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4.18 Elementarmethode "Funktionsnetz-Modellierung" (FNET)  

  4.18 Elementary Method "Function Net Modeling" (FNET)

Inhalt  
  • 1 Identifikation/Definition der Methode
  • 2 Kurzcharakteristik der Methode
  • 3 Grenzen des Methodeneinsatzes
  • 4 Detaillierung der Methodenzuordnung
  • 5 Schnittstellen
  • 6 Weiterführende Literatur
  • 7 Funktionale Werkzeuganforderungen
  • 1 Identifikation/Definition der Methode

    /Martin, 1991/, chap. 14, pp. 264-271

    2 Kurzcharakteristik der Methode

    Ziel und Zweck

    Ziel der Funktionsnetz-Modellierung (FNET) ist die Beschreibung von Geschäftsvorfällen und betrieblichen Prozessen durch Abläufe. Im Funktionsnetz wird festgelegt, welche Funktionen, die im Rahmen der fachlichen Strukturierung oder Anforderungsdefinition ermittelt werden, an einem Ablauf beteiligt sind und unter welchen Bedingungen die einzelnen Funktionen angestoßen werden und ablaufen.

    Darstellungsmittel

    Die grafische Darstellung eines Funktionsnetzes enthält:

    Funktioneller Ablauf

    Die Funktionsnetze enthalten als Komponenten Funktionen des statischen Funktionsbaums und Bedingungen, die den Zustand des zu modellierenden Gegenstandes beschreiben. Diese Bedingungen werden durch den Auslöser einer Funktion ausgewertet und ermöglichen die Ausführung dieser Funktion. Je nach Ergebnis der Funktionsausführung werden durch den Verteiler die nachfolgenden Bedingungen gesetzt.

    3 Grenzen des Methodeneinsatzes

    - entfällt -

    4 Detaillierung der Methodenzuordnung

    Nr. Aktivität Beschreibung
    4.1 SE1.5 - System fachlich strukturieren Unter Berücksichtigung der fachlichen Anforderungen und der zu betrachtenden Funktionen des Funktionenmodells werden die Funktionsnetze entworfen. Die Einbeziehung von Mengen-/Zeitangaben und Stellenzuordnungen lassen erkennen, ob für das zukünftige System grundsätzlich organisatorische Änderungen zu erwarten sind.

    Das Teilprodukt Anwenderforderungen.Beschreibung der Funktionalität wird vollständig abgedeckt.

    4.2 SE3.3 - Anforderungen an die Funktionalität definieren Die Funktionsnetze beinhalten jetzt die Elementarfunktionen, die zu einer SW-/HW-Einheit gehören. Es kristallisieren sich die ablauftechnischen Anforderungen und der schlüssige Zusammenhalt mit den Außenschnittstellen (in Form von externen Auslösern) heraus.

    Das Teilprodukt Technische Anforderungen.Gesamtfunktion des Elements wird hinsichtlich der Funktionsabläufe abgedeckt.

    5 Schnittstellen

    Nr. Schnittstellen Bemerkung Information (Anhang 1)
    5.1 FNET-ELH Die Funktionsnetze, die die möglichen Abfolgen von Funktionen in einer Anwendung beschreiben, werden mit den Ergebnissen der Methode ELH abgeglichen, die die zulässigen Zustände einer Entität, die zulässigen Zustandsübergänge und die hierfür verantwortlichen Funktionen dokumentieren. The function nets describing the possible sequences of functions in an application are balanced with the results of the basic method ELH - Entity Life History which document the permitted entity states, the permitted state transitions, and the corresponding functions responsible for this process. 4.10 Schnittstelle ELH-FNET

    6 Weiterführende Literatur

    /Martin, 1991/ Rapid Application Development
    /Ploenzke, 1991/ Ploenzke Informatik

    7 Funktionale Werkzeuganforderungen

    SSD08 - Supporting Modeling of Function Dynamics

    Previous Next This page online  •  GDPA Online  •  Last Updated 08.Oct.2002 by C. Freericks