Der Mail-Dienst des FB3

Jedes FB3-Mitglied hat eine Mail-Adresse und kann E-Mail senden und empfangen. Die Standard-Mail-Adresse eines Benutzers <user> lautet

<user>@fb3.uni-bremen.de

Daneben können auch die Mail-Adressen

<user>@informatik.uni-bremen.de
<user>@cs.uni-bremen.de
<user>@math.uni-bremen.de
<user>@tzi.de
<user>@tzi.org
<user>@tzi.uni-bremen.de

verwendet werden. tzi steht für das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik. Die Adresse mit der Domain math.uni-bremen.de sollte nur auf Rechnern der Arbeitsgruppen der Mathematik und Technomathematik verwendet werden und ist dort in der Regel die Standard-Adresse.

SMTP-Server

Der Mail-Dienst des FB3 beinhaltet einen Postaussgangssserver mit Authentisierung (durch STARTTLS und AUTH, nicht jedoch smtps). Die maximale Größe einer einzelnen Mail-Nachricht beträgt derzeit (Stand: 2013) 25 MB.

Mittlerweile blockieren viele Provider auf ihren Firewalls den Internet-Port 25 "SMTP" für ausgehende Mails, um autonom sendender Schad-Software die Grundlage zu entziehen. Das bereitet immer dann Probleme, wenn Mails nicht über den Server des Providers verschickt werden sollen. Unser Ausgangsserver bedient jedoch auch den Port 587 "Submit", der hier Abhilfe schafft, indem dort nach nach korrekter Nutzer-Authentifizierung Mails ebenfalls entgegengenommen werden. Dafür muß dieser Port jedoch auch entsprechend im Mail-Client (s. nächster Abschnitt) konfiguriert sein.

Mail-Clients

Für Mail-Clients werden die Protokolle POP3 und IMAP4 angeboten, jeweils mit SSL-Verschlüsselung. Alternativ kann Webmail verwendet werden, allerdings empfiehlt sich für den lokalen Zugriff auf die Mailbox ein normales Mail-Client-Programm.

Bei der Konfiguration des Mail-Clients sollte als ausgehender Mail-Server (Postausgangsserver) der Hostname smtp.informatik.uni-bremen.de eingetragen werden und als IMAP- bzw. POP-Server (Posteingangsserver) die Namen imap.informatik.uni-bremen.de bzw. pop.informatik.uni-bremen.de.

Detaillierte Dokumentation zur Konfiguration der einzelnen Mail-Clients findet sich hier.

Aliases, Mailverteiler und Mailinglisten

Das Aliasing von Mail-Adressen wird über eine zentrale Alias-Liste und persönliche Alias-Dateien realisiert, mit denen die Benutzer auch einfache Mailing-Listen verwalten können (siehe hier).

Darüber hinaus steht für Listen mit höherem Administrationsbedarf eine Mailman-Installation bereit.
Neue Listen müssen einmalig von einem Mitarbeiter des T-Bereichs angelegt werden (Mail an service@fb3.uni-bremen.de).
In der Bestätigungs-Mail stehen dann alle relevanten Informationen, die für die Verwaltung der Liste notwendig sind.

Mail-Domain-Hosting

Der Mail-Server des FB3 hostet eine Reihe von Mail-Domains, u.a. die Domains von studentischen Projekten und Forschungsprojekten am Fachbereich. Zusätzliche Mail-Domains können auf Anfrage ohne großen Aufwand jederzeit versorgt werden. Die für eine Mail-Domain zuständigen Mitarbeiter können in Eigenregie virtuelle Benutzer in ihrer Domain einrichten.

Mail-Umleitung

Jeder Benutzer kann eine oder mehrere Mail-Adressen definieren, an die alle an den Benutzer gerichteten E-Mails weitergeleitet werden sollen. Diese Weiterleitungen können über ein Webinterface angelegt werden, was über die Webpage des Mailservers zu erreichen ist.

https://imap.informatik.uni-bremen.de/css-layout/forward.php

Es können maximal 8 E-Mail Adressen, an die eingehende Mails weitergeleitet werden, eingetragen werden. Zusätzlich gibt es die Option, weitergeleitete E-Mails nach der Weiterleitung zu behalten oder zu verwerfen.

Auto-Responder (vacation)

Alternativ zu einer Mail-Umleitung kann ein Auto-Responder genutzt werden. Jede einkommende Mail wird dann einmal automatisch mit einer vom Nutzer festgelegten Mitteilung beantwortet, z.B. mit einer Abwesenheitsnotiz während des Urlaubs.

Zum Einrichten des Auto-Responders steht eine Webanwendung zur Verfügung, mit der sich Abwesenheitsmails leicht einrichten lassen.

Informationen zur Bedienung

https://imap.informatik.uni-bremen.de/css-layout/vacation

Mailfilter Sieve

Alle einkommenden E-Mails können mit Hilfe von Sieve gefiltert werden. Sieve ist eine Filtersprache, welche speziell zur Konfiguration von Mailfiltern entwickelt wurde. An Port 4190 des IMAP-Servers (imap.informatik.uni-bremen.de) steht eine ManageSieve Schnittstelle gemäß RFC 5804 bereit, über die sich mit geeigneten Clients Sieve-Scripte erstellen oder modifizieren lassen.

Das Anlegen und Verwalten von eigenen Sieve Skripten ist hier beschrieben:

Informationen zu Sieve

Spam-Management

Zur Spam-Erkennung wird auf dem Mail-Server des FB3 die Software SpamAssassin eingesetzt, mit deren Hilfe E-Mails als Spam markiert werden, wenn diese bestimmen Mustern entsprechen oder als Massen-Mails bekannt sind.

Um möglichst viel Spam bereits vor der Auslieferung an lokale Benutzer zurückzuweisen, führt der Mail-Server beim Aufbau einer SMTP-Verbindung verschiedene Checks durch. So werden u.a. SMTP-Verbindungen von Dialup-IP-Adressen und von IP-Adressen, die in verschiedenen Blacklists geführt werden, nicht angenommen.

Zusätzlich bietet der Maildienst des FB3 die Anti-Spam Software DSPAM zum automatischen erkennen von Spam-Nachrichten an. Die Funktion und Aktivierung ist hier beschrieben:

Informationen zu den Antispam Maßnahmen

Virenschutz

Der Mail-Server verwendet die Software AMaViS (A Mail Virus Scanner), um ein- und ausgehende E-Mails nach bekannten Viren zu durchsuchen. Für die Virenerkennung wird dabei der Virenscanner ClamAV eingesetzt. Gleichzeitig prüft AMaViS, ob einkommende E-Mails Anhänge (Attachments) enthalten, die (z.B. aufgrund ihrer Endungen) als gefährlich angesehen werden. In diesen Fällen wird die E-Mail vom Server abgelehnt, und dem Empfänger wird eine Virus-Benachrichtigung zugestellt.

Mail-Anhänge mit den Endungen .zip (und einigen verwandten Endungen wie .rar oder .gz) sind auf vielfachen Benutzerwunsch vom AMaViS-Check ausgenommen, d.h. Mails mit solchen Anhängen werden grundsätzlich ausgeliefert.

Mail-Quota

Für alle Mail-Domains existiert eine Mail-Quota. Diese beträgt 2 GB für Studierende und 10 GB für Mitarbeiter/innen. Liegt der Platzverbrauch nur noch wenig unterhalb der Quota, wird dem Benutzer periodisch eine Warnung zugestellt.

Die aktuelle Ausnutzung der IMAP-Quota kann über ein Webinterface eingesehen werden und wird außerdem dem jeweiligen Mail-Programm mitgeteilt (wenn dies unterstützt wird).
Eine Übersicht ist zudem über den Webmail Client einsehbar.
Thunderbird benötigt zum Anzeigen der Mail-Quota das Plugin Display-Quota.

Die Mail-Quota einzelner Benutzer kann auf Wunsch für eine begrenzte Zeit hochgesetzt werden, wenn dies erforderlich sein sollte. In diesem Fall bitte den Technikern Bescheid sagen.

Weitere, allgemeinere Informationen zu Plattenplatz-Quota finden sich in einem separaten Dokument.

Mail-Dienst (last edited 2013-11-25 13:02:47 by jbrandt)