Previous Next V-Model Official Homepage by IABG  
KM Homepage  
6 Regelungen Submodell Konfigurationsmanagement  

  6 Regulations Submodel Configuration Management

Inhalt  
  • 6.1 Überblick
  • 6.2 Die Aktivitäten des Submodells KM
  • 6.1 Überblick

    Das Ziel des Konfigurationsmanagements (KM) besteht darin sicherzustellen, daß ein Produkt bezüglich seiner funktionellen wie auch äußeren Merkmale - wie z. B. bei Dokumenten - jederzeit eindeutig identifizierbar ist. Diese Identifikation dient der systematischen Kontrolle von Änderungen und zur Sicherstellung der Integrität, auch während der Nutzung.

    Das KM überwacht die Konfigurationen, so daß die Zusammenhänge und Unterschiede zwischen früheren Konfigurationen und den aktuellen Konfigurationen jederzeit erkennbar sind. KM stellt sicher, daß jederzeit auf vorausgegangene Versionen zurückgegriffen werden kann. Dadurch sind Änderungen nachvollziehbar und überprüfbar.

    Die Aktivität KM1 - KM-Planung legt die für das Projekt geltenden Richtlinien und Verfahren verbindlich fest und schafft die Voraussetzungen für ein zuverlässiges Konfigurationsmanagement. Die Aktivität KM2 - Produkt- und Konfigurationsverwaltung stellt sicher, daß Produkte und Konfigurationen eindeutig identifiziert, zugriffsgesichert und rekonstruierbar gespeichert sind. Die Aktivität KM3 - Änderungsmanagement (Konfigurationssteuerung) begleitet den gesamten Änderungsprozeß vom Änderungsantrag über alle Entscheidungen bis zum Änderungsabschluß und der Rückmeldung. Die KM-Dienste (Aktivität KM4 - KM-Dienste) werden in bestimmten Intervallen oder nach Bedarf durchgeführt. Hierzu zählen die Ergebnissicherung und die KM-Dokumentation sowie die KM-Dienstleistungen zur zentralen und projektübergreifenden Datenadministration und Produktwiederverwendung sowie die Schnittstellenkoordination und das Releasemanagement.

    Die nachfolgend beschriebenen Aktivitäten gelten sowohl für den Entwicklungsprozeß als auch für die Nutzung des Systems.

    Bei der Behandlung von Produkten im V-Modell ist zu berücksichtigen, daß Produkte im Entwicklungsprozeß verschiedene Reifegrade, d. h. Zustände durchlaufen. Die für ein Produkt mindestens geforderten Zustände sind in 2.3.2 Produktzustände definiert.

    Der Wechsel von einem Zustand in einen anderen wird grundsätzlich durch eine Aktivität ausgelöst. Die Zustandsübergänge sind bei den entsprechenden Aktivitäten angegeben. Mit dem Übergang von einem Zustand zum anderen ist in der Regel ein Wechsel an Zugriffsrechten verbunden. Die Verantwortlichkeit für den Zustandswechsel muß eindeutig definiert sein.

    Abbildung 6.1: Zulässige Zustandsübergänge von zu entwickelnden Produkten zeigt die mindestens geforderten Zustandsübergänge sowie die den Zustandswechsel auslösende Aktivität für zu entwickelnde Produkte. Im Falle von Fertigprodukten geht der Zustand "in Bearb." in den Zustand "geplant" auf.

    Abbildung 6.1
    Abbildung 6.1: Zulässige Zustandsübergänge von zu entwickelnden Produkten

    6.2 Die Aktivitäten des Submodells KM

    KM1 - KM-Planung ,
    KM2 - Produkt- und Konfigurationsverwaltung
    KM3 - Änderungsmanagement (Konfigurationssteuerung)
    KM4 - KM-Dienste

    Abbildung 6.2
    (daVinci Graph Visualization Tool v2.0)

    Abbildung 6.2: Funktionsüberblick Submodell KM

    Previous Next GDPA Online Last Updated 01.Jan.2002 Updated by Webmaster Last Revised 01.Jan.2002 Revised by Webmaster