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PM 1.5: Grobplan erstellen  

  PM1.5 - Generation of Preliminary Plan

Inhalt  
  • Produktfluß
  • Abwicklung
  • Erläuterungen
  • Empfehlungen
  • Rollen
  •  
  • Methoden
  • Werkzeuganforderungen
  • Externe Normen
  • Verknüpfungen mit der V-Modell Mailingliste
  • Produktfluß

    von Produkt nach Methoden Werkzeug Anf. Ext. Normen
    Aktivität Zustand Kapitel Titel Aktivität Zustand
    Extern - Alle Projektauftrag - -     /ISO IEC 12207/

    Supply Proc.:
    Planning,

    Devlp. Proc.:
    Proc. Implement.,

    Doc. Proc.:
    Proc. Implement.,

    Mngmt. Proc.:
    Planning,

    Infraest. Proc.:
    Proc. Implem.,

    Training Proc.:
    Proc. Implem.

    PM1.4 akzeptiert Alle Projekthandbuch - -    
    PM7 in Bearb. Existierend Projektplan PM3 ,
    PM4 ,
    PM6 ,
    PM7 ,
    PM8 ,
    PM10 ,
    PM11 ,
    PM12 ,
    KM1 ,
    KM4.7 ,
    QS1
    in Bearb. (1) BALK
    SMOD
    FMEA (2)
    NPT
    BAUM
    LPM01
    LPM04
    LPM05

    + "Kapitel" sind zusätzliche Spalten zum Originalausdruck AU 250

    Abwicklung

    Ziel der Aktivität ist es, eine Grobplanung über das gesamte Projekt durchzuführen.

    Hierzu sind die Randbedingungen (aus Aktivität PM1.2 - Projektkriterien und Entwicklungsstrategie festlegen) und das projektspezifischen V-Modell (relevante Aktivitäten und Produkte) zu berücksichtigen.

    Die Planung ist in mehreren Schritten zu erarbeiten:

    Da ab einer gewissen Kritikalität spezielle Anforderungen an den Entwicklungsvorgang und an die Entwicklungsumgebung gestellt werden, müssen gegebenenfalls rechtzeitig Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, die über die geforderte Funktionalität bzw. Qualität verfügen.

    Es muß erfahrenes Personal vorhanden sein, das eine Analyse des Zusammenwirkens der gewählten IT-Maßnahmen (Sicherheitsfunktionen und Sicherheitskonzepte) durchführen kann. Ebenso muß dieses Personal imstande sein, Wirksamkeitsanalysen für die Mechanismen und Verfahren durchzuführen, die zur Implementierung der Sicherheitsfunktionen und Sicherheitskonzepte gewählt wurden.

    Bei höherer Kritikalität muß Personal verfügbar sein, das entsprechende Erfahrung im Umgang mit semiformalen bzw. formalen Spezifikationen hat.

    Soll eine begleitende Evaluation durchgeführt werden, muß die Mitarbeit der Evaluatoren und des BSI bei der Planung ebenfalls berücksichtigt werden.

    * Aufwands- und Terminplanung

    In diesem Teil der Projektplanung sind Soll-Vorgaben von Terminen, Planungsabschnitten und Aufwänden auf der Basis der Organisationsplanung im Projekthandbuch festzuschreiben, wobei es sich hier um die anfängliche Grobplanung für das Projekt handelt. Vorgaben des Auftraggebers bezüglich Zwischen- und Endterminen sowie Meilensteine sind in den Projektplan zu übernehmen. Zur Vereinfachung können dabei die Aufwände für QS, KM und PM durch prozentuale Erfahrungswerte angesetzt werden

    Die Feinplanung für den jeweils nachfolgenden Planungsabschnitt ist bei dessen Initialisierung durchzuführen.

    * Baselines planen

    Die im Laufe des Projekts zu erstellenden Produkte sind zu definierten Baselines zusammenzufassen. Kriterium für die Festlegung von Baselines ist die Bestimmung von Meilensteinen innerhalb eines Projekts.

    Für Produkte innerhalb einer Baseline, die einem dynamischen Bearbeitungsprozeß unterliegen (Verfeinerung der Aussagen, Ergänzung zusätzlicher Aussagen), ist insbesondere der geplante Bearbeitungsstand der entsprechenden Produkte festzuschreiben.

    * Durchführungsentscheidungen planen

    Die im Projekt relevanten Durchführungsentscheidungen sind festzulegen. Bezugspunkte für Durchführungsentscheidungen sind beispielsweise Baselines oder die Entscheidung für die Auswahl eines Auftragnehmers.

    * Einsatzmittelplanung

    Innerhalb der am Projekt beteiligten Organisationen ist (unter Zuhilfenahme der Aktivitäten/Rollen-Matrizen) festzulegen, welche Personen welche Projektaktivitäten durchzuführen haben und welche Ressourcen für die einzelnen Aufgaben bereitzustellen sind. Ferner ist festzuschreiben, für welche Zeiträume die Personen und Hilfsmittel in welchem Auslastungsgrad benötigt werden.

    Empfehlungen

    Um möglichst realistische Plandaten gewährleisten zu können, sollte folgendes beachtet werden: Ein weiterer Weg zu realistischen Plandaten liegt darin, Projekthistorien ähnlich gelagerter, bereits abgeschlossener oder zumindest weiter vorangeschrittener Projekte zu analysieren. Hierdurch können Rückschlüsse auf das gegenwärtige Projekt gezogen werden. Dies setzt voraus, daß in vorhandenen Historie- und Statistikdokumenten die Ursachen früherer Probleme aufgezeigt wurden

    Wichtiger Punkt der Planung ist die Koordination von SWPÄ-Maßnahmen, Unterauftragnehmern und Teilprojekten. Diese Koordinationsaufgabe beschränkt sich jedoch nicht nur auf projekt- bzw. produktinterne Angelegenheiten, sondern auch auf projektübergreifende Sachverhalte, da es nur so möglich ist, (Teil-) Produkte wiederzuverwenden und Erfahrungen der einzelnen Mitarbeiter optimal auszunutzen.

    Erläuterungen

    Im Rahmen der Projektinitialisierung erfolgt die Grobplanung für die gesamte Projektlaufzeit. Feinplanungen finden projektbegleitend statt, in der Regel zu Beginn eines Planungsabschnitts.

    Rollen

    Rolle Beteilungsarten
    Projektleiter verantwortlich
    Projektadministrator mitwirkend

    Methoden

    Produkt Methodenzuordnung Benutzung
    Kapitel 2.1
    Projektplan.
    Produkt Structure Plan
    BAUM - Baumdiagramm Erstellen
    Kapitel 2.2
    Projektplan.
    Prozeß Organization
    NPT - Netzplan-Technik Erstellen
    Kapitel 3.1.1
    Projektplan.
    Efforts (Planned and Actual) for SE/QS/KM/PM Activities
    SMOD - Schätzmodelle Erstellen
    Kapitel 3.1.2
    Projektplan.
    Deadlines (Planned and Actual) for SE/QS/KM/PM Activities
    BALK - Balkenplan Erstellen
    Kapitel 3.1.3
    Projektplan.
    Milestone Plan
    BALK - Balkenplan Erstellen
    Kapitel 3.1.6
    Projektplan.
    Delivery and Supply Deadlines
    BALK - Balkenplan Erstellen
    Kapitel 4.1
    Projektplan.
    Staff
    BALK - Balkenplan Erstellen
    Kapitel 4.2
    Projektplan.
    Resources
    BALK - Balkenplan Erstellen
    Kapitel 5
    Projektplan.
    Risk Considerations
    FMEA - Failure Mode Effect Analysis (2) Erstellen

    Werkzeuganforderungen

    Produkt Funktionale Werkzeuganforderungen
    Projektplan.Einsatzmittelplan LPM01 - Projektressourcen verwaltens
    Projektplan.Projektablauf
    Projektplan.Aufwands- und Terminplan
    Projektplan.Einsatzmittelplan
    LPM04 - Planung des Projektablaufs unterstützen
    Projektplan.Aufwands- und Terminplan LPM05 - Kostenschätzung unterstützen

    Externe Normen

    Norm Prozeß Kapitel Bemerkung
    /ISO IEC 12207/ Supply Prozeß Planning (s. Part 3 - ISO 3.2.1)
    Development Prozeß Prozeß Implementation (s. Part 3 - ISO 3.2.1)
    Documentation Prozeß Prozeß Implementation (s. Part 3 - ISO 3.2.2)
    Management Prozeß Planning (s. Part 3 - ISO 3.2.3)
    Infraestructure Prozeß Prozeß Implementation (s. Part 3 - ISO 3.2.3)
    Training Prozeß Prozeß Implementation (s. Part 3 - ISO 3.2.3)

    Verknüpfungen mit der V-Modell Mailingliste

    Mail 0277 -Re: Projektplan (277)


    Hinweise:

    (1) Der Zustand "in Bearb." spiegelt lediglich den KM-Aspekt wider. Dessen ungeachtet ist eine Autorisierung des Projektplans durch das zuständige Projektmanagement, gegebenenfalls unter Beteiligung von QS-Verantwortlichen, erforderlich.

    (2) Die Methode FMEA ist anzuwenden, wenn
    - stark restriktive Soll-Vorgaben (Termine,Kosten) oder
    - hohe Anforderungen
    an das Projekt gestellt werden.

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