Protokoll des SAUS-Projektplenums
vom 2. Februar 1995

Mit leichter Verspätung besprechen wir, zunächst studentenintern, daß wir in der kommenden Woche die neue Organisationsgruppe wählen und Kaffee und Kuchen mitbringen wollen. Ferner soll ein abendliches Treffen in den Ferien arrangiert werden.
Um 15.30 Uhr kann dann endlich der anstehende Vortrag zum Thema "Fledermäuse" von Jörg Kollmann, Andree Mädl und Henning Tietgens beginnen. Zunä berichtet Andree allgemein über Fledermäuse und erklärt den Unterschied zwischen Mega- und Mikrochiroptera. Was dann folgt ist zirkusreif: eine multimediale Demonstration des Zusammenhangs zwischen Atmung und Lautaussendung. Außerdem geht Andree noch auf die Ortungslaute der Fledermäuse ein.
Im folgenden Vortragsteil spricht Henning über die Lauterzeugung, die Echoortung und verschiedene Experimente, die mit den Tieren durchgeführt wurden, um deren Verhalten zu verstehen.
Jörg erklärt im folgenden die Ortungsmethoden und den Aufbau der Ohren der Fledermäuse. Nachdem Andree dann noch auf die Entfernungsmessung, Henning auf die Richtungsortung und Jörg auf die Bewegungserkennung näher eingegangen sind, ist allen klar, über welch ausgefeiltes Echolotsystem die Flederma&use verfügen.
In einer abschließenden kleinen Diskussion berichten die drei Vortragenden von den Schwierigkeiten, die sie mit biologischen Fachbegriffen beim Ausarbeiten des Referats gehabt haben.
Anschließend weist BKB auf die beiden Termine des Informatik-Kolloquiums am 6. Februar um 13.00 Uhr ("Gestalterkennung bei Grafikoberflächen") und am 8. Februar um 17.00 Uhr ("Artificial Life") hin.
Auf meine Frage hin melden sich vier Kandidaten als Interessenten für eine Prüfung im Rahmen der Konnetionismus-Vorlesung von Christoph Klauck.
Kurz vor Toresschluß bringt Michael noch die geplante Reise nach Manchester zu Ulrich Nehmzow ins Gespräch. Er beklagt, daß der angepeilte Termin Anfang April recht kurzfristig ist. BKB streicht daraufhin die Kostenerstattung der Studiengebühr seitens der Universität Manchester heraus, gesteht allerdings die terminlichen Schwierigkeiten zu. Die Diskussion im Plenum ergibt, daß eine Umlegung des Termins oder eine Fahrt der Stipendiaten anzudenken ist.
Um 17.00 ist Schluß im Bus.
Axel Lankenau