Am Start meiner Geschichte zum Bremen-Marathon 2007

Ich werde hin und wieder nach meinen Lauf beim Bremen-Marathon 2007 gefragt. Auf dieser Seite möchte ich meine Erlebnisse wiedergeben. Ich hoffe damit, Nochnichtläufer für den Marathon zu begeistern und anderen Läufern nützliche Tipps geben zu können.

Der Marathonlauf ist ein Mythos. Er wird mit Einsamkeit und lang anhaltender Qual verbunden. Nach der ursprünglichen Legende bricht der Marathonläufer am Ende tot zusammen. Auch Autoren der Postmoderne, wie Alan Sillitoe, schreiben über „Die Einsamkeit des Langstreckenläufers”. Beim Bremen-Marathon haben alle überlebt und Einsamkeit kam bei mehr als 1.500 Läuferinnen und Läufern und ca. 25.000 Zuschauern auch nicht so recht auf.

Mein Dank

Auch wenn ich die ganze Strecke alleine gelaufen bin, so war ich nie einsam. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich vor und während des Laufes begleitet haben.

Dass Laufen mit hohen Umfängen dem Körper viel abverlangt und ihn mitunter auch überfordern kann, ist unbestritten. Ich teile eine Schwäche mit dem Helden Achilles. Dank moderner Orthopädie ist das aber nicht mehr fatal. Und so finden sich auch Orthopäden und Physiotherapeuten in meiner Dankesliste.

Ich danke...
  • meiner Frau, die mir diesen Lauf zu meinem Geburtstag geschenkt hat
  • meinen beiden Töchtern, die mich mit selbst gebastelten Fähnchen angefeuert haben
  • Dr. Karsten Wichmann, der mich wieder auf die Beine gebracht hat
  • Lars Urban für seine physiotherapeutische Behandlung meiner maladen Achillessehne und für die Begleitung ab KM 37
  • dem Team der physiotherapeutischen Praxis von Kirsten Wellbrock-Steinhardt, die nicht weniger intensiv meiner Ferse auf die Sprünge halfen
  • Stefan Rickers, mein offizieller Radbegleiter des Veranstalters, der dafür sorgte, dass ich nicht verdursten musste
  • Jens Asendorf, dessen Laufanalyse mich aufgeklärt hat, dass ich Jahre lang in den falschen Schuhen gelaufen bin
  • Fabian Roth, ein weiterer Uni-Triathlöwe, für die Anfeuerung und die Zielfotos
  • Felix, Jan, Jochen und Raimar – den Softwaretechnikforschern – für die Anfeuerung
  • allen Uni-Triathlöwen für den Spaß im Training und die Anfeuerung während des Laufs
  • allen freiwilligen Helfern, ohne die es keinen solchen Lauf gäbe
  • allen Zuschauern, die trotz des schlechten Wetters an der Strecke für Stimmung sorgten (ihr glaubt nicht, was ihr bei den Läufern damit bewegen könnt)

Übersicht

Dass ich zum wiederholten Male einen Marathon überlebt habe, verdanke ich einer realistischen Vorstellung meines Ziels, guter Vorbereitung, richtiger Ausrüstung und konsequenter Umsetzung.

Davon möchte ich im Folgenden berichten.
~ Rainer Koschke ~