Protokoll Nr. 19 vom 30.4.99
Protokollant: Paul Ziemann
| Teilnehmer: 9 | Anzahl der Ergebnisse: 6 | Veranstaltungsort: 6240 |
| entschuldigt gefehlt: | 1 |
| unentschuldigt gefehlt: | 1 |
| Betreuer/Gäste: | 4 |
Begrüßung
Tja.
Paul Zachos anmeckern
Dieser Punkt bezieht sich auf Pauls Protokolle, die immer noch auf sich
warten lassen. Das Gemecker mußte aufgrund der Tücken des öffentlichen
Nahverkehrs zwar zeitlich etwas nach hinten verlegt werden, wurde aber
noch vollzogen.
Messebericht
Markus und Thomas berichten von der Hannover-Messe:
- Die Lehrerin einer Behinderten-Schule hält den Rollstuhl aufgrund
des Sensorenrings für Spasstiker für untauglich. Dieser sei hierfür
nicht robust genug.
- Sie haben einen Industriedesigner/Maschinenbauingenieur
kennengelernt, mit dem sich weiterer Kontakt als vorteilhaft
herausstellen könnte.
- Die auf der Messe vorgestellten Sensoren sind für unsere Zwecke
untauglich, da sie für den stationären Einsatz gedacht sind und
Kenntnis über das gemessene Material voraussetzen.
- Der Roboter Phönix aus Kaiserslautern arbeitet, wie wir es
auch vorhaben, mit einem Laserscanner. Außerdem läuft er unter QNX,
so daß auch hier eine Kontaktaufnahme sinnvoll wäre (Treiber unter
QNX). Die Ultraschallsensoren von Phönix sind noch
schlechter als unsere, dafür sorgt er mit seinen durch
Aktivlautsprechern ausgestoßenen Schreien für gute Laune.
- Der N3-Moderator hat sich bei der AOK erkundigt, ob diese
Behinderten unseren Rollstuhl finanzieren würde. Das Problem ist
hier, daß Schwerbehinderte einen Anspruch auf eine Pflegeperson
haben und somit eigentlich keines autonomen Rollstuhls mehr
bedürfen.
- Das BIAS (Bremer Institut für Strahlentechnik) war ebenfalls auf
der Messe zugegen. Es arbeitet daran, Unebenkeiten im Boden dadurch
zu erkennen, daß strukturiertes Licht auf den Boden geworfen wird
und dessen veränderte Struktur analysiert wird. Wir sollten mit den
entsprechenden Personen eventuell einmal einen Termin vereinibaren.
Im Anschluß an diesen Bericht sehen wir uns die etwa 7-mitütige
Präsentation an, die an unserem Stand auf der Messe gelaufen ist, und
den Bericht über Rolland, der auf N3 lief und nun in digitalisierter
Form vorliegt.
Berichte der Gruppen
- Die Gruppe Wegplanung hat SimRobot auf dem zweiten
Projektrechner installiert und arbeitet weiter an ihrem
eigenen Controller.
- Die Gruppe Außennavigation hat in dieser Woche nichts
gemacht.
- Die Gruppe Selbstlokalisation arbeitet an einer globalen
internen Karte, ist sich aber noch im Unklaren, wo genau diese in
das Programm eingebunden werden muß.
Projektkritik
Es wird von studentischer Seite vorgeschlagen, das wöchentliche Plenum
auf ca. eine Stunde zu reduzieren und die restliche Zeit zusammen mit
den Betreuern im Projektraum zu verbringen, wo dann praktische Fragen
gestellt weren können. Da die Rolland-Sourcen jegliche Kommentierung
vermissen läßt, sind manche Gruppen bei ihrer Arbeit auf die
Anwesenheit der Betreuer angewiesen.
Sonstiges
- Der Klausurtag am 4. Juni wird auf 9 Uhr s.t. vorverlegt, da BKB
wegen der Berufungskommission ab 13.15 Uhr keine Zeit mehr hat.
- Der Laserscanner ist da. Allerdings ist er anders als angepriesen
bei einem Öffnungswinkel vonn 180 Grad lediglich zu einer Auflösung
von 1/2 Grad fähig. Für eine Auflösung von 1/4 Grad muß man den
Öffnungswinkel auf 100 Grad einschränken. Wo genau der Scanner am
Rollstuhl angebracht werden soll, ist noch unklar.
- Der Watch-Dog ist jetzt in Rolland inegriert. Er kann mittels eines
Kippschalters an der Vorderseite des Rollstuhls aktiviert werden
(schwarz=an, rot=aus). Will man den Rollstuhl aufladen, muß der
Schalter auf rot gekippt werden. Der Watch-Dog erkennt
Fehlfunktionen des Rechners und reagiert mit sofortigem Stop. Auf
der Klausurtagung wird ausführlich vom Watch-Dog und der neuen
Software berichtet werden.
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