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RE.3.3.2. Systemarchitektur (SysArc)  

  System Architecture

Inhalt  
  • Einleitung
  • Inhalt des Dokuments
  • Aufbau des Dokuments
  • Einleitung

    Die Systemarchitektur beschreibt den statischen Aufbau eines Systems als vernetzte Struktur, mit den Elementen der generischen Erzeugnisstruktur. Betrachtet werden dabei die Elemente der Erzeugnisstruktur bis einschließlich der SW-Einheiten/HW-Einheiten. Die Architekturen der SW-Einheiten und HW-Einheiten finden sich in den zugehörigen Architekturdokumenten.

    Das Produkt Systemarchitektur enthält mögliche Lösungsvorschläge, Ergebnisse von Realisierbarkeitsuntersuchungen, das IT-Sicherheitskonzept, das IT-Sicherheitsmodell und die Zuordnung zwischen Anwenderforderungen und den Elementen der Systemarchitektur.


    Inhalt des Dokuments

    1. Allgemeines
    2. Struktur des System
         2.1. Darstellung der technischen Systemarchitektur
               2.1.1. Technischer Aufbau des Systems
               2.1.2. Identifikation der Schnittstellen
               2.1.3. Anforderungszuordnung
         2.2. Erläuterung der Zusammenarbeit der technischen Elemente

    Aufbau des Dokuments

    1. Allgemeines

    Siehe Gliederungspunkt 1. Allgemeines.

    2. Struktur des System

    2.1.Darstellung der technischen Systemarchitektur

    2.1.1. Technischer Aufbau des Systems

    Das System wird als Netzwerk der Elemente der technischen Architektur dargestellt. Dabei werden die Möglichkeiten der generischen Erzeugnisstruktur möglichst eingesetzt, um SW-Einheiten/HW-Einheiten geeignet zu Segmenten und diese zu Systemen zusammenzufassen. Die Bestandteile der Architektur werden auf der Basis der Angaben aus dem KM-Plan eindeutig gekennzeichnet und verbindlich identifiziert. Die Architektur muß in der Aufzählung ihrer Elemente vollständig und konsistent sein.

    Die Teile des Systems, die durch Fertigprodukte realisiert werden sollen, oder in denen Fertigprodukte eingesetzt werden sollen, sind festzulegen.

    Beim Entwurf der Systemarchitektur ist zu beachten, daß sich die technische Struktur eines IT-Systems und die Organisation beim Anwender in der Regel gegenseitig beeinflussen. Die Anwenderorganisation ist bei den Überlegungen zur Systemarchitektur einerseits als wichtiger Einflußfaktor für mögliche Lösungsansätze heranzuziehen. Bei IT-Systemen mit Client-Server-Architektur sind andererseits in der Anwenderorganisation gegebenenfalls Kapazitäten für System- und Nutzerbetreuung vor Ort vorzusehen. Bei diesen Überlegungen ist darüberhinaus auch die Verteilung neuer Systemversionen und -varianten während der Nutzung zu bedenken und organisatorisch zu regeln. Dabei sind sowohl technische als auch wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen.

    2.1.2. Identifikation der Schnittstellen

    Aus der Architektur ergibt sich die Identifikation der Schnittstellen, die hier tabellarisch eindeutig mit der Nennung der jeweiligen Partner geschieht. Die Schnittstellen werden im Rahmen des technischen Entwurfs festgelegt. Hier werden die systeminternen wie die systemexternen Schnittstellen identifiziert. Hier werden technische Schnittstellen identifiziert, die im allgemeinen nicht deckungsgleich mit fachlichen Schnittstellen sind.

    2.1.3. Anforderungszuordnung

    In Tabellenform werden die Bezüge zwischen den Elementen der Systemarchitektur (Segmente und SW-Einheiten/HW-Einheiten) und den im Produkt "Anwenderforderungen" enthaltenen Anforderungen (Schnittstellenanforderungen, funktionale Anforderungen, Qualitätsforderungen, etc.) und Randbedingungen hergestellt. Damit soll der Nachweis erbracht werden, daß alle gestellten Anforderungen und Randbedingungen durch die Elemente der Systemarchitektur adressiert werden.

    Die Tabelle enthält

    Folgende Punkte sind dabei zu beachten: Bei der Zuordnung von Anwenderforderungen zu Elementen können Hinweise auf die Vorgaben bzgl. des technischen Ablaufs gegeben werden. Dabei kann auf die technische Architektur Bezug genommen werden.

    Bei der objektorientierten Entwicklung ist zu beachten: Die funktionalen Anwenderforderungen werden in Form von Anwendungsfällen, den "Use Cases" beschrieben. Diese Anwenderforderungen werden letztendlich in Klassenhierarchien und deren Zusammenwirken realisiert. Die Zuordnung der Anwenderforderungen kann daher bei der objektorientierten Entwicklung durch eine Zuordnung von "Use Cases" zu Gruppen von Klassen (-hierarchien) erfolgen, durch deren Zusammenwirken diese Anforderungen erfüllt werden können.

    2.2. Erläuterung der Zusammenarbeit der technischen Elemente

    Hier werden die technischen Abläufe dargestellt, wie sie sich als Auswirkung der technischen Architekturentscheidungen ergeben. Dies geschieht ausschließlich auf der Basis der technischen Architektur. (In keinem Fall handelt es sich hier um eine Änderung oder inhaltliche Überschneidung zu den fachlichen Geschäftsprozessen.)

    Zusätzlich ist hier gegebenenfalls die Rechner-übergreifende Prozeßkommunikation zu beschreiben, die später im Rahmen der SW-Architektur zu verfeinern ist.

    Beispiele: Technischer Ablauf der Kommunikation der Nutzer über ein Client-Server-Netzwerk auf der Basis eines Novell-Netzwerks; technische Lösung für den Zugang ausgewählter Nutzer zum Internet; technische Unterstützung der Mitzeichnungswege über E-Mail usw.

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