Linktipp
(Mir graust es immer noch »Tipp« zu schreiben…)
Eine sehr Ruby-on-Rails-lastige Sammlung an Tutorials gibt es beim Anbieter virtueller Server Slicehost. Die Anleitungen zeigen einsteigerverständlich, wie z.B. ein Nginx-Thin-Rails-Stack eingerichtet werden kann. Aber auch die Einrichtung verschiedener Datenbanken und eines MTAs wird gezeigt.
Florale Wallpaper mit Blender tunen
Ich bin großer Fan von sich wiederholenden Mustern. Schon zu Zeiten von Windows 95 am Rechner meines Onkels und später auf meinem eigenen Win98-Rechner hab ich unheimlich viel Zeit mit dem Onboard-Background-Pattern-Designer verbracht, einem 9×11 (?) Pixel großen Feld für blau-schwarze Patterns. Speicher für richtige Hintergrundbilder war schließlich teuer und bremste das System ungemein aus. (Interessant ist in diesem Zusammenhand allenfalls, dass man sich diesen Zustand keine 15 Jahre später überhaupt nicht mehr vorstellen kann… ;-))
Heute bin ich über ein Hintergrundbild gestolpert, das ich sehr anmutend finde:
Zwei Dinge haben mich allerdings davon abgehalten, dieses Bild sofort als Hintergrundbild einzurichten: Erstens bietet das Bild (und sehr vornehm: die veröffentlichte Photoshop-Vorlage) keine perspektivische Verzerrung, und zum Anderen ist der Spot-Effekt der Beleuchtung für meinen Geschmack etwas zu gering ausgefallen.
Um diese Makel (die eigentlich ja gar keine sind…) auszubessern, habe ich Blender zu Hilfe genommen und ein bisschen nachgebessert:
- Die Szene (Blender-Datei) enthält eine Lampe, ein Plane, zwei Lattices und natürlich die Kamera.
- Die Lattices verformen die Plane horizontal und vertikal so, dass eine leicht gewölbte Projektionsfläche entsteht.
- Mit der Lampe (ein Spot) wird diese Projektionsfläche ausgeleuchtet.
- Auf diese Fläche wird das Hintergrundbild projiziert.
Die Blender-Datei enthält bereits das Hintergrundbild, man kann sich also recht schnell ein Hintergrundbild in passender Auflösung rendern. Beim Herumspielen habe ich den Button »Emit« (Shading-Menü, »Materials button«, »Map to«-Panel) entdeckt, die anhand des Helligkeitswertes eines Texels, diesen entsprechend leuchten lässt. Zusammen mit dem »Nor«-Button und -Wert (ebenfalls anhand des Helligkeitswertes eine Art Bumpmapping) ergibt das einen schönen Effekt.
LG,
Dominik
Kategorie-Aktualisierung
Ich habe eben die Kategorie »MI1-Tutorium« allgemeiner »MI-Tutorium« umbenannt. Wer also explizit nur die Beiträge aus dieser Kategorie abonniert hat, möge bitte seinen Newsfeed-Reader aktualisieren.
Gestaltgesetze
Obwohl es primär etwas mit dem Stoff der Medieninformatik-Vorlesung zu tun hat, dient diese Webseite auch als Unterstützung für den LaTeX-Artikel über Bilder:
Verinnerlicht man diese Gesetze, wird einem schnell klar, warum TeX-Dokumente im Allgemeinen recht gut aussehen (trotz krüppeliger Schrift am Bildschrim
)
Gruß,
Dominik
MI1, Anwendungstutorium Audacity
Ich werde am Dienstag zwischen 8.30 und 11.45 zwei Audacity-Anwendungstutorien halten. Auch zu meiner Vorbereitung habe ich ein paar Links zusammengesucht.
- Dazu zählt natürlich die Webseite zum Programm — ich werde mit Version 1.2.6 arbeiten.
- Nicht nötig, aber für die Audio-Bearbeitung recht nützlich, sind Plugins. Audacity unterstützt drei wichtige Schnittstellen: LADSPA-, Nyquist- und VST-Plugins.
- Einige Basics zur Bedienung habe ich hier gefunden.
- Soundeffekte aller Art und unter liberaler Lizenz bietet Soundsnap zum Download an.
- Wichtig zum Exportieren ist das LAME MP3-Plugin.
- Noch ein Webtutorial, welches sich mit Audioaufnahme und -schnitt beschäftigt. Die Screenshots sind hier aber grottig…
- Die Arbeitsdaten zum Tutorium findet ihr hier (zip, 4,5MB).
- Freie Musik gibts bei Jamendo und AllOfAudio.
Gruß,
Dominik
MI1, Ü2, Konzept
Die zweite Aufgabe ist sehr liberal gestaltet. Ihr habt viele Freiheiten und könnt z.B. bei dem Medien-Einsatz aus den Vollen schöpfen.
Um aber der doch recht schwammigen Aufgabenstellung ein wenig entgegen zu wirken, könnt ihr euch die Abgabe meiner Übungsgruppe aus dem letztem Jahr ansehen und euch einen Eindruck von einer soliden Aufgabenbewältigung machen.
Die Aufgabe war damals recht ähnlich zur diesjährigen. Nur die Thematik war, logisch, anders.
LG
Dominik
Musterstudienplan Informatik B.Sc.
Den hab ich schon immer mal wieder gesucht.
| Sem. | Theorie | Praxis | Anwendung | Projekte | Wahl | ∑ | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ∑ | 34 | 48 | 24 | 40 | 34 | 180 | |||||
| 1 | Mathematische Grundlagen 1 | 8 | Praktische Informatik 1 | 8 | Fachinformatik (Wirtschafts-, Produktions- oder Medieninformatik)1 | 6 | Propädeutik: Wiss. Arbeiten | 2 | 30 | ||
| Theoretische Informatik 1 | 6 | ||||||||||
| 2 | Mathematische Grundlagen 2 | 8 | Praktische Informatik 2 | 6 | 6 | freie Wahlpflicht und Informatik-Wahlpflicht5 | 2 | 30 | |||
| Technische Informatik 1 | 8 | ||||||||||
| 3 | Wahlpflicht3,4 | 6 | Praktische Informatik 3 | 6 | Informatik und Gesellschaft3 | 6 | Software-Projekt2 | 6 | 4 | 30 | |
| Technische Informatik 2 | 8 | ||||||||||
| 4 | 12 | 12 | 30 | ||||||||
| 5 | Wahlpflicht4,7 | 6 | Wahlpflicht4,7 | 12 | Wahlpflicht4,7 | 6 | Projekt2,6 (inkl. Bachelor-Report) | 20 | 16 | 30 | |
| 6 | 30 | ||||||||||
Anmerkungen:
- Anstelle von frei wählbaren Nebenfächern ist in den Studiengang die Angewandte Informatik fest integriert. So besteht im Modul »Fachinformatik« die Wahl zwischen Wirtschafts-, Produktions- und Medieninformatik als exemplarische Anwendungsbereiche. Auf Vorschlag der Studierenden können aber auch andere Anwendungsbereiche gewählt werden.
- Die Module »Fachinformatik«, »Software-Projekt« und »Projekt« erstrecken sich über 2 Semester.
- Von den beiden Modulen »Informatik und Gesellschaft« und »Wahlpflicht Theorie« im 3. und 4. Semester sollte naheliegenderweise der eine im dritten Semester und der andere im vierten Semester besucht werden.
- »Wahlpflicht« steht für beliebige Module aus dem Wahlpflicht-Katalog des jeweiligen Modulbereiches.
- Aus dem Modulbereich Wahl werden für das gesamte Studium 34 Punkte benötigt, davon müssen mindestens 16 aus dem Informatik-Bereich stammen (d.h. aus den Wahlpflichtkatalogen der Modulbereiche Theorie, Praxis, Anwendung).
- Das »B.Sc.-Projekt« soll nicht vor dem 5. Semester begonnen werden. Die B.Sc.-Abschlußarbeit wird in der Regel im Rahmen dieses Projektes erstellt und dokumentiert den darin geleisteten individuellen Beitrag.
- Die Wahlpflichtmodule im fünften und sechsten Semester (mit Ausnahme des Modulbereiches »Wahl«) müssen Aufbaumodule sein. Zwei der Wahlpflichtmodule müssen über mündliche Prüfungen abgedeckt werden. Diese Module sollen jeweils mindestens 4 Punkte umfassen und aus verschiedenen Modulbereichen stammen.
Alle Angaben mit bestem Wissen und Gewissen dem Flyer der zentralen Studienberatung entnommen. Ein ähnliches Dokument gibt es auch für den Studiengang Digitale Medien (allerdings ohne solch einen schönen Musterstudienplan
).
LG
Dominik
Fragenkatalog WS07/08-SS08
Da die Themen auch dieses Semester wieder ähnlich zu den vorhergehenden sein werden, könnt ihr euch schonmal mit dem Themenkatalog vertraut machen…
Eine (löchrige, unvollständige, im Rahmen der Vorbereitung auf die Fachgespräche entstandene, eventuell nicht ganz fehlerfreie) Zusammenfassung der Folien kann ebenfalls begutachtet werden.
—Dominik
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Kolophon
- Notizblog von Dominik Menke. Hier ein bisschen Studium, dort ein wenig LaTeX. Gemischt mit konservativ-linker, aber ökologisch abbaubarer Politik. Kuriose Netzfundstücke und technischer Kram. Nicht zuletzt auch Infos zur Medieninformatik.

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