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Research Group Theoretical Computer Science
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Lehrveranstaltung im Sommersemester 2007
Formale Sprachen: DNA ComputingKurs im Informatik-Hauptstudium(VAK 03-05-H-603.01, 4 SWS, ECTS: 6)Die Silizium-Technologie ist nahezu ausgereizt, wenn es um weitere Beschleunigung der Rechengeschwindigkeit und Miniaturisierung von Prozessoren und Datenspeichern geht. Als zukünftige Alternative bietet sich der "Computer im Reagenzglas" an, bei dem Berechnungen als chemische Reaktionen ablaufen sollen. Als geeigneter molekularer Träger für diese Grundidee gilt die DNA, da ihre chemischen Reaktionen nicht nur wie bei anderen Molekülen mit massiver Parallelität ablaufen, sondern die Rekombination eindeutig festgelegt ist, so dass Kopieren schnell geht und viel Suchaufwand entfällt. In der Lehrveranstaltung DNA Computing, die auf dem gleichnamigen Buch von Paun, Rozenberg und Salomaa (Springer 1998) beruht, werden die theoretischen Grundlagen dieser potentiellen neuen Rechnertechnologie erarbeitet. Der Gegenstand der Lehrveranstaltungen ist neben einer Einführung in die Grundelemente der Gentechnik eine moderne, allerdings nicht ganz einfache Variante der Theorie formaler Sprachen. [Modulbereich Theorie] Kategorie: V; Voraussetzungen: Inhalte von 601.01 und 601.02
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