Protokoll vom 17. November 1994

Anwesende

Anwesend waren eine erhebliche Menge Studenten, allerdings nicht mehr so viele wie an den vorangegangenen Terminen. Ebenfalls war der Protokollant dieser Zeilen anwesend, der aber getrost zu der Menge der Studenten gerechnet werden kann. Desweiteren erschienen Mitglieder des Gradiuiertenkollegs (Wie schreibt man das?) und Prof. Dr. Bernd Krieg-Brückner, der im folgendem mit BKB abgekürzt wird.

Verlauf

Zuerst wurde die Diskussion von der Organisationsgruppe auf die geplante Klausurtagung gelenkt. Generell wurde noch einmal Abgestimmt, ob der Termin auf den Tagen Mittwoch/Donnerstag oder Donnerstag/Freitag fallen sollte. Fast alle Anwesenden waren für Mittwoch/Donnerstag. Die Organisationsgruppe trug mögliche Termine, Jugendherbergen und deren entsprechenden Preise vor. Zur Auswahl standen:
  • Worpswede am 7./8. oder 21./22. Dezember
  • Syke am 7./8. oder 14./15. Dezember
  • Rotenburg am 7./8. oder 14./15. Dezember
  • Aufgrund terminlicher Zwänge seitens BKB entschied man sich für die Jugendherberge in Worpswede für den Zeitraum vom 7. bis zum 8. Dezember 1994. Die Hin- und Rückfahrt sollen die Teilnehmer selber organisieren. Hier wurde die grundlegenden Möglichkeiten angesprochen entweder in kleinen Gruppen mit vorhandenen Autos oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Zielort zu fahren. Der Vorteil öffentlicher Verkehrsmittel ist wahrscheinlich, dass diese in den VBN-Tarif fallen und damit keine weiteren Fahrtkosten entstehen würden. Weiterhind wurde vereinbart sich am 7. Dezember um 9:30 Uhr vor der Jugendherberge zu treffen. Dadurch ergeben sich folgende Kosten:
  • 2 mal Mittagessen
  • 1 mal Abendessen
  • 1 mal Übernachtung
  • 1 mal Frühstück
  • Die Gesamtkosten wurden sofort von der Organisationsgruppe berechnet und diese belaufen sich damit auf DM 38,70 plus Fahrtkosten.

    Nachdem dies geklärt war, bot Patrick Steiner (Mitglied der Organisationgruppe) an, am Montag den 21. November einen kleinen Einführungskurs in Mosaic bzw. htmlDokumente zu geben, damit jeder ProjektteilnehmerIn eine eigene Home-Page einrichten kann, welche wiederum in das Projekt-Dokument (welches natürlich auch in htmlFormat ist) eingebunden werden sollen. Da aber an diesem Tag bereits andere Termine bzw. Vorlesungen für die Teilnehmer des SAUS-Projektes angesetzt sind, wurde dieses bis auf weiteres verschoben.

    Michael (Hauptmitglied und (so wie mein Eindruck war) Sprecher der Organisationsgruppe) sprach die Problematik an, die jeder Projektteilnehmer fühlte: Ratlosigkeit, was machen wir hier eigentlich, was mache ICH dabei eigntlich, ich habe gar keinen Plan, was wir hier tun sollen..... Michael versuchte dabei zu vermitteln, dass jeder das tun kann, was er möchte, solange es nur irgendwie mit der Thematik des Projektes zu tun hat. Dabei sprach er ein paar Möglichkeiten an:

  • Spielen und probieren mit Fischertechnik
  • Bildverarbeitung (in den vorangegangenen Terminen wurde entsprechende Software vorgestellt)
  • Simulationen (auch hier wurden bereits Programme vorgestellt)
  • Hier ergriff Andreas das Wort (gehört irgendwie zu diesem Kolleg) und sagte, dass er sich überlegt hätte, es würde sehr hilfreich seien, wenn jeder Projektteilnehmer zu einem bestimmten Thema einen Vortrag halten würde. So könnten alle etwas zu unserer Thematik dazu lernen und beitragen. Folgende Themen schlug er vor:

    Vorträge von SAUSlern

  • Really usefull Robots
  • Subsumtion Architecture
  • Sensoren
  • Sensordatenverarbeitung
  • Weltmodellierung
  • Autonome-Mobile-Roboter Projekte
  • Video Vortrag
  • Navigation
  • Ultraschall-Sensorik in Fledermäusen
  • Es wurden die Themen vergeben und bei einigen wurde bereits abgesprochen zu welchem Terminen sie vorgetragen werden sollen.

    Von BKB wurde aufgrund der oben genannten Planlosigkeit der Studenten angeregt, dass man sich zur Mitarbeit in einer der (noch nicht existierenden) Arbeitsgruppen entschliessen sollte. Diese möglichen Arbeitsgruppen wurden beim ersten Treffen allen Studenten in Form einer Liste bereits ausgeteilt. Dabei entschieden sich fast alle Studenten für eine Arbeitsgruppe:

     _Arbeitsgruppe_________________________||___Studenten_____
      CAN-BUS und Rollstuhl-Hardware        ||          11
      Weltsimulatoren                       ||           5
      Biologische Systeme                   ||           2
      Neuronale Netze                       ||           5
      Bildverarbeitung                      ||           2
    
    Die einzelnen Arbeitsgruppen vereinbarten gleich Termine, an denen sie sich treffen wollten.

    Als krönenden Abschluss des Treffens trug Carsten Sommer erste Erfahrungen mit den Ultraschallsensoren vor. Er stellte fest, dass die in der Anleitung angebenen Parameter für die serielle Schnittestelle nicht stimmten. Ausserdem war es ihm nur möglich mit einem Sensor Versuche zu machen, da es ihm nicht möglich war den zweiten anzulöten. Seine Versuchsreihen zeigten, dass dieser eine Sensor bis zu einer Entfernung von drei Metern die Entfernung bis zum nächsten Objekt auf einen Zentimeter exakt bestimmen kann, egal aus welchen Material das Objekt besteht.


    Andree Mädl