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Das Gesetz der Nähe:
Elemente mit geringen Abständen zueinander werden als zusammengehörig
wahrgenommen

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Gesetz der Ähnlichkeit:
Einander ähnlich sehende Elemente werden eher als zusammengehörig
erlebt als einander unähnlich sehende
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Gesetz der Geschlossenheit:
Nicht vorhandene Teile einer Figur werden in der Wahrnehmung ergänzt

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Gesetz des gemeinsamen Schicksals:
Elemente, die sich gleichmäßig bewegen bzw. verändern,
werden als eine Einheit erlebt
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Gesetz der guten Gestalt (s. Prägnanz-Tendenz):
Gestalthafte Wahrnehmungseinheiten bilden sich stets so aus, daß
das Ergebnis eine möglichst einfache und einprägsame Gestalt
darstellt.

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Gesetz der guten Fortsetzung:
Elemente werden in einem Zusammenhang gesehen, wenn sie in einer guten
Kurve angeordnet sind.
In einem Experiment wird nachfolgend das Gesetz der guten
Fortsetzung demonstrieren:
Experiment
Sie sehen zwei "Winkel" im unteren Fenster. Mit dem Verschiebebalken können Sie beide aufeinander zu bewegen, so daß sich die "Winkel" in der Mitte treffen.
Spielen Sie einfach ein bisschen herum.
Sie werden festgestellt haben, daß sobald sich die beiden "Winkel"
treffen, Sie plötzlich eine geschwungene und eine gerade Linie erkennen.
Das Gehirn erkennt zum einen die geschwungenen und zum anderen die
geraden Elemente als zusammengehörig. Somit wird eine "gute
Fortsetzung" erreicht.
Realität oder Illusion? - Seminar "Multimediale
Lernsysteme" von M. Födisch und G. Schuster