Aufgabenüberblick “Grundlagen der Medieninformatik” 2007/08
Ich möchte hier einen kurzen Aufgabenüberblick aus dem letzten Semestern geben. Damit könnt ihr euch vielleicht auf die kommenden zwei Semester ein wenig vorbereiten, welche sich, laut Rainer, nicht sehr von den beiden letzten unterscheiden soll. (Ich persönlich jedenfalls hätte einen solchen Überblick letztes Jahr recht gut gebrauchen können
). Änderungen natürlich vorbehalten.
Wintersemester 2007/08
- »Großaufgabe« war es eine Kampagne zum Stärken der Medieninformatik in Bremen aufzustellen. Dies gliederte sich in diverse, aufeinander aufbauende Unteraufgaben:
- Konzept ausarbeiten und im Tutorium vorstellen,
- ein zum Konzept passendes Plakat erstellen,
- einen Radiospot aufnehmen,
- eine passende Webseite erstellen, und schließlich
- die eigene Kampagne vor allen Kursteilnehmern in einer gemeinsamen Abschlusspräsentation vorstellen.
- Daneben gab es eine Reihe von Aufgaben, die nichts mit der Kampagne zu tun hatten:
- Ein so genanntes »Show-n-Tell« sollte gehalten werden: Eine 10-Minütiges Kurz-Refererat über ein »Lieblingsmedium« nach Wahl, aber mit Bezug zur Medieninformatik.
- Dann sollte anhand eines praktischen Beispiels der Aliasing-Effekt erklärt werden.
- Zusätzlich gab es Aufgaben zu Komprimierungsverfahren (Lauflängenkodierung, Huffman-Code und Lempel-Ziv-Welch-Algorithmus).
- Und natürlich wurde auch das JPEG-Format im Vergleich mit anderen Grafikformaten behandelt.
Zum Teil waren die Aufgaben relativ simpel, andere widerum sehr Zeitaufwändig. Zum Teil haben sich die Aufgaben überlappt, einige mussten einzeln bearbeitet werden, die meisten in einer 3er-Gruppe und zum Schluss einige in einer aus zwei Gruppen zusammengelegten, großen Gruppe.
Tutorienübergreifende Kritikpunkte waren einerseits, dass keine freie Gruppenbildung erlaubt war, dass sich gerade umfangreiche Aufgaben ungünstig überlappt haben, und dass die Zusammenlegung der Gruppen zum Ende des ersten Semesters zu überraschend kam und sehr unorganisiert wirkte. Insbesondere ein Tutorium hatte noch zusätzliche Probleme mit dem/der hier nicht weiter genanntem Tutor/-in…
Sommersemester 2009
Das nächste Semester war um einiges besser: Organisation, Aufgabenstruktur und -verteilung und natürlich das jahreszeitbedingte Wetter
Die Aufgaben selbst waren zugleich umfangreich und ansprechend aber im Ganzen doch durchaus machbar.
- Als Ziel für das Semester wurde vorgegeben einen Spielfilm auf fünf Minuten herunterzubrechen. Dabei sollte die Handlung aber erhalten bleiben und ein 3D-Modell eingebaut werden.
- Zuerst musste ein Drehbuch mitsamt Storyboard verfasst werden.
- Dann sollte ein 3D-Modell zunächst nur gebaut werden,
- erst später kam die Animation dazu.
- Zum Schluss musste der Film dann noch gedreht, geschnitten, vertont und auf DVD gebannt werden.
- Neben dem Filmprojekt gab es auch noch kleinere Aufgaben:
- Um ein noch nicht erhältliches Produkt sollte ein Geschäftsmodell aufgebaut werden.
- In Flash/ActionScript sollte eine Bezièrkurve mit einer Animation interpoliert werden.
- Eine kleine Grammatik sollte dann die syntaktische Analyse der Sprachverarbeitung verdeutlichen.
- Die letzten Punkte gab es für die »Aufgabe« sich von einem Tutor oder von Rainer eine selbst gestellte Frage erklären zu lassen.
Größere Kritikpunkte gab es in diesem Semester nicht. Einigen fiel es schwer, innerhalb kurzer Zeit ein Flash-Programm zu entwickeln (meines ist auch noch irgendwo online, aber buggy…) und einige rechtliche Details zur Film-Aufgabe wurden angesprochen. Durchaus positiv hingegen waren die freie Wahl der Übungsgruppen, die homogene Verteilung und der praktische Ansatz der Aufgaben. Wann kommt man schon mal dazu einen Film vor dem Greenscreen zu drehen?
Ich hoffe damit wenigstens einen kleinen Überblick über die gestellten Aufgabenbereiche geben zu haben…
Die Ergebnisse der größeren Aufgaben lassen sich übrigens hier und hier betrachten
LG
Dominik
zuletzt aktualisiert: 26.10.2008
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Kolophon
- Notizblog von Dominik Menke. Hier ein bisschen Studium, dort ein wenig LaTeX. Gemischt mit konservativ-linker, aber ökologisch abbaubarer Politik. Kuriose Netzfundstücke und technischer Kram. Nicht zuletzt auch Infos zur Medieninformatik.

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