Protokoll vom 1.Plenum am 16.10.98:

anwesende Veranstalter: 4 von 4
anwesende Teilnehmer : 11 von 11

Tagesordnung:

1. Vorstellung der Veranstalter und Teilnehmer
2. Vorstellung der Form der Projektarbeit
3. Organisatorisches - Wahl des Protokollanten
- Wahl des Organisationsteams
- Wahl der WWW-Gruppe
- Vorbereitung des ersten Klausurtreffens
4. Begleitveranstaltungen
5. Inhalt und Ziele

Zu Beginn des Plenums erfolgte eine kurze Vorstellung der anwesenden Veranstalter und Teilnehmer. Jeder stellte sich mit Namen und einem kurzen Überblick über den Grund seiner Projektwahl vor.

Danach wurde von den Veranstaltern die Form der Projektarbeit erläutert:
Die Teilnehmer sollen lernen ein längerfristiges Projekt zu planen, zu organisieren, zu leiten und durchzuführen. Hierzu gehört auch das Beschreiben, bzw. Protokollieren der Projektarbeit. Die Veranstalter des Projektes sollten insoweit möglich nur eine beratende Funktion ausführen müssen, damit die Teilnehmer das selbständige Arbeiten an einem größeren Projekt erlernen.

Gunnar Spies übernahm das Protokollieren des ersten Plenums. Bevor die weiteren Aufgaben an die Teilnehmer verteilt wurden, stellten die Veranstalter die Begleitveranstaltungen zum Projekt ROSES vor.
Die Pflichtveranstaltungen im WS 98/99 sind hierfür kognitive Robotik, korrekte Software durch formale Methoden und das Projektplenum. Das Seminar Safety Critical Systems ist eine angeratene Veranstaltung.
In den weiteren Semestern sind dann jeweils das Projektplenum und das Arbeitsvorhaben Pflichtveranstaltungen.

Darauf folgte die Wahl des Organisationsteams und der WWW-Gruppe. Diese Funktionen werden bis zum Ende des betreffenden Semesters von den gleichen Personen ausgeübt. Am Anfang des nächsten Semesters übernehmen dann andere, noch nicht in diesem Bereich tätig gewesenen Teilnehmer diese Funktionen.
Christian Drücker, Malte Vahlenkamp und Hans-Georg Weland bilden das Organisationsteam für das WS 98/99. Die Funktion der WWW-Gruppe übernehmen zunächst Rainer Hauschild, Sven Rozyczka und Gunnar Spies.
Das Organisationsteam hat die Aufgabe, Treffen vorzubereiten, Arbeitsabläufe zu organisieren, z.B. die zeitige Abgabe des Protokolles, und Teilnehmer und Veranstalter bei gegebenem Anlaß zu verständigen.
Die Aufgabe der WWW-Gruppe besteht darin, eine Webpage für das Projekt Roses zu erstellen, mit der das Projekt zum einen vorgestellt wird, die zum anderen aber auch dazu dient Informationen für die Teilnehmer und Veranstalter zur Verfügung zu stellen. Die Protokolle werden z.B. in der Webpage veröffentlicht. Zu diesem Zweck soll eine öffentliche und eine nur den Projektmitgliedern zugängliche Seite erstellt werden.

Im Anschluß an die Wahl der WWW-Gruppe folgte die Vorbereitung des ersten Klausurtreffens. Das Klausurtreffen dient dazu, in aller Ruhe den Fortschritt der Projektarbeit voranzutreiben. Hierfür ziehen sich alle Veranstalter und Teilnehmer des Projektes geschlossen für ein oder zwei Tage zurück. Die Planung und Organisation dieses Treffens wird von dem Organisationsteam übernommen.
Das erste Klausurtreffen soll dem gegenseitigen Kennenlernen der Projektmitglieder und der Zielfindung des Projektes dienen. Es wird am 13.11.98 um 9 Uhr c.t. voraussichtlich im Raum 8090 stattfinden und aller Wahrscheinlichkeit nach bis ca. 18 Uhr dauern.

Zum Schluß wurde noch der Projektinhalt und die möglichen bzw. angestrebten Ziele des Projekt ROSES näher ausgeführt.
Eine Benutzerbefragung wäre sehr sinnvoll, um zu erfahren, welchen Anwendungsbereich unser Produkt hat. Welcher Gruppe würde geholfen werden? Es gibt hier unterschiedliche Behinderungsarten, bei denen die Arbeit unseres Rollstuhles gefragt sein könnte: Personen, die nur nach vorne schauen können, also nicht wissen, was hinter ihnen ist, Personen, die schnell ermüden oder spastische Anfälle bekommen und Personen, die nur noch die grobe Fahrtrichtung angeben können.
Zudem ist eine Zusammenarbeit mit anderen an ähnlichen Projekten tätigen Arbeitsgruppen möglich, um Wissen und Erfahrungen austauschen zu können.
Außerdem müßte man sich umsehen, was bereits auf den Markt gebracht wurde. Eventuell lassen sich einige bereits bestehende Produkte, wie z.B. Sicare Pilot (Hersteller evosoft) oder watch dog, in das Rollstuhlsystem einbinden.

Das erste Plenum wurde hiermit beendet.





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