Das Prinzip des Segelfliegens

Das Prinzip des Fliegens ist sowohl bei Motor- als auch bei Segelflugzeugen gleich. Die unterschiedlichen Aufgaben bedingen unterschiedliche Konstruktionen, denn während von Motor- und Düsenflugzeugen Wetterunabhängigkeit, hohe Nutzlast und große Reichweite gefordert werden, ist das Ziel des Segelflugs, möglichst lange in der Luft zu bleiben und dabei große Entfernungen zurückzulegen.
Der Start eines Segelflugzeuges erfolgt entweder

1.    mit Hilfe eines Motorflugzeuges auf eine gewünschte Höhe oder
2.    mittels einer Seilwinde (bei uns ist dies die übliche Startart).

 

Aus der Schlepphöhe der Winde (ca. 500 m) müsste das Flugzeug nach ca. 6 Minuten wieder landen. Dass wir höher und länger fliegen können, verdanken wir der Sonne - sie ist der "Motor für den Segelflug". Sie heizt die Erdoberfläche unterschiedlich stark auf. Dabei wird auch die darrüberliegende Luft erwärmt und irgendwann löst sich ein besonders warmes Luftpaket vom Boden ab. In diesen thermischen Aufwinden (Pfeile) gewinnt der Segelflieger kreisend an Höhe, bis er an die Wolke stößt. Im Gleitflug geht es - kilometerlang - weiter, wobei das Flugzeug allmählich an Höhe verliert. Der Pilot sucht dann einen neuen Aufwind, in dem er wieder Höhe gewinnen kann.
 

 Segelfliegen ist eine sehr umweltfreundliche Sportart: Wir fliegen ohne jede Emission.


Wer mehr über die Technik wissen möchte kann dieses auf Sören's Homepage nachlesen