AMBITIOUS AND AGILE - Institutional Strategy for Advancing Research Strengths at a Mid-sized University
SyDe
Graduiertenkolleg System Design

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AKTUELLE NEWS

Rehab Massoud auf der Konferenz FORMATS-2017 (International Conference on Formal Modelling and Analysis of Timed Systems) in Berlin

Vom 4. bis 7. September wird Rehab Massoud auf der Konferenz FORMATS-2017 (International Conference on Formal Modelling and Analysis of Timed Systems) in Berlin sein. Während dieser Veranstaltung wird sie ihren Beitrag "Semi-Formal Cycle-Accurate Temporal Traces Reconstruction" vorstellen.

Gökçe Aydos hat seine Dissertation "Parity-based Error Detection with Recomputation for Fault-tolerant Spaceborne Computing" erfolgreich verteidigt.

"Kann man im Weltraum die Bitfehler in Prozessoren durch Fehlerdetektion mit wiederholter Datenverarbeitung effizienter beheben?" Auf diese Frage suchte Gökçe in seiner Forschungsarbeit eine Antwort.

In einer Strahlungsumgebung wie im All oder in der Nähe eines Atomreaktors können elektronische Geräte durch Bitkipper ausfallen. Eine gängige Methode gegen die Bitkipper ist triple modular redundancy(TMR), bei der jeder Bitspeicher dreifach angelegt werden und somit die im Betrieb gekippten Bits korrigiert werden können.

Leider beansprucht für diesen Schutz TMR etwa das Dreifache an Prozessorfläche, die eine langsamere Datenverarbeitungsgeschwindigkeit und mehr Energieverbrauch verursacht. Als Alternative untersuchte Gökçe Datenverarbeitung in kleineren Schritten, wobei ein Schritt wiederholt wird, falls ein Bit kippt.

Seine Experimente zeigen, dass man mit der alternativen Methode bis zur Hälfte des Flächenaufwands vom TMR einsparen kann. Im Weltraum könnte man mit dieser Alternative nicht nur Energie sparen aber auch mehr Raum für Anwendungen auf dem Prozessor haben.

Saeideh Shirinzadeh auf der Konferenz „Genetic and Evolutionary Computation Conference” (GECCO) in Berlin

Saeideh Shirinzadeh besuchte vom 15. bis 19. Juli die „Genetic and Evolutionary Computation Conference” (GECCO) in Berlin. Auf dieser Konferenz werden neueste Fortschritte im Bereich Evolutionäre Algorithmen und Optimierung vorgestellt und diskutiert. Saeideh Shirinzadeh präsentierte ihre Arbeit mit dem Titel „An Adaptive Prioritized ε-Preferred Evolutionary Algorithm for Approximate BDD Optimization”, in der ein evolutionärer Ansatz zur Verbesserung der Effizienz von BDDs durch Optimierung und Approximation vorgestellt wird.

Nils Przigoda hat seine Dissertation „SMT-based Validation & Verification of UML/OCL Models“ erfolgreich verteidigt.

In seiner Dissertation beschäftigte sich Nils Przigoda mit der Validierung und Verifikation von UML/OCL Modellen mit formalen Methoden mit Hilfe von SMT-Beweisern. Hierzu wurde ein allgemeines Verfahren entwickelt, welches UML/OCL Modelle in ein für SMT-Beweiser gültiges Eingangsformat überführt. Dieser Vorgang wird auch als Modelltransformation oder kurz Transformation bezeichnet. Aufbauend hierauf wurden dann verschiedene Verfahren zur Validierung und Verifikation sowohl von strukturellen Eigenschaften als auch von Verhaltensaspekten von UML/OCL Modellen realisiert. Ein struktureller Ansatz ermittelt bei nicht-instanziierbaren Modellen (d.h. Modelle, die widersprüchliche Bedingungen enthalten) alle minimalen Gründe der Widersprüche. Ein anderer Aspekt der Arbeit beschäftigt sich mit der parallelen Ausführung von Methoden. Ferner wird in der Arbeit demonstriert, dass die entwickelten Ansätze auch in einem größeren Feld anwendbar sind. Exemplarisch wird dies anhand von "Timing"-Eigenschaften von MARTE/CCSL Modellen, einem UML2-Profil, demonstriert. Abschließend wird ein Ansatz zum Prüfen von einer gegebenen Implementierung einer Methode gegen die geforderten Eigenschaften auf der Modellebene vorgestellt. Insgesamt können mit den vorgestellten Ansätzen damit bereits vor einer Implementierung mannigfaltige Eigenschaften validiert und verifiziert sowie die Ergebnisse auf die nächsten Ebenen im Systementwurf übertragen werden.

Mehran Goli auf der Design Automation and Test in Europe (DATE) in Lausanne

Vom 27. bis 31. März 2017 war Mehran Goli auf der Konferenz Automation and Test in Europe (DATE) in Lausanne. Während dieser Veranstaltung stellte er seinen Beitrag "Automatic Equivalence Checking for SystemC-TLM 2.0 Models Against their Formal Specifications" vor.

Saideh Shirinzadeh auf der Design Automation and Test in Europe (DATE) in Lausanne.

Vom 27. bis 31. März nahm Saideh Shirinzadeh an der Design Automation and Test in Europe (DATE) Konferenz in Lausanne teil. Während dieser Veranstaltung präsentierte sie ihr Papier zum Thema "Endurance Management for Resistive Logic-In-Memory Computing Architectures".

Felix Wenk hat seine Dissertation “Inertial Motion Capturing: Starrkörperposen- und Körperhaltungsschätzung mit Inertialsensoren” erfolgreich verteidigt.

In der Dissertation beschäftigte sich Felix Wenk mit der Schätzung der Orientierung und der Position — der Pose — eines einzelnen Starrkörpers im Raum, sowie der Schätzung der Relativposen der Körperteile eines Skeletts zueinander, also der Körperhaltung eines Menschen. Die Drehung eines einzelnen Körpers um die Senkrechte ist nur mit Inertialsensordaten nicht beobachtbar. Um zur Bestimmung einer Körperhaltung alle Freiheitsgrade der Relativposen der Körperteile zu bestimmen, werden die (relativen) Beschleunigungs- und Drehgeschwindigkeiten mit Vorwissen über die Struktur des Skeletts fusioniert. Das Verfahren wird im Sensor-Arbeitsanzug SIRKA verwendet, um Körperhaltungen von Arbeitern z.B. im Schiffbau zu messen, also in Umgebungen, in denen konventionelle Verfahren, die z.B. Magnetometer zur Bestimmung der Drehungen um die Senkrechte verwenden, unpraktikabel sind.

Dennis Schüthe verteidigte am 02.02.2017 erfolgreich seine Dissertation "Dynamic Bat-Control of a Redundant Ball Playing Robot".

Ziel der Arbeit war, es für einen Unterhaltungsroboter mit dem Namen "Doggy" (aufgrund seines Kostüms) einen optimalen Regler zu entwickeln, um den Ball gezielt zurück zu spielen. Die Aufgabe, den Ball zu einen gegeben Zeitpunkt an einer definierten Position mit fester Geschwindigkeit zu schlagen, wurde dabei in einer LQR Kostenfunktion integriert. Auch physikalische Grenzen werden so vorgegeben. Der Regelalgorythmus wird in einen linearen und nichtlinearen Teil aufgeteilt. Der lineare läuft mit fünfacher Geschwindigkeit auf einem Mikrokontroller gegenüber dem nichtlinearem auf einem PC. Dies ist ein neues Verfahren im Bereich der Regelungstechnik, der eine Aufgabe unter Echtzeitbedingungen löst. Weiterhin wurde der Roboter kalibriert, um ein Modell für den Regler zu erhalten und einen Zustandsschätzer, der ebenfalls auf dem Mikrokontroller läuft. Die Kalibrierung und der echtzeitfähige Zustandsschätzer sind ebenfalls ein Beitrag gewesen.

Erfolgreiche Verteidigung der Dissertation von Niels Thole

Dr. Niels Thole hat seine Promotion „Formal Verification throughout the Development of Robust Systems“ erfolgreich verteidigt.

Digitale Schaltkreise werden heute meist zunächst auf dem sogenannten Electronic System Level (ESL) entworfen und erst danach in eine konkrete Hardware-Beschreibung überführt. Beschreibungen auf ESL werden meist in C/C++ oder in SystemC realisiert. Bereits auf dieser sehr abstrakten Beschreibungsebene, die auf Funktionalität abzielt und Kommunikation typischer Weise in Transaktionen kapselt, werden erste Verfeinerungsschritte gemacht, so dass sich auch hier bereits die Frage nach funktionaler Äquivalenz vor und nach der Verfeinerung stellt. Der formale Äquivalenzvergleich für Schaltungen auf Gatter- oder Register-Transfer-Ebene ist im industriellen Einsatz. Der Vergleich von abstrakten und konkreten Modellen mittels formaler Methoden wird im wissenschaftlichen Bereich untersucht. Das Gleiche gilt für Verfeinerungen von Beschreibungen auf ESL – dies ist prinzipiell ähnlich zur Äquivalenzprüfung für Software, nutzt jedoch meist eingeschränkte Beschreibungsstile. In diese Lücke fügt sich der erste große Bereich von Herrn Tholes Dissertation zur Äquivalenzprüfung ein. Der Vorteil der formalen Methoden besteht hier darin, nicht nur bezüglich ausgewählter Tests die Korrektheit zu prüfen, sondern eine umfassende Garantie abgeben zu können. Auf Gatterebene ist es von Interesse zu garantieren, dass erwartete Fehlfunktionen auf niedriger Ebene nicht zu Fehlern oder gar einem Versagen im Gesamtsystem führen. Hier spielen transiente Fehler bei bestimmten Anwendungen – so zum Beispiel im Weltraum – eine zentrale Rolle. Schutzmechanismen gegen transiente Fehler lassen sich beim Entwurf eines Schaltkreises realisieren. Die Prüfung der Korrektheit dieser Schutzmechanismen muss aber garantiert werden. Zur Entwurfszeit ist dies ebenfalls durch formale Methoden möglich. Hier liegt der zweite Kernbeitrag der Arbeit.

Wir gratulieren!

Erfolgreiche Verteidigung der Dissertation von Eleonora Schönborn

Dr. Eleonora Schönborn hat ihre Promotion „Scalable Design and Synthesis of Reversible Circuits“ erfolgreich verteidigt.

Dr. Eleonora Schönborn beschäftigte sich mit dem Entwurf von reversiblen Schaltungen. Dabei handelt es sich um ein alternatives Schaltkreismodell, welches z.B. für Quantenschaltungen genutzt werden könnte. Sie entwickelte Methoden, mit denen sich entsprechende Schaltungen mit Hilfe von Programmiersprachen beschreiben und anschließend automatisch synthetisieren lassen. Erstmals konnten sich damit komplexe Schaltungen umsetzen lassen.

Wir gratulieren!

Niels Thole auf der Konferenz IEEE Computer Society Annual Symposium on VLSI (ISVLSI) in Pittsburgh

Vom 11. bis 13. Juli war Niels Thole auf der Konferenz IEEE Computer Society Annual Symposium on VLSI (ISVLSI) in Pittsburgh. Während dieser Veranstaltung stellte er seinen Beitrag "A Hybrid Algorithm to Conservatively Check the Robustness of Circuits" vor, welcher einen Ansatz beschreibt um die Robustheit von Schaltkreisen gegen transiente Fehler zu beurteilen.

Felix Hübner auf der International Conference Reliability, Safety and Security of Railway Systems (RSSR2016) in Paris

Felix Hübner hat vom 28.6.2016 bis 30.6.2016 die International Conference Reliability, Safety and Security of Railway Systems
(RSSR2016) in Paris besucht. Ziel dieser Konferenz war es, Experten auf dem Gebiet formaler Methoden für den Bahnbereich zusammenzubringen. Auf der Konferenz wurde u.a. die Arbeit "A Novel Approach to HW/SW Integration Testing of Route-Based Interlocking System Controllers"
vorgestellt, in welcher Felix Hübner als Mitautor ein neues Testverfahren für routenbasierte Stellwerke vorstellt.

Erfolgreiche Verteidigung der Dissertation von Judith Peters

Dr. Judith Peters hat ihre Promotion „Exploiting MARTE/CCSL in Modern Design Flows“ erfolgreich verteidigt.

Dr. Judith Peters beschäftigte sich mit der Spezifikation und Verifikation des Timing-Verhaltens in komplexen Systemen. Sie entwickelte Methoden, mit denen sich verschiedene Taktgeber (so genannte „cClocks“) eines System konkret auf ihre Korrektheit prüfen und effizient umsetzen lassen.
Wir gratulieren!

Nils Przigoda besucht die von Prof. Pablo Sánchez geleitete Arbeitsgruppe "Microelectronics Engineering Group" an der Universität von Kantabrien in Santander im Norden Spaniens

Vom 28.10.2015 bis zum 09.12.2015 hat Nils Przigoda die von Prof. Pablo Sánchez geleitete Arbeitsgruppe "Microelectronics Engineering Group" an der Universität von Kantabrien in Santander im Norden Spaniens besucht.

Der Fokus des Aufenthalts bestand in der Fortführung einer bereits im November 2014 begonnen Kooperation mit Pablo González de Aledo, welcher die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur an der Universität Bremen besucht hat.
Im Rahmen des Besuches von Herrn Przigoda konnten diese Experimente halbautomatisch durchgeführt werden. Die Ergebnisse der von beiden entwickelten Programmen wurden im Januar 2016 zur Veröffentlichung in einer Zeitschrift eingereicht.

Gökçe Aydos präsentiert seine Arbeit auf NORCAS 2015

Gökçe Aydos präsentiert seine Arbeit auf NORCAS 2015
Kann man digitale Schaltungen gegen Bitkipper mit paritätsbasierter
Fehlerdetektion flächeneffizient schützen? Doktorand Gökçe Aydos
präsentierte letzten Oktober bei der NORCAS (Nordic Circuits and Systems
Conference) in Oslo seine empirischen Ergebnisse.

Erfolgreiche Verteidigung der Dissertation von Melanie Diepenbeck

Wir gratulieren Melanie Diepenbeck zu der erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation am 05.10.2015 zum Thema "Completing Behaviour Driven Development for Testing and Verification".

Sie absolvierte als Dritte Nachwuchswissenschaftlerin im Graduiertenkolleg mit erfolgreichem Abschluss.

Dennis Schüthe präsentiert Ballspielroboter beim Open Campus Day

Am 11 Juli 2015 fand der OPEN CAMPUS Tag der Universität Bremen statt.
Dennis Schüthe aus dem Graduiertenkolleg SyDe stellte hier erstmals den Ballspielroboter Doggy vor. Dieser sorgte für reges Interesse bei groß und klein. Doggy spricht ein breites Publikum an: Während die Kinder Spaß am Spiel mit dem Roboter in seinem lustigen Kostüm haben, bietet die Elektronik unter dem Kostüm auch Futter für technisch Interessierte.

Erfolgreiche Verteidigung der Dissertation von Julia Seiter

Wir gratulieren Julia Seiter zu der erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation am 20.07.2015 zum Thema " Formal Model Refinement - From Specification to Implementation".
Als zweite Nachwuchswissenschaftlerin absolvierte sie im Graduiertenkolleg.

Julia Seiter auf der Test and Proof 2015

Die Konferenz Test and Proof (TAP) findet 2015 zum neunten Mal statt und befasst sich mit Berührungspunkten und Kombination von Techniken aus den Bereichen Test und Verifikation. In diesem Jahr findet die TAP in L'Aquila in Italien statt. Julia Seiter stellt hier die Arbeit "Coverage of OCL Operation Specifications and Invariants" vor, die sich mit der Vollständigkeitsprüfung auf der Ebene der formalen Spezifikation befasst.

Informatikerin erhält Stipendium für die international bedeutendste Konferenz ihres Fachgebietes

Die Doktorandin Judith Peters der Universität Bremen hat als einzige Bremer Nachwuchswissenschaftlerin nicht nur den A. Richard Newton Young Fellow Award der Design Automation Conference (DAC) erhalten, sie stellt auf der fünftägigen Konferenz in San Francisco zudem ihre Doktorarbeit einem speziellen Fachkreis im Ph.D. Forum vor und diskutiert ihre Arbeit mit international anerkannten Experten. Beide Auszeichnungen sind insgesamt mit rund 2.000 Euro dotiert. Die DAC 2015 gilt weltweit als die bedeutendste Konferenz für Informatikerinnen und Informatiker, die sich mit dem Entwurf von Schaltungen und Systemen beschäftigen. Zu der Veranstaltung vom 7. bis 11. Juni 2015 werden über 7.000 Besucher erwartet. Wer Judith Peters während der Design Automation Conference in San Francisco begleiten möchte, kann das über Facebook tun, wo sie unter https://www.facebook.com/LadyNinkharsag bloggen wird.

Felix Wenk stellt Prototypen auf der CeBIT 2015 vor

Ich entwickle die Sensorfusion und den Haltungsschätzer für unseren Motion-Capturing-Anzug SIRKA. SIRKA verhält sich wie normale Arbeitskleidung, wie sie z.B. auf der Meyer Werft und bei der Johanniter Unfallhilfe verwendet wird, misst aber kontinuierlich die Körperhaltung des Trägers.

Die wesentliche Herausforderung ist die Beschränkung auf Inertialsensoren, die es uns erlauben wird, den Anzug in Umgebungen zu verwenden, in denen Motion Capturing bisher nicht möglich ist.

Wir haben zusätzlich einen Prototypen entwickelt, der auch Magnetometer verwendet. Dieser wird im Moment für auf die Haltungsschätzung aufbauende Entwicklungen verwendet und wurde auch auf der diesjährigen CeBIT gezeigt.

Forschung in Frankreich: SyDe-Doktorand Niels Thole verbringt mit DAAD-Stipendium sechs Monate in Grenoble

Von März bis August 2015 verlegt Niels Thole seinen Arbeitsplatz an das Forschungsinstitut TIMA in Grenoble. Der sechmonatige Aufenthalt in Frankreich wird durch ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ermöglicht, auf das sich Niels Thole erfolgreich beworben hat.
In seiner Promotion beschäftigt sich Niels Thole mit der Analyse von Fehlertoleranz, welche die Robustheit eines Systems gegen transiente Fehler sicherstellen soll. Solche Fehler spielen eine wichtige Rolle bei Systemen, die starker Strahlung ausgesetzt sind, wie z.B. in der Raumfahrt, treten aber auch immer häufiger bei irdischen Anwendungen auf, da die stets kleiner werdenden Transistoren immer anfälliger für solche Fehler werden.
Das gastgebende Institut TIMA in Grenoble beschäftigt mehr als 100 Personen und setzt sich in vier verschiedenen Gruppen mit der Hardware-nahen Analyse von Schaltkreisen auseinander, wobei jede Gruppe einen anderen Themenbereich fokussiert. Gemeinsam mit der Gruppe AMFORS sollen die bisherigen Arbeiten des Doktoranden mit dem Know-How von TIMA verbunden werden, so dass detailliertere Analysen und somit genauere Auswertungen der Effekte von transienten Fehlern ermöglicht werden.
Bereits im Oktober des letzten Jahres hatte sich Niels Thole auf ein sechsmonatiges Stipendium beim DAAD im Rahmen des Programms FITweltweit beworben. In diesem Programm unterstützt der DAAD Forschungsaufenthalte im Ausland von Masterstudenten, Promovierenden und Postdoktoranden aus dem Bereich der Informatik. Mit dieser Förderung unterstützt der DAAD die Mobilität von Nachwuchswissenschaftlern aus Deutschland.

Universität Bremen präsentiert neues Video über das Graduiertenkolleg System Design

Wie können Roboter Objekte erkennen und zuordnen? Wie halten Computerbauteile starken Erschütterungen wie beispielsweise bei Raketenstarts stand? Wie können technische Systeme, die wir täglich nutzen, verbessert werden? Mit diesen Problemstellungen setzen sich Doktorandinnen und Doktoranden des Graduiertenkollegs SystemDesign auseinander. Im neuen Clip der Uni Bremen stellen der Sprecher des Kollegs Professor Rolf Drechsler und der wissenschaftlich Koordinator Dr. Ulrich Kühne zusammen mit einigen Doktorandinnen und Doktoranden das Kolleg und die Arbeiten vor. Der neue Film erscheint in einer Reihe von Clips, die die Pressestelle der Uni in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) konzipiert hat. Die Videos geben Einblicke in Projekte, die durch die Exzellenzinitiative ermöglicht werden.

Beitrag von Judith Peters auf der Design Automation Conference (DAC) angenommen

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem "Modeling and Analysis of Real-Time and Embedded Systems" (MARTE) Profil der "Unified Modeling Language"

(UML), das insbesondere die Modellierung von eingebetteten Systemen, die in der Regel modular aus diversen Komponenten aufgebaut sind, ermöglicht. Dafür bietet MARTE eine Sprache zur Spezifikation von zeitlichem Verhalten: Die "Clock Constraint Specification Language"

(CCSL). Der Konferenzbeitrag beschäftigt sich damit, wie aus den CCSL-Beschreibungen eine möglichst generische Abstraktion generiert werden kann, die dann für verschiedenste Zwecke innerhalb des Entwurfsablaufs benutzt werden kann. Insbesondere wird die Verifikation an zwei Beispielen erläutert und die Nutzbarkeit dargestellt.

Neue Broschüre über SyDe

Im Dezember 2014 ist eine neue Broschüre über das Graduiertenkolleg System Design erschienen. Sie fasst alle wichtigen Informationen über das Promotionsprogramm und die Partnerinstitutionen zusammen. Das Heft dient als Orientierungshilfe für interessierte Bewerberinnen und Bewerber, die einen Doktortitel anstreben.

ARCHIV

c Birgit Wingrat
Doktorandin des Graduiertenkolleg System Design in Fotoausstellung "Wissenschaftlerinnen im akademischen Mittelbau" gewürdigt

Judith Peters wird mit anderen Wissenschaftlerinnen der Universität in der deutsch-englischsprachigen Fotoausstellung "Wissenschaftlerinnen im akademischen Mittelbau" gewürdigt.

Julia Seiter auf der FDL in München / 14.-16.10.14

Die FDL ist eine Konferenz mit dem Schwerpunkt auf Entwurfs- und Spezifikationssprachen, die in diesem Jahr vom 14. bis 16. Oktober in München stattfindet. Julia Seiter stellt dort Ihre Arbeit zum Thema Automatic Refinement Checking for Formal System Models vor, die für den Best Paper Award nominiert ist. Außerdem wird hier eine gemeinsame Arbeit mit
Christoph Hilken veröffentlicht mit dem Titel Verifying Consistency between Activity Diagrams and Their Corresponding OCL Contracts.

*Bremer Unterwasserfahrzeug siegt bei europäischem Studentenwettbewerb*

Das Studententeam der Universität Bremen und des DFKI siegte am Freitagabend (26. September 2014) bei der „Student Autonomous Underwater Challenge – Europe“ (SAUC-E) mit ihrem Unterwasserfahrzeug Avalon. Es teilte sich den ersten Platz mit dem Team SAUC’ISSE des Ecole d'ingenierus et centre de recherche (ENSTA) aus der Bretagne und setzte sich damit gegen weitere Teams aus > Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich im italienischen La Spezia durch.

Wissenschaftler der Universität Bremen und des Robotics Innovation Centers des DFKI, zu denen Matthias Goldhoorn gehört, betreuten die Bremer Studierenden der Arbeitsgruppe Robotik unter Leitung von Professor Frank Kirchner.

Zu den neuen Herausforderungen zählte in diesem Jahr unter anderem das Inspizieren und Kartographieren von Unterwasserstrukturen sowie das Auffinden von Schadstellen an einer Hafenwand. Aber auch die > Kooperation mit einem autonomen Fahrzeug an der Wasseroberfläche (ASV – Autonomous Surface Vehicle) war eine neue Aufgabe im Wettbewerb. Die beiden Bremer Fahrzeuge Avalon und Excalibur agierten autonom und unterstützten sich gegenseitig bei der Inspektion.

Ziel der SAUC-E, die in dieses Jahr bereits zum neunten Mal statt, ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zur Entwicklung neuer Lösungsansätze für autonome Unterwasserfahrzeuge (AUVs) zu motivieren. AUVs sollen in Zukunft unter anderem zur Wartung und Inspektion von Schiffen eingesetzt werden.

Avalon wurde von Studierenden der Universität Bremen (AG-Robotik, FB3) und Mitarbeitern des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), Robotics Innovation Center (RIC) in den Jahren 2007 bis 2009 entwickelt. Seitdem wird das System ständig überarbeitet und dient als Plattform für Abschlussarbeiten und projektgebundene Lehre.

SyDe Summer School 2014

Für die diesjährige Summer School zog sich das Graduiertenkolleg SyDe für drei Tage hinter den Deich nach Friesland zurück. Dort hatten die Doktorandinnen und Doktoranden die Gelegenheit, um außerhalb des universitären Tagesgeschäfts spannende Vorträge zu hören und in interaktiven Tutorials neue Techniken und Software-Werkzeuge kennenzulernen. Hierzu waren neben Wissenschaftlern der Universität Bremen auch Referenten aus der Industrie angereist. So wurden in einem Vortrag der Firma Mentor Graphics die praktischen Herausforderungen bei der Entwicklung komplexer Software vorgestellt. Von Seiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt wurde aus erster Hand über die Planung und Durchführung einer Raumfahrtmission berichtet. Praktische Erfahrungen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Modellierung und dem Testen von Echtzeitsystemen sammeln. Darüber hinaus standen sie auch selber im Rampenlicht: In einer sehr unterhaltsamen Sitzung hielten die Promovierenden Kurzvorträge im PechaKucha-Format. Ein solcher Vortrag besteht aus genau 20 Folien, die jeweils genau 20 Sekunden dauern und automatisch ablaufen. In dieser Zeit alle wichtigen Inhalte auf den Punkt zu bringen, ist eine echte Herausforderung, die aber durchweg hervorragend gemeistert wurde.

Judith Peters auf der ICECCS / 04.-07.08.14

Die International Conference on Engineering of Complex Computer Systems (ICECCS,http://cs.tju.edu.cn/iceccs/2014/index.jsp) ist eine renommierte Konferenz im Bereich des Systementwurfs, die 2014 zum 19. mal stattfand.
Die Tagung befand sich in diesem Jahr in Tianjin, China. Frau Peters stellte dort ihr Paper "Generating SystemC
Implementations for Clock Constraints specified in UML/MARTE CCSL" vor.
Dieses befasst sich mit der Generierung von Code aus Beschreibungen von zeitlichen Abfolgen und Bedingungen, die in einem formalen Format (UML/MARTE CCSL) vorliegen. Aus der Beschreibung, die
auf Clocks basiert, wird SystemC Code zur Simulation generiert.

DAAD fördert Internationalisierung von SyDe

Mit insgesamt vier neuen Stipendien sorgt SyDe für internationalen Nachwuchs. Die Finanzierung wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) übernommen. Dort hat sich SyDe in einer speziell auf strukturierte Promotionsprogramme zugeschnittenen Ausschreibung erfolgreich durchgesetzt.

Forschungskooperation | 12.01.2014

Anfang 2014 wird SyDe-Doktorandin Eleonora Schönborn im Rahmen des DST-DAAD Austauschprojektes zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Bengal Engineering and Science University, Shibpur gemeinsam am Entwurf von Schaltungen für den „Rechner von morgen“ arbeiten. Schon jetzt forscht sie mit einer Kollegin aus Indien an reversiblen Schaltungen.

Promotionskolloquium | 13.12.2013

Am Freitag, den 13. Dezember um 10:00 Uhr wird Mehdi Dehbashi als erster Doktorand des Graduiertenkolleg System Design sein Promotionskolloquium halten. Das Thema seiner Dissertation lautet „Debug Automation from Pre-Silicon to Post-Silicon". Nach nur knapp 3 Jahren wird dies der erfolgreiche Abschluss seiner Promotion bei Prof. Dr. Görschwin Fey sein.

Summer School | 13.08.2013

Vom 13. bis 15. August zieht sich das Graduiertenkolleg System Design für seine erste Summer School aufs Land zurück. In den drei Tagen wartet ein volles Programm von interessanten Vorträgen und Diskussionen auf die Teilnehmer. Als Referenten werden sowohl einige Betreuer von SyDe als auch externe Gäste aus Wissenschaft und Industrie auftreten.

CeBIT | 28.02.2013

In diesem Jahr wird SyDe auf der CeBIT in Hannover vertreten sein, auf dem Gemeinschaftsstand der Universität Bremen. Vor Ort werden Doktorandinnen und Doktoranden von SyDe für die Fragen der Messebesucher bereit stehen. Besuchen Sie uns dort in Halle 9, Stand B50.

AUFTAKT | 25.01.2013

Am 25. Januar findet die Auftaktveranstaltung des Graduiertenkollegs SyDe statt. Zur Eröffnung wird Konrektorin Heidi Schelhowe ein Grußwort sprechen. Die Perspektiven aus Sicht der Partner Uni Bremen, DFKI und DLR werden Rolf Drechsler, Görschwin Fey und Frank Kirchner darstellen. Bei einem anschließenden Imbiss haben die Gäste die Gelegenheit, mit den Doktoranden ins Gespräch zu kommen.

START | 01.11.2012

Am 1. November 2012 nimmt das Graduiertenkolleg System Design als eine der ersten Maßnahmen im Rahmen der Exzellenzinitiative an der Universität Bremen seine Arbeit auf.



Postanschrift:

Graduiertenkolleg System Design
Universität Bremen FB3
Bibliothekstraße 1 | MZH
28359 Bremen

Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf, falls Sie Fragen rund um SyDe haben oder wenn Sie sich für eine Promotionsstelle interessieren. Wir machen gerne mit Ihnen ein Termin.