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4.41 Elementarmethode "Testen" (T)  

  4.41 Elementary Method "Test" (T)

Inhalt  
  • 1 Identifikation/Definition der Methode
  • 2 Kurzcharakteristik der Methode
  • 3 Grenzen des Methodeneinsatzes
  • 4 Detaillierung der Methodenzuordnung
  • 5 Schnittstellen
  • 6 Weiterführende Literatur
  • 7 Funktionale Werkzeuganforderungen
  • 1 Identifikation/Definition der Methode

    /Myers, 1991/ Kapitel 5, S. 18-29; Kap. 6, S. 102-127

    2 Kurzcharakteristik der Methode

    Ziel und Zweck

    Ziel des "Testens" (T) ist das Aufdecken von Fehlern sowie der Nachweis der Erfüllung spezifizierter Anforderungen.

    Funktioneller Ablauf

    Das Prinzip des Testens besteht darin, durch Ausführung des Prüfgegenstandes mit definierten Testfällen nachzuweisen, daß der Prüfgegenstand für die definierten Testfälle keine Fehler enthält. Folgende Kriterien sind zu erfüllen: Der Test muß einen eindeutigen Spezifikationsbezug haben und er muß wiederholbar, nachvollziehbar und messbar sein.

    Die Durchführung eines Tests erfolgt in folgenden Schritten:

  • Testvorbereitung
  • Testdurchführung
  • Testbewertung
  • Die Testvorbereitung beinhaltet die Bereitstellung der Testfälle, die Testrahmengenerierung und die Vorbereitung und Einrichtung der Testaufzeichnung.

    Die Testdurchführung beinhaltet die Durchführung der Testläufe und die Aufzeichnung der Testergebnisse.

    Im Rahmen der Testbewertung wird insbesondere eine Gegenüberstellung der erwarteten und der erzielten Ergebnisse vorgenommen. Für Belange der Bewertung können spezifische Analysen durchgeführt werden:

  • Abdeckungsanalyse
  • Datenflußanalyse
  • Datendeckungsanalyse
  • Funktionsdeckungsanalyse
  • 3 Grenzen des Methodeneinsatzes

    - entfällt -

    4 Detaillierung der Methodenzuordnung

    Nr. Aktivität Beschreibung
    4.1 SE4.2
    Produkt inhaltlich prüfen
    Die Methode T wird zur Prüfung der folgenden Prüfgegenstände angewendet:
  • Anwenderforderungen
  • Technische Anforderungen
  • Systemarchitektur
  • SW-Architektur
  • SW-Entwurf
  • SW-Modul
  • SW-Komponente
  • Datenbank
  • SW-Einheit
  • Segment
  • System
  • Betriebsinformationen (Informationen zum Anwendungshandbuch , Informationen zum Diagnosehandbuch, Informationen zum Betriebshandbuch and Sonstige Einsatzinformationen)
  • Prüfprozedur
  • Für die Prüfgegenstände Anwenderforderungen, Technische Anforderungen, Systemarchitektur, und SW-Architektur bezieht sich ein Test nur auf die Inhalte des Prüfgegenstands, die nach einem vorgegebenen Formalismus aufgebaut sind, der eine Ausführung erlaubt.

    Das Testen der Informationen zum Anwendungshandbuch, Informationen zum Diagnosehandbuch, Informationen zum Betriebshandbuch und der Sonstige Einsatzinformationen dient der Aufdeckung von Abweichungen der beschriebenen Betriebsinformationenvom tatsächlich realisierten System.

    Für die genannten Prüfgegenstände deckt die Methode T die Prüfung nur in Kombination mit weiteren Methoden vollständig ab. Für die Prüfgegenstände Anwenderforderungen, Technische Anforderungen, Systemarchitektur, SW-Architektur, SW-Entwurf, Betriebsinformationen und Prüfprozedur wird ergänzend die Anwendung der Methode REV gefordert.

    Sofern Inhalte des Prüfgegenstandes nach einem vorgegebenen Formalismus aufgebaut sind, wird für die Prüfgegenstände Anwenderforderungen, Technische Anforderungen, Systemarchitektur, SW-Architektur und SW-Entwurf ergänzend die Anwendung der Methode STAT gefordert.

    Für die Prüfgegenstände Anwenderforderungen, Technische Anforderungen, SW-Modul, SW-Komponente, Datenbank, SW-Einheit, Segment und System wird ergänzend die Anwendung der Methode SIMU gefordert.

    5 Schnittstellen

    - entfällt -

    6 Weiterführende Literatur

    /Deutsch, 1982/ Software Verification and Validation
    /Myers, 1991/ Methodisches Testen von Programmen
    /Sneed, 1988/ Software-Qualitätssicherung

    7 Funktionale Werkzeuganforderungen

    SQA15 - Supporting Dynamic Assessments

    Previous Next This page online  •  GDPA Online  •  Last Updated 08.Oct.2002 by C. Freericks