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4.25 Elementarmethode "Normalisierung" (NORM)  

  4.25 Basic Method "Normalization" (NORM)

Inhalt  
  • 1 Identifikation/Definition der Methode
  • 2 Kurzcharakteristik der Methode
  • 3 Grenzen des Methodeneinsatzes
  • 4 Detaillierung der Methodenzuordnung
  • 5 Schnittstellen
  • 6 Weiterführende Literatur
  • 7 Funktionale Werkzeuganforderungen
  • 1 Identifikation/Definition der Methode

    /Date, 1990/ chap. 2.1

    2 Kurzcharakteristik der Methode

    Objective and Purpose

    Ziel und Zweck Ziel der Methode Normalisierung (NORM) ist die Bildung von Datenstrukturen (Entitätstypen mit Attributen), so daß gewisse Gesetzmäßigkeiten, sog. Normalisierungsregeln, eingehalten werden, die u. a. folgendes bewirken:

    Funktioneller Ablauf

    Eine Normalisierung nicht-normalisierter Datenstrukturen (Entitätstypen mit Attributen) bewirkt eine schrittweise Aufsplittung dieser Datenstrukturen und führt zu einfacheren normalisierten Datenstrukturen, sogenannten Normalformen.

    Man unterscheidet im wesentlichen fünf Normalformen, von denen jedoch nur den ersten drei praktische Bedeutung zukommt. Jede "höhere" Normalform erfüllt die Gesetzmäßigkeiten der "niedrigeren" Normalform.

    3 Grenzen des Methodeneinsatzes

    Bei der Darstellung und Speicherung technischer Objekte in Tabellen (z. B. bei geografischen Informationssystemen, Entwurf integrierter Schaltungen, Computer Aided Design (CAD)/Computer Aided Manufacturing (CAM) erweist sich die Forderung der ersten Normalform oft als Hindernis, da dadurch fachlich zusammengehörige Objekte in mehreren Tabellen gespeichert werden müssen.

    4 Detaillierung der Methodenzuordnung

    Nr. Aktivität Beschreibung
    4.1 SE5.1
    SW-Komponente/
    -Modul/Datenbank
    beschreiben
    Die vorliegenden vollständigen Entity-Relationship-Modelle (E/R-Modelle) werden zunächst immer bis zur dritten Normalform normalisiert. In Sonderfällen kann aus Performancegründen beim Übergang zur physischen Speicherung eine Denormalisierung zweckmäßig sein. Die Methode deckt im Teilprodukt SW-Entwurf (Datenbank).Schemadefinition zusammen mit den Methode LOGM und DNAV den Teil ab, der die Datenbank-Managementsystem- (DBMS) orientierte Datenstruktur betrifft.

    Die vollständige Schemadefinition erfordert noch die Spezifikation von Fremdschlüsseln und Indices sowie von Integritätsbedingungen und gegebenenfalls Views. Weiterhin sind noch DBMS-spezifische Speicherungsparameter festzulegen und alle Datenelemente vollständig zu definieren.

    5 Schnittstellen

    Nr. Schnittstellen Bemerkung Information (Anhang 1)
    5.1 NORM-ER Im Rahmen der E/R-Modellierung wird die Normalisierung eingesetzt, um ein mit Attributen versehenes E/R-Modell in eine normalisierte Form zu überführen. 4.12 Schnittstelle ER-NORM

    6 Weiterführende Literatur

    /Date, 1990/ An Introduction to Database Systems,Vol.I
    /Vetter, 1990/ Aufbau betrieblicher Informationssysteme

    7 Funktionale Werkzeuganforderungen

    LSE09 - Informationsstrukturierung unterstützen

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