videokonferenzen, Wikis, virtuelle Gemeinschaften, Information Cities, virtuelle Identitäten, Blogs, Avatare, Vertrauen. In der Veranstaltung selbst wird nach Diskussion eine digitale Plattform zur Materialhaltung und zum Austausch unter den TeilnehmerInnen genutzt.
Literatur
Reader mit Aufsätzen aus Fachzeitschriften und Sammelbänden; zusätzliche Recherche in Digitalen Bibliotheken
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| Graduiertenseminar "Sozialorientierte Technikgestaltung" | 03-05-H-803.91 |
| Susanne Maaß |
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| Seminar |
2 SWS |
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Neben der individuellen Beratung von Studierenden, die in der Arbeitsgruppe Frautech Bachelor, Master- und Diplomarbeiten schreiben, trifft sich die Gruppe der Betreuten regelmäßig, um sich über den Stand der geplanten und laufenden Arbeiten auszutauschen. Das Seminar läuft sowohl in der Vorlesungszeit als auch in der veranstaltungsfreien Zeit.
Mindmaps, Gliederungen und Exposes werden vorgestellt und diskutiert, Methoden erläutert und zum Teil in der Gruppe pilotgetestet, erste Ergebnisse werden dargestellt, erste Versionen von Kapiteln gemeinsam gelesen. Je nach Bedarf werden elektronische Literaturrecherche oder Formfragen zum Zitieren ebenso zum Thema gemacht wie der Umgang mit Schreibproblemen. Als gemeinsamer Ort zum Austausch von Dokumenten aller Art dient uns ein Wiki.
Wir bemühen uns jeweils, die diskutierten Einzelfragen und –themen verallgemeinernd auch auf andere Arbeiten zu beziehen, sodass klar wird, dass es sich meist nicht um Einzelfälle, sondern um typische Fragen oder Situationen bei der Bearbeitung von Abschlussarbeiten handelt. So stehen die Studierenden während der Bearbeitung ihres Themas nicht allein, sondern geben sich gegenseitig Ratschläge und lernen voneinander und gemeinsam.
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| „Dienstleistungsarbeit, (mobile) Technologien und Gender. Welche technische Unterstützung bekommt Frauenarbeit?“ (Projekt A, Bachelor Gender Studies)
| ZGS-08-PA |
| Susanne Maaß, Carola Schirmer |
ECTS: 12 |
| Projekt |
4 SWS |
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Da die Anzahl der TeilnehmerInnen begrenzt ist, steht diese Veranstaltung aller Voraussicht nach nur Studierenden des BA-Nebenfachstudiengangs "Gender Studies" offen.
Technikentwicklung und -gestaltung geschieht auf der Basis eines Verständnisses von Welt. Der abstrahierende Blick, auf dessen Einübung in der Ausbildung von TechnikerInnen besonderes Gewicht gelegt wird, arbeitet auf der Grundlage vorgängig geformter Konzepte und Annahmen. Abstraktion ist damit individuell und gesellschaftlich geprägt, die Wahrnehmung vermeintlich „objektiver Fakten“ ist tatsächlich selektiv und formt das Ergebnis. So wirken sich die Geschlechterverhältnisse letztlich auf die Technikgestaltung aus.
Das Projekt behandelt das Thema Technikgestaltung am Beispiel der Informationstechnik, insbesondere der sog. „mobilen Technologien“, aus der Genderperspektive. Vor dem Hintergrund der Geschlechterverhältnisse soll Annahmen und Ausschlüssen bei der Entwicklung bestehender Software und Geräte zur Unterstützung von Dienstleistungsarbeit nachgegangen werden. Von besonderem Interesse sind Dienstleistungstätigkeiten, die als „typisch weibliche Arbeit“ gelten bzw. vorwiegend von Frauen ausgeübt werden.
Wir wollen uns auf theoretischer Ebene und aus der Sicht der Geschlechterforschung mit Dienstleistungsarbeit befassen und außerdem konkrete Arbeitsprozesse in verschiedenen Dienstleistungsbereichen intensiv erkunden. Es soll z.B. folgenden Fragen nachgegangen werden: Welche Qualifikationen erfordert eine Tätigkeit? Inwieweit ist sie professionalisiert? Welchen gesellschaftlichen Status haben Beschäftigte in diesen Berufen? In welche Richtung laufen Rationalisierung, Automatisierung oder auch Unterstützung in diesen Beschäftigungsbereichen?
Neben dieser Analyse des Bereiches, in dem Technik eingesetzt werden soll, gehört zur Genderforschung in der Informatik auch stets ein konstruktiver Teil: In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Beschäftigten sollen („partizipativ“) neue Ideen und Konzepte für angemessene Arbeitsunterstützung, vorzugsweise durch mobile Technologien, konzipiert werden. Ziel ist die Ausrichtung von Systemen auf eine breite Diversität von BenutzerInnen und Benutzungssituationen.
Im ersten Projektsemester beschäftigen wir uns am Beispiel der Softwareentwicklung mit Leitvorstellungen und Kriterien guter Technikqualität. Es soll deutlich werden, dass mit Hilfe von partizipativen Entwicklungsverfahren eine an den BenutzerInnen und ihren Aufgaben ausgerichtete („sozial-orientierte“) Gestaltung erreicht werden kann. Die bewusste Einbeziehung von Ergebnissen der sozialwissenschaftlichen Genderforschung hilft sowohl bei der Analyse als auch bei der Gestaltung. Ein besonderes Augenmerk soll auf den Einsatz von mobilen Technologien gelegt werden. Die Studierenden übernehmen Referate.
Im zweiten Projektsemester sollen die Studierenden in Gruppen von zwei bis drei Personen ein selbst gewähltes Fallbeispiel wie oben skizziert bearbeiten. Mögliche Bereiche sind z.B. Call-Center, Reisebüros, Altenpflege, stationäre Krankenpflege, Verkaufsarbeit, Ernährungsberatung. Das wöchentliche Projektplenum dient der Diskussion von Planung, Vorgehen, Ergebnissen, Problemen und gemeinsamen Fragestellungen. Über das Fallbeispiel ist als Leistungsnachweis eine Hausarbeit anzufertigen und eine mündliche Präsentation zu geben.
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