Datum: 31. Mai 1996
- TOP:Aufruf zur Protokollintegration
Thomas S. beklagt das Fehlen von einigen Protokollen der
letzten Treffen in den WWW-Seiten des Projektes. Dieser Mißstand soll
so schnell wie möglich beseitigt werden!
- TOP:Neue Framegrabberkarte
Thomas R. bringt einen großen Pappkarton mit, in dem sich
die neu angeschaffte Framegrabberkarte befindet. Obwohl sie sich
problemlos in das bestehende Windows95 - System integrieren läßt, war
ihr bislang leider kein Bild zu entlocken. Thomas hofft aber, dieses
Problem demnächst lösen zu können.
- TOP:Stand des Projektes
Zentraler Diskussionspunkt des Treffens ist im Hinblick auf
die bevorstehende Projektvorstellung am 28. Juni der aktuelle Stand
der einzelnen Gruppen und der Fortschritt der Integration:
- Ein CAN-Bus-Knoten ist defekt, wobei unklar ist,
wann und warum er kaputt gegangen ist. Falls jemand weiß, was das
Problem sein könnte, so möchte er sich bitte (auch anonym) bei Michael
melden und den Grund mitteilen, damit weitere Ausfälle aus dem
gleichen Grund vermieden werden können. BKB weißt daruf hin, daß es
unbedingt notwendig ist, auch bei derartigen Ausfällen ein
funktionsfähiges System ohne größeren Aufwand zusammenstellen zu
können; es sollen für solche Ausfälle nach Möglichkeit Knoten in
Reserve vorhanden sein. Leider sind die aktuellen Knoten nicht zu den
alten kompatibel, so daß jedesmal kleinere Lötarbeiten notwendig
sind, um sie benutzen zu können. Um in Zukunft vier Knoten der
gleichen Art zur Verfügung zu haben, schlägt Michael vor, gleich zwei
der benötigten Mikrocontroller zu bestellen. Dieser Vorschlag findet
die Zustimmung von BKB und Andreas übernimmt die Bestellung.
- Norbert und Tilman sind bei der Implementierung des
Sensorschilds durch den defekten Knoten aufgehalten worden. Für die
vorderen Sensoren existiert bereits eine funktionierende Variante.
- Patrick berichtete, daß die Kommunikation und der
zentrale Server prinzipiell fertig sind, es besteht lediglich noch das
Problem, daß Bytes nicht so ankommen, wie sie abgesendet wurden. Der
Fehler soll in Zusammenarbeit mit Thomas R. so schnell wie möglich
behoben werden. Patrick will regelmäßig in dem Verzeichnis
/home/saus/prg/src/dos/comm die aktuelle Version
einspielen, wobei in einer Datei changes die jeweiligen
Veränderungen und der aktuelle Stand nachgelesen werden können.
- Thomas R. will die von ihm festgelegten
Bezeichnungen für die Sensoren etc. für die Kommunikation in die
SAUS-Homepage integrieren, er hat aber bislang leider keine
Schreibrechte.
- Henning berichtet, daß sie das Suchen von Landmarken
über die SausWorld in die Positionsbestimmung integriert
haben. Weiterhin haben sie für nächtliche Testzwecke im Robotiklabor
Leuchtstoffröhren organisiert, was aber zu keiner Verbesserung des
Verhaltens geführt hat. Die Ergebnisse sind umso schlechter, je
schräger die Kamera zu den Landmarken steht. Bei drei Metern
Entfernung ergab sich ein Positionsbestimmungsfehler bis zu einem
halben Meter. Thomas bemerkt, daß eine Verbesserung möglich ist, falls
jeweils die am weitesten auseinanderliegenden Landmarken verwendet
werden. Ferner weist Henning darauf hin, daß sie die Tapete und die
Tische benötigen, um die Positionen der Landmarken festzulegen. Da die
Beleuchtung in dem Vorführungsraum MZH 1380 ebenfalls schlecht ist,
schlägt BKB vor, 4 Halogenlampen mit Stativ zu kaufen, wobei das
Geld eventuell hinterher erstattet werden kann (also vorher
fragen!). Claas hat sich bereiterklärt, den Kauf zu organisieren.
- Jörg Z. berichtet, daß das Modul zum
"Türdurchfahren" noch nicht fertig ist, zumal auch gerade
erst vor einer Woche begonnen wurde. Es sollen die Regeln aus den
Analogneuronen, mit denen Andreas experimentiert, abgeleitet werden
und nichtlernend in einer Routine kodiert werden.
- Thorsten hat bislang noch keine Tapete gekauft, da
die optimale Farbe nicht im Handel zu bekommen ist und momentan nur
sicher ist, daß es sich um Rauhfasertapete handeln soll. BKB schlägt
vor, eine alte Tapete zu nehmen und diese zu bemalen, was aber
keinesfalls im Robotiklabor geschehen soll!
- Die Navigationsgruppen können momentan die neue
Schnittstelle und damit den realen Rollstuhl noch nicht benutzen und
experimentieren deshalb auch weiterhin in der Simulation. BKB schlägt
vor, das die "wartenden" Navigationsleute sich an der
Schnittstellenimplementierung beteiligen könnten, woraufhin Patrick
darauf hinweist, daß es vermutlich länger dauern würde, jemanden
zusätzlich einzuarbeiten, als den Fehler zu finden und die
Implementierung abzuschließen. Die Navigationsgruppen
protestieren ebenfalls, da sie, im Gegensatz zu BKB's Vermutung,
mehr als genug mit Vorbereitungsaufgaben für die bevorstehende
Integration zu tun haben:
- Axel berichtet, daß PartiGame an die Realität
angepaßt wird, indem berücksichtigt wird, daß Lenkwinkeländerungen nur
langsam stattfinden. Daraus haben sich viele neue Probleme ergeben, so
daß die Zielzelle nicht mehr erreicht wird. Außerdem ist der Einbau
von Ungenauigkeiten bei der Ansteuerung des Rollstuhls geplant.
- Jan hat die Benutzung von Sensoren zum Aufbau und
dynamsichen Änderung der Karte in seinen Ansatz integriert. In der
Simulation kommt er mit zwei Sensoren an der Vorderseite aus, um
Hindernisse zu erkennen, ihnen auszuweichen und trotzdem zum Ziel zu
gelangen.
- Dominik berichtet, daß wegen der fehlenden
Seitensensoren mit dem Ansatz von Lin keine Wandverfolgung möglich
ist, so daß mit neuen Grundverhalten experimentiert wird, mit denen
sich besser in den gegebenen Räumen navigieren läßt. Bei der
Gelegenheit weißt Thomas R. darauf hin, daß die Sensoren am Rollstuhl
inzwischen anders angebracht wurden, so daß nun pro Seite wenigstens
ein US-Sensor zur Verfügung steht.
- Claas hat die Flußfelder-Software vom Pentium auf
den Rollstuhl gebracht und viel damit getestet.
- Arend will mit der neuen Framegrabberkarte
experimentieren und erhofft sich dadurch eine deutliche
Geschwindigkeitssteigerung der verwendeten Algortihmen.
- Norbert und Tilman erklären sich bereit, die
Simulation an die Sensorik des realen Rollstuhls anzupassen.
- Insgesamt ist es wichtig, daß alle mitbekommen, wenn
der Server funktionsfähig ist. Patrick und Thomas werden deshalb eine
Mail an alle verschicken, wenn es soweit ist.
- TOP:Projektvorstellungsorganisation
Dominik berichtet, daß unser Präsentationstermin
voraussichtlich 13:00 Uhr (s.t.) sein wird. Die Frage nach Raum 1380
ist noch nicht vollständig geklärt; der Raum ist den ganzen Tag von
Jürgen Friedrichs reserviert, der ihn aber wahrscheinlich freigeben
wird. Frieder will sich um dieses Problem kümmern. Anschließend ruft
Dominik noch einmal alle dazu auf, sich gedanken darüber zu machen,
was und in welcher Weise am 28. Juni vorgestellt werden soll. Zur
Ideenfindung soll ein Treffen in gemütlicher Runde (bei einem Bier
o.ä.) veranstaltet werden (welches anschließend auf den 4. Juni, 18:00
im Unikum gelegt wird - Es wird um zahlreiches Erscheinen
gebeten!!). Dominik, Axel und Oliver erklären sich bereit,
sich auch weiterhin um die Inhalte und die Organisation der
Projektvorstellung zu kümmern. Schließlich stellt Dominik die Bitte,
daß irgendjemand die "Glocke" und/oder den
"Zauberlehrling" mitbringen möchte, was Tilman spontan
übernimmt.