Bücherregal erweitert


Noch hab ich zwei größere Prüfungen vor mir, aber ich konnte mich eben nicht zurückhalten und mir zwei ebenso mächtige Bücher zu Ruby bzw. Rails zu kaufen:

  1. Programming Ruby: The Pragmatic Programmers' Guide, 2nd Edition von Dave Thomas et.al., 833 Seiten, und
  2. Agile Web Development with Rails, 3rd Edition von Sam Ruby, Dave Thomas, David Heinemeier Hansson, et.al., 766 Seiten

Und jetzt, nachdem ich schon bestellt hab, stelle ich fest, dass #1 sich noch auf Ruby 1.8 bezieht, wo es doch schon ein Version zu 1.9 gibt. Naja. Ich hoffe mal die Unterschiede sind nicht so groß und erlauben noch einen Umstieg, wenn man 1.8 beherrscht ;-)

Wozu das ganze? Nun:

  • Ruby hat ein interessantes Konzept, wirklich alles als Objekte zu behandeln
  • es gibt Closures (Funktionszeiger, Lambda-Funktionen; oder sowas Ähnliches)
  • die Sprache ist gerade »in«
  • PHP nervt
  • Java ist zu unflexibel und… inkonsequent. Meine Enttäuschung von Java 7 hab ich ja schon bekannt gegeben.
  • Vielleicht gibt es von Cabo am Ende der Wintersemester-Vorlesungszeit wieder einen 12-Tage-à-14-Stunden-inklusive-Wochende-Hardcore-Intensiv-Kurs zu agiler Webentwicklung

Und, naja. Ein wenig Zeit hab ich wohl auch ;-)

LG,
Dominik

Verbesserte verbatim-Umgebungen


Nicht nur eine sehr nützliche Verbesserung bietet das verbatim-Paket an. Hat man bisher versucht durch Einrückungen den TeX-Quelltext übersichtlich zu halten, stieß man bei verbatim-Umgebungen bisher auf unschöne Nebeneffekte:

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr.

\begin{verbatim}
    public final static void main(String[] args) { System.exit(-1); }
\end{verbatim}

Sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat.

Kompiliert zeigt sich dann, dass die kurze Java-Codezeile eben nicht mehr linksbündig mit dem Text ausgerichtet ist (ganz davon abgesehen, dass man Code-Schnippsel mit dem Paket listings einbinden sollte).

Mit dem verbatim-Paket (CTAN:/macros/latex/required/tools, Doku) ist das nun kein Problem mehr.

LG,
Dominik

Bilder mit Punkten und Unterstrichen


Punkte und Unterstriche mag LaTeX in Dateinamen (Bilder) nicht? Falsch:

\usepackage{grffile}

Das reicht schon. Sinnvoll ist es aber dennoch, sich die Doku (CTAN:macros/latex/contrib/oberdiek/grffile.pdf) anzusehen.

—Dominik

Uraufführung der MI2-Filme in der Schauburg


Ein sehr gelungener Abend, wie ich finde: Der Saal war voll, die Stimmung genial und die Filme sowieso grandios!

Falls jemand mit dem Fotoapperat bewaffnet war, kann mir die Schnappschüsse gerne zukommen lassen, ich stelle sie dann hier online. Gleiches gilt auch für Links zu online gestellten Videos.

Diese Filme gibts schon bei Vimeo und YouTube:

Und was schreibt die Presse dazu? Oh, Fotos (unten) sind auch schon aufgetaucht. Man munkelt, es gäbe bald sogar eine DVD ;-)

Grüße,
Dominik

5 Minutes Blockbusters


In der Reihe »Heimspiel« sind am Mittwoch, 15.07.2009, die MI2-Kurzfilme zu sehen:

Studenten der Informatik und der Digitalen Medien an der Uni Bremen zeigen Spielfilme im Taschenformat, die sie im Rahmen ihres Studiums gedreht haben.

Warum nicht in einer Stunde statt einem Film gleich zehn Filme schauen? Hier geht es in aller Kürze zur Sache. Die Filmemacher sind anwesend!

Um 21 Uhr geht es los im großen Saal der Schauburg.

Die Kurzfilme wurden von den Studenten selbstständig im Zuge einer Grundlagenveranstaltung produziert. Die Aufgabe bestand darin, einen existierenden Film als Grundlage zu nehmen und diesen neu zu interpretieren. Dabei waren der Kreativität wenige Grenzen gesetzt. Eine maximale Länge von fünf Minuten war erlaubt, so musste die Handlung in aller Kürze auf den Punkt kommen. Als Übung zur Anwendung digitaler Medien in der Filmproduktion, sollten 3D-Computeranimationen und andere Special Effects eingesetzt werden.

Das Abendprogramm umfasst die Premiere von ca. 25 Filmen aus dem aktuellen Semester sowie einer Auswahl aus den vergangenen Semestern. Dabei reichen die Inspirationen über Zitaten an Actionspektakeln wie „The Matrix“ oder „Crank“ über Horrorfilmen und Komödien bis hin zu stimmungsvollen Interpretationen von Werken wie Jim Jarmusch’s „Dead Man“.

Insgesamt füllen wir die drei Stunden gut mit allen 23 Filmen des Jahrgangs. Dafür musste allerdings die Auswahl des letzten Semester weichen (was ja nicht so schlimm ist, schließlich gibt’s die ja online ;-) ).

Vielleicht sieht man sich ja!
Dominik