Nachbarschaftsportal zu Wohnumwelt und Wohlbefinden im Quartier: Partizipative Technikentwicklung für und mit ältere/n Menschen
SoSe 2015

Susanne Maaß , Carola Schirmer , (beide Informatik/FB3), sowie Gabriele Bolte und Ulrike Lahn (beide Gesundheitswissenschaften/FB11)

Teilhabe und Mitgestaltung werden häufig für ein gutes gesellschaftliches Miteinander gefordert, aber kaum jemand weiß genau, wie dies im Alltag und in der Wissenschaftspraxis umzusetzen ist.  In unserem Projektseminar wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, wie in einem wichtigen Lebensbereich, der uns alle betrifft, Mitgestalten möglich sein kann: Es geht um die Wohnumwelt, Nachbarschaft und Möglichkeiten der nachbarschaftlichen Vernetzung über Online-Plattformen zur und zum Aktiv-werden. Dabei richten wir die Perspektive insbesondere auf ältere Menschen, also auf eine Gruppe von Menschen, die vermeintlich nicht mehr so aktiv oder in der Lage sind, ihr Lebensumfeld mitzugestalten. Dabei soll die Vielfalt Älterer berücksichtigt werden und damit auch die unterschiedlichen Bedürfnisse an ihr Quartier und was sie benötigen, um sich wohlzufühlen, in Kontakt zu gehen, (wieder) aktiv am Leben teilzunehmen.

Im Mittelpunkt des Projektseminares steht zunächst die Feldforschung mit älteren Menschen im Quartier. Ihre  Bedürfnisse und Interessen sollen in die Gestaltung eines Online-Nachbarschaftsportals einfließen. In interdisziplinären Forschungsteams erproben wir dabei verschiedene qualitative methodische Zugänge aus der partizipativen und nutzerorientierten Technikentwicklung.

Mit unserem interdisziplinären Projektseminar, das eingebunden ist in aktuelle Forschungsprojekte der Veranstalterinnen,  wollen wir Studierenden eine spannende Verbindung zwischen verschiedenen Forschungsdisziplinen aufzeigen – von Zugängen aus der Informatik, Gesundheitswissenschaften und der Stadt- und Regionalentwicklung. Dabei sollen Einblicke in den Forschungsalltag möglich werden.

Studien- und Prüfungsleistungen:
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende der Gesundheitswissenschaften, Informatik, Stadt- und Regionalplanung und gehört zum allgemeinen General Studies-Angebot der Universität Bremen.

Notwendig ist in jedem Fall eine semesterbegleitende Zusammenarbeit in interdisziplinären studentischen Forschungsteams.

Leistungsnachweise ergeben sich im Kontext des jeweiligen Studienfachs und nach Absprache. Benotung setzt eine schriftliche Ausarbeitung zur Feldforschung und ihren Ergebnissen voraus.

Mündliche Prüfungen sind nicht möglich.

Vorabinfos:
Vorabinfos können bei Prof. Dr. Susanne Maaß unter der E-Mail maass@informatik.uni-bremen.de erfragt werden.

03-ME-899.99c
Seminarsprache: Deutsch


Projektseminar, Profil: DMI
4 SWS, ECTS: 6

SoSe 2015
ab 13.04.15

Mo., 14 - 18 Uhr
MZH 8090

Stud.IP

Graduiertenseminar Sozialorientierte Softwaregestaltung
SoSe 15

Susanne Maaß

Neben der individuellen Beratung von Studierenden, die in der Arbeitsgruppe SoteG Bachelor, Master- und Diplomarbeiten schreiben, trifft sich die Gruppe der AbschlussarbeiterInnen regelmäßig, um sich über den Stand ihrer geplanten und laufenden Arbeiten auszutauschen. Das Seminar läuft sowohl in der Vorlesungszeit als auch in der veranstaltungsfreien Zeit.

03-05-H-803.91



2 SWS

SoSe 2015
Zeit: nach Vereinbarung

Computergestützte Arbeitsprozesse
SoSe 2015

Susanne Maaß

Eine von zwei Alternativen im Modul "Softwareentwicklung und Arbeitsgestaltung"

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Analyse der Arbeitssituation von Beschäftigten, die eingebunden in eine organisatorisch-technische Struktur ihre Aufgaben erledigen und dabei Software verwenden (soziotechnisches System). Ausgehend von arbeitspsychologischen Leitvorstellungen guter Arbeitsgestaltung werden ihre Aufgaben im Detail betrachtet und die unterstützende Software auf ihre Eigenschaften und Wirkungen untersucht (u.a. Aufgabenangemessenheit, Benutzbarkeit). 

Es wird eine möglichst große Vielfalt computergestützter Arbeitsprozesse in verschiedenen Branchen behandelt, von Verwaltungsarbeit über Prozesssteuerung (Produktion) und interaktive Dienstleistungsarbeit (Call Center), bis zu Labortätigkeiten oder Nachrichtenproduktion. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit den Bedingungen mobiler Arbeit, wie sie z.B. im Bereich der IT vielfach anzutreffen ist. Hier sind zusätzlich zur „guten Arbeitsgestaltung“ Aspekte der „Work-Life Balance“ zu betrachten.

Die Studierenden besuchen Betriebe und untersuchen exemplarisch Arbeitsplätze nach vorgegebenen Methoden und Kriterien. 

Leistungsnachweis durch Ausarbeitung oder mündliche Prüfung.

 

03-MB-801.04/1


Kurs, Profil: DMI
4 SWS, ECTS: 6

SoSe 2015

Do., 12 - 16 Uhr
MZH 1110

Stud.IP