Previous Next Methods Allocation  
4.23 Elementarmethode "Logische DB-Modellierung" (LOGM)  

  4.23 Elementary Method "Logical DB Modeling" (LOGM)

Inhalt  
  • 1 Identifikation/Definition der Methode
  • 2 Kurzcharakteristik der Methode
  • 3 Grenzen des Methodeneinsatzes
  • 4 Detaillierung der Methodenzuordnung
  • 5 Schnittstellen
  • 6 Weiterführende Literatur
  • 7 Funktionale Werkzeuganforderungen
  • 1 Identifikation/Definition der Methode

    /Batini, 1992/ pp. 309-404

    2 Kurzcharakteristik der Methode

    Objective and Purpose

    Ziel und Zweck Die Logische DB-Modellierung (LOGM) besteht in der Anwendung eines Regelsystems, mit dem ein Entity-Relationship-Modell (E/R-Modell) in eine Datenbank-Managementsystem- (DBMS) orientierte Datenstruktur überführt wird. Unter DBMS-orientierten Datenstrukturen versteht man hierarchische, netzwerkartige bzw. relationale Datenstrukturen.

    Datenbankschemata verfügbarer Datenbanksysteme stellen nicht nur die Daten eines Anwendungsgebietes aus fachlicher Sicht dar, sondern müssen bei der Organisation der Daten auch Zugriffs- und Performancegesichtspunkte berücksichtigen. Diese hängen wesentlich vom Mengengerüst der Daten sowie von der Zugriffslogik und Zugriffshäufigkeit der Anwendungen und der technischen Funktionsweise des speziellen Datenbanksystems ab.

    Darstellungsmittel

    Die Ergebnisse werden bei hierarchischen DBMS in Form von baumartig angeordneten Datenbanksätzen, bei netzwerkartigen DBMS in Form von netzwerkartig angeordneten Datenbanksätzen und bei relationalen DBMS in Form von Tabellen dargestellt.

    Funktioneller Ablauf

    Ausgehend von E/R-Modellen werden mit Hilfe des Regelsystems der Logischen DB-Modellierung DBMS-orientierte Datenstrukturen erzeugt. Das Regelsystem hängt wesentlich vom Zieldatenbanksystem ab, so unterscheidet sich z. B. ein Regelsystem für ein hierarchisches Datenbanksystem wesentlich von dem eines relationalen Systems. DBMS-orientierte Datenstrukturen müssen nach der logischen Datenmodellierung noch in eine physische Form transformiert werden, in der die produktspezifischen DB-Leistungsfaktoren mit eingehen.

    3 Grenzen des Methodeneinsatzes

    - entfällt -

    4 Detaillierung der Methodenzuordnung

    Nr. Aktivität Beschreibung
    4.1 SD5.1 - SW-Komponente/-Modul/Datenbank beschreiben Die Methode LOGM dient der Erstellung einer DBMS-orientierten Datenstruktur. Um ein Datenbankschema bestehender bzw. kommerziell verfügbarer Datenbanksysteme zu erstellen, muß die Methode zusammen mit den Methoden DNAV und NORM eingesetzt werden. Die Methode LOGM deckt im Teilprodukt SW-Entwurf (Datenbank).Schemadefinition zusammen mit den Methoden DNAV und NORM den Teil ab, der die DBMS-orientierte Datenstruktur betrifft.

    Die vollständige Schemadefinition erfordert noch die Spezifikation von Fremdschlüsseln und Indizes sowie von Integritätsbedingungen und gegebenenfalls Views. Weiterhin sind noch DBMS-spezifische Speicherungsparameter festzulegen und alle Datenelemente vollständig zu definieren.

    5 Schnittstellen

    Nr. Schnittstellen Bemerkung Information (Anhang 1)
    5.1 LOGM-ER Das vollständige E/R-Modell bildet den Ausgangspunkt der logischen DB-Modellierung. Hierbei werden (normalisierte) E/R-Modelle in DBMS-orientierte Datenstrukturen überführt. 4.11 Schnittstelle ER-LOGM

    6 Weiterführende Literatur

    /Batini, 1992/ Conceptual Database Design
    /Fleming, 1989/ Handbook of Relational Database Design
    /Vetter, 1990/ Aufbau betrieblicher Informationssysteme

    7 Funktionale Werkzeuganforderungen

    SSD11 - LSE11 - Spezifikation der Datenbanken unterstützen

    Previous Next This page online  •  GDPA Online  •  Last Updated 08.Oct.2002 by C. Freericks