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4.9 Elementarmethode "Data Navigation Modelling" (DNAV)  

  4.9 Elementary Method "Data Navigation Modeling" (DNAV)

Inhalt  
  • 1 Identifikation/Definition der Methode
  • 2 Kurzcharakteristik der Methode
  • 3 Grenzen des Methodeneinsatzes
  • 4 Detaillierung der Methodenzuordnung
  • 5 Schnittstellen
  • 6 Weiterführende Literatur
  • 7 Funktionale Werkzeuganforderungen
  • 1 Identifikation/Definition der Methode

    /Martin, 1987/ chap.12

    2 Kurzcharakteristik der Methode

    Ziel und Zweck

    Die Methode Data Navigation Modelling (DNAV)) dient zusammen mit der logischen Datenbank-Modellierung (DB-Modellierung) dazu, aus einem Entity-Relationship-Modell (E/R-Modell) eine Datenbank-Managementsystem(DBMS)-orientierte Datenstruktur zu erstellen (siehe Methode LOGM). Insbesondere für die Erstellung leistungsfähiger hierarchischer und netzwerkartiger Datenbankstrukturen ist Data Navigation Modelling unerläßlich.

    Darstellungsmittel

    Die Ergebnisse des Data Navigation Modelling werden mit Datennavigationsdiagrammen dargestellt. Hierbei werden E/R-Teilmodelle grafisch durch Art und Reihenfolge der Zugriffe der relevanten Anwendungen ergänzt.

    Funktioneller Ablauf

    Ausgehend von (normalisierten) E/R-Modellen wird analysiert, in welcher Reihenfolge und Art (lesend, schreibend, ändernd) die Datenzugriffe der relevanten Anwendungen auf die E/R-Modelle erfolgen. Weiterhin sind die Häufigkeiten und Prioritäten dieser Anwendungen zu analysieren und festzuschreiben.

    3 Grenzen des Methodeneinsatzes

    - entfällt -

    4 Specification of the Methods Allocation

    Nr. Aktivität Beschreibung
    4.1 SE5.1 - SW-Komponente/-Modul/Datenbank beschreiben Um ein Datenbankschema bestehender bzw. kommerziell verfügbarer Datenbanksysteme zu erstellen, muß die Methode zusammen mit den Methoden LOGM und NORM eingesetzt werden. Parameter, die die physische Speicherung betreffen und sich in den Datenbankschemata einzelner Datenbanksysteme finden, können mit den Methoden DNAV, LOGM und NORM allein nicht bestimmt werden.

    Die Methode DNAV deckt zusammen mit den Methoden LOGM und NORM im Teilprodukt .SW-Entwurf: DatenbankSchemadefinition den Teil ab, der die DBMS-orientierte Datenstruktur betrifft. Die vollständige Schemadefinition erfordert noch die Spezifikation von Fremdschlüsseln und Indizes sowie von Integritätsbedingungen und gegebenenfalls Views. Weiterhin sind noch DBMS-spezifische Speicherungsparameter festzulegen und alle Datenelemente vollständig zu definieren.

    5 Schnittstelle

    Nr. Schnittstellen Bemerkung Information (Anhang 1)
    5.1 DNAV-ER Data Navigation Modelling setzt E/R-Modelle voraus. Datennavigationsdiagramme enstehen durch Überlagerung der E/R-Diagramme mit quali- und quantifizierten Zugriffspfaden.

    Empfehlung:
    Es wird empfohlen, die E/R-Modelle vor Einsatz der Methode DNAV zu normalisieren.

    4.6 Schnittstelle DNAV-ER
    5.2 DNAV-PCODE Die in der Methode DNAV festgelegte Art und Reihenfolge der Datenzugriffe muß mit den Abläufen im Pseudocode abgeglichen werden 4.7 Schnittstelle DNAV-PCODE

    6 Weiterführende Literatur

    /Batini, 1992/ Conceptual Database Design
    /Martin, 1987/ Diagramming Standards for Analysts & Programmers
    /Vetter, 1990/ Aufbau betrieblicher Informationssysteme
    /Vossen, 1988/ Datenmodelle, Datenbanksprachen und Datenbank-Management-Systeme

    7 Funktionale Werkzeuganforderungen

    LSE11 - Spezifikation der Datenbanken unterstützen

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