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4.4 Elementarmethode "Baumdiagramm" (BAUM)  

  4.4 Elementary Method "Tree Diagram" (TREE)

Inhalt  
  • 1 Identifikation/Definition der Methode
  • 2 Kurzcharakteristik der Methode
  • 3 Grenzen des Methodeneinsatzes
  • 4 Detaillierung der Methodenzuordnung
  • 5 Schnittstellen
  • 6 Weiterführende Literatur
  • 1 Identifikation/Definition der Methode

    /Berg, 1973/ pp. 42-43 "Project Structure Plan"

    2 Kurzcharakteristik der Methode

    Ziel und Zweck

    Das "Baumdiagramm" (BAUM) ist ein Graph zur Darstellung hierarchischer oder klassifizierender Systeme, mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Es bietet einen systematischen Überblick bei mehrstufigen Problemen.

    Mit einem Baumdiagramm lassen sich

    darstellen.

    Beim Einsatz im V-Modell wird das Baumdiagramm zur Darstellung der Produktstruktur verwendet (die Verwendung zur Darstellung der Aufbauorganisation ist in der Methode "Organigramm" enthalten).

    Darstellungsmittel

    Mit einem Baumdiagramm wird die Hierarchie einer Menge von Knoten dargestellt. Der oberste Knoten besitzt die Stufe 1 und wird als Wurzel bezeichnet. Die Verzweigungen des Baumes geben die Vorgänger- und Nachfolgerbeziehungen wieder. Der Nachfolger eines Knotens der Stufe i besitzt die Stufe i+1, hat ein Knoten keine Nachfolger, wird er als Blatt bezeichnet. Die größte Stufe eines Baumes wird als "Tiefe" oder "Höhe" bezeichnet.

    Funktioneller Ablauf

    Bei der Verwendung des Baumdiagramms zur Darstellung einer hierarchischen Produktgliederung stehen prinzipiell zwei Strukturierungsprinzipien zur Verfügung:

    Anzuwenden ist das Prinzip der Objektorientierung. Dadurch repräsentiert das Baumdiagramm den Produktbaum nach V-Modell. Die Funktionseinheiten und die ihnen zugeordneten Dokumentationsprodukte sind mit ihren definierten Namen zu benennen.

    3 Grenzen des Methodeneinsatzes

    - entfällt -

    4 Detaillierung der Methodenzuordnung

    Nr. Aktivität Beschreibung
    4.1 PM1.5
    Grobplan erstellen
    Im Rahmen der Projektinitialisierung ist der Produktstrukturplan soweit möglich aufzubrechen. Bei einem Projekt mit hohem Innovationsgrad allerdings ist es wahrscheinlich, daß zunächst nur das System selbst benannt werden kann. Wurden dagegen schon ähnliche Systeme entwickelt, so kann aus der Erfahrung heraus eine Angabe von Segmenten und evtl. sogar SW-/HW-Einheiten erfolgen.

    Durch die Anwendung der Methode BAUM wird das Teilprodukt Projektplan.Produktstrukturplan vollständig abgedeckt.

    4.2 PM4
    Feinplanung
    Für den Einsatz bei der Feinplanung (Aktivität PM 4) erfolgt die laufende Aktualisierung und Fortschreibung des Produktstrukturplans.

    Durch die Anwendung der Methode BAUM wird das Teilprodukt Projektplan.Produktstrukturplan vollständig abgedeckt.

    5 Schnittstellen

    - entfällt -

    6 Weiterführende Literatur

    /Berg, 1973/ Netzplantechnik - Grundlagen - Methoden - Praxis

    Previous Next This page online  •  GDPA Online  •  Last Updated 08.Oct.2002 by C. Freericks